Spicy Kürbis-Gemüse-Suppe

Die etwas andere Kürbissuppe à la Mr. M gegen Herbstfrust und Winterkälte.

Orange ist das Suppenglück!

Ja – der Herbst ist da: nasskalt, die Tage werden kürzer, die Blätter fallen, der Kürbis ist auch schon da und mit ihm wieder die Zeit für Kürbissuppen. Man kann sie auf viele Varianten zubereiten: klassisch, asiatisch, exotisch….

Ohne den Kürbis läuft im Herbst nichts. Er schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch noch sehr gesund. Ein Lieferant für Vitamine und Mineralstoffe (u.a. Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen) und Ballaststoffe.

Den Sommerkürbis „Zappho“ hatte ich euch bereits vorgestellt. Heute ist der Hokkaido dran. Leuchtend orangefarben  – so präsentiert er sich und möbelt den tristen Herbst auf. Und das tolle an ihm ist – man kann ihn mitsamt der Schale zubereiten. Mit weiteren farbenfrohen Zutaten wie Rosenkohl, Chili und Äpfeln gibt die Suppe ganz viel Aroma her. Zugegeben: es war ein Experiment, den Kürbis mit Rosenkohl & Co zu verarbeiten! Aber es hat sich gelohnt: herbstlich – herzhaft – köstlich!

Los geht’s: den Speck in die Pfanne und ab an die Suppentöpfe!

ZUTATEN für ca. 8 Personen

1 kg Hokkaido, waschen, halbieren, vierteln, entkernen + in ca. 2 cm große Stücke schneiden

900 g Kartoffeln, schälen und in grobe Stücke schneiden

100 g Dürrfleisch in kleine Würfel schneiden

2 Schalotten, klein hacken

1 Zwiebel rot, klein hacken

1 Knoblauchzehe, klein hacken

1 Chilischote, entkernen und in kleine Würfel schneiden

2 Äpfel, schälen, halbieren, vierteln, entkernen + grob würfeln

500 g Möhren, waschen + grob würfeln

9 Rosenkohlröschen, waschen, putzen + halbieren

1 Pastinake, schälen + in kleine Würfel schneiden

1 Stück Ingwer (daumengroß) schälen + in kleine Würfel schneiden

3 Stangen Zitronengras, in sehr dünne Ringe schneiden + in heißem Wasser einweichen (ca. 30 min) + dann abgießen

ca. 900 ml Wasser – je nach Bedarf auch mehr, muss man sehen

ca. 4 EL Gemüsebrühe ohne Hefe (Würze)

Saft von 2 Orangen oder Orangensaft

1 Bund glatte Petersilie, klein hacken

Olivenöl

Salz

1 Msp. Cayennepfeffer

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Rosenkohl-Parade:-)

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ZUBEREITUNG

Dürrfleischwürfel in einer Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen. Schalotten, Zwiebel, Knoblauch, Pastinake und Chilischote dazugeben und 5 min dünsten. Mit Salz und 1 Msp. Cayennepfeffer würzen.

Dann das Kürbisfleisch dazugeben. Die Kartoffeln, Äpfel, Möhren, Rosenkohl, Ingwer, Zitronengrasringe zugeben. Mit Wasser auffüllen, die Gemüsebrühe dazu und ca. 20 min köcheln lassen bis alles gar ist. Orangensaft dazugeben, verrühren und pürieren. Evtl. noch mit Salz und Cayennepfeffer (Vorsicht bei der Dosis) abschmecken.

Mit etwas Petersilie garniert servieren.

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Soulfood vom Feinsten!

Da kann ich nur noch sagen: Guten Appetit!

Torta Crostata mit Zwetschgenmus

Torta Crostata à la Paola!

Was wäre la dolce vita ohne dolci?

In Italien isst man gerne Kuchen zum Dessert. Z. B. eine Crostata. Crostata ist eine italienische Kuchenspezialität aus Mürbeteig. Klassischerweise wird sie mit Marmelade oder Ricotta gefüllt. Sie ist in Italien sehr beliebt, gibt es in zig Varianten und ist sehr schnell zubereitet. Dieses Rezept habe ich von einer Fahrradtour und kulinarischen Entdeckungsreise mitgebracht. Mit Freunden aus Berlin und Italien radelten wir durch die Emilia Romagna (Modena, Bologna, Parma, Ferrara.. ). Die Provinz Emilia-Romagna gilt als das Gourmetparadies Italiens. Hier gibt es die besten Schinken wie Parmaschinken, Culatello, Parmigiano, ausgereiften Balsamico, Pasta, und, und, und ….

Paola hatte damals auf der Radtour eine Crostata dabei und mittags gab es nach einem tollen Picknick ein Stück Crostata. Bellissimo! Seitdem gehört die Crostata zu einem meiner Lieblingsrezepte.

Ich backe die Crostata mit selbstgemachtem Zwetschgenmus, kennengelernt habe ich sie mit Aprikosenmarmelade. Letztendlich könnt ihr dafür aber die Sorte nehmen, die euch am besten schmeckt – aber sie sollte nicht zu süß sein.

ZUTATEN

300 g Butter

200 g Zucker

1 – 2 Eier (je nach Größe)

500 g Mehl

1 Prise Salz

500 – 600 g Zwetschgenmus oder Marmelade

> Klassischerweise gehört noch ein TL Zitronenabrieb in den Teig. Da ich es nicht mag, laß‘ ich es weg…

Für ein Riesenblech: 1 kg Mehl, 3 Eier, 600 g Butter, 400 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 kg Zwetschgenmus/Marmelade

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ZUBEREITUNG

Zuerst Zucker, Salz und Butter verrühren. Im 2. Schritt Mehl und Eier verrühren. Dann beides zusammenfügen. Den Teig in Klarsichtfolie verpacken und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

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Backblech (ca. 30×40 cm) mit Backpapier auslegen. Etwas mehr als die Hälfte des Teiges dünn ausrollen und in das Backblech legen. Mus oder Marmelade darauf verteilen.

Den restlichen Teig ebenfalls ausrollen, mit einem Teigrädchen ca. 1,5 – 2 cm breite Streifen schneiden und die Crostata gitterartig mit den Streifen belegen.

Bei ca. 180° Ober- und Unterhitze – ca. 25-30 min backen.

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.. einfach köstlich!

Ihr Lieben, genießt noch den schönen Sonntag. Bis bald!

Tomaten-Mango-Suppe mit Parmesan

Tomate küsst Mango!

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Heute gibt es was zum Löffeln. Nein, noch keine Kürbissuppe – obwohl der Kürbis schon da ist. Kalendermäßig ist der Herbst da. Aber es gab heute noch so schöne und aromatische Tomaten auf dem Markt. Und so habe ich mich für die Tomaten-Mango-Suppe entschieden.

Tomate und Mango? Schmeckt das? Aber klar – sie ergänzen sich in dieser Suppe wunderbar. Mango, Curry und Kurkuma geben der Suppe einen leicht exotischen Touch. Also – ran an die Töpfe!

ZUTATEN für 4 Portionen

1 reife Mango (ca. 350 g)

600 g reife Tomaten, grob gewürfelt

1 Zwiebel, klein gehackt

1 kleine Knoblauchzehe, klein gehackt

10 g Ingwer, klein gehackt

1-2 EL Bio-Butterschmalz

1 EL Tomatenmark

1 EL Gemüsebrühe-Würze (ohne Geschmacksverstärker)

1 EL brauner Rohrzucker

1 TL Currypulver (Asialaden)

Das echte Curry stammt aus Indien und Sri Lanka. Hier heißt es „Masala“ und ist eine Mischung aus bis zu 30 Gewürzen. Also kauft was Gutes – es lohnt sich!

1 MS Kurkuma (Asialaden)

250 ml Wasser

30 g Parmesan, frisch gerieben

2 EL Sesam, geröstet

Salz + Pfeffer

Einige Blätter glatte Petersilie zum Dekorieren

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ZUBEREITUNG

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Butterschmalz andünsten. Currypulver und Kurkuma dazugeben und kurz rösten – bis alles eine goldgelbe Farbe bekommt.

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Tomaten dazugeben und mit Wasser auffüllen. Gemüsebrühe, Tomatenmark und Zucker dazugeben und etwa 15 min bei mittlere Hitze köcheln lassen. Inzwischen die Mango schälen. 3/4 der Frucht grob würfeln und in die Suppe geben, Parmesan dazu und weitere 10 min köcheln lassen. 1/4 der Frucht in Mini-Würfel schneiden – ist für die Deko. Sesam in einer Pfanne kurz rösten und beiseite stellen.

Die Suppe pürieren.

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Abschmecken – noch etwas Salz, Pfeffer?

Mit den Mini-Mango-Würfeln anrichten, ein Blatt Petersilie oder Koriander dazu, etwas Sesam – et voilà.

Tomaten Mango Suppe DSC05691aDazu passt Baguette.

Lasst es euch schmecken! Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen.

Apfel-Cantuccini-Muffins

Wie versprochen – da bin ich wieder und es geht weiter mit einem Apfelrezept nach dem englischen Sprichwort ‘one apple a day keeps the doctor away‘ …

Also – ran an die Äpfel: Die Apfel-Cantuccini-Muffins sind knusprig und fluffig! Tja, wie schafft man das? Das Öl macht die Muffins schön fluffig und die Cantuccini machen sie knusprig.

Das beliebte Mandelgebäck aus der Toskana stammt aus der italienischen Provinz Prato  nahe Florenz. Cantuccini enthalten neben Mandeln, Mehl und Zucker auch verschiedene Gewürze wie Kardamom, Nelken und Sternanis. Sie werden doppelt gebacken, damit der Teig besonders knusprig wird.

Und nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen – hier das leckere Rezept:

ZUTATEN

2 Äpfel, ca. 300 g

150 g Cantuccini

70 ml Sonnenblumenöl

80 g Zucker

1 P Vanillezucker

1 Prise Salz

150 g Mehl

3 TL Backpulver

3 Eier

200 g Schmand

1 Spritzer Zitrone

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ZUBEREITUNG

Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Apfelviertel in sehr kleine Stücke schneiden und mit einem Spritzer Zitronensaft beträufeln. Die Cantuccini in der Küchenmaschine oder in einem Gefrierbeutel grob zerkleinern – 100 g kommen in den Teig und 50 g für das Topping beiseite stellen.

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Mehl mit Backpulver, Prise Salz und 100 g zerdrückten Cantuccini vermischen und die Apfelstückchen dazugeben.

Zucker, Vanillezucker, Öl, Schmand und die Eier verrühren. Die Mehlmischung kurz unterrühren.

Die Muffinform (16er) mit Papierförmchen auslegen, den Teig einfüllen und mit den restlichen 50 g Cantuccini bestreuen.

Bei 180° Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) ca. 20 min backen.

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20 Minuten später:

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Genießt den Nachmittag! Eventuell schon mit den Apfel-Cantuccini-Muffins:-)

Rote Bete on air – coconut&cucumber im Radio!

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Rote Bete on air!

Saisonal, regional und köstlich. Das sind die Trends in der Gourmet-Küche und da passt die Rote Bete genau hinein. SR 3 Reporterin Barbara Grech war zu Gast bei Coconut&Cucumber und wir haben 3 Rote Bete Gerichte zubereitet:

Rote Bete mit Mozzarella – Caprese, Rezept hier

Rote Bete Carpaccio mit Ziegenfrischekäse und Kürbiskernen, Rezept hier

Und last but not least eine Rote Bete Suppe mit Apfel & on top Gemüsechips, Rezept hier

Zu hören war es am Samstag, 07.01.2017 auf SR 3 Saarlandwelle in der Sendung Bunte Funkminuten, ein Service-Magazin am Vormittag im Saarland. Hier wird auch u.a. gekocht, im Serviceteil “Kappes, Klöße, Kokosmilch“.

Wer es verpasst hat, kann hier reinhören:

Audio: SR 3

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Homemade Apfelmus

Auf ins Grüne:  Im September stand die Haupt-Apfelernte an.

Es ist toll über die Streuobstwiesen zu gehen und Äpfel zu pflücken. Wir haben die alten Apfelsorten gepflückt, die auch lagerfähig sind. Mit reicher Beute sind wir nach Hause. Hier angekommen, wurden zuerst mal die guten und die schlechteren Äpfel sortiert. Aus den Schlechteren – sprich die, die kleine Macken haben, wurde gleich Apfelmus gekocht.

Ich liebe die alten Apfelsorten – weil sie mich an meine Kindheit erinnern und oft verträglicher sind als die neuen Sorten. Die neuen Apfelsorten sind zwar hübscher anzusehen und süßer, können aber Allergien auslösen. Neben wichtigen Vitaminen und Polyphenolen enthalten alte Apfelsorten mehr wertvolle Ballaststoffe wie Zellulose oder Pektin. Mit gekauftem Apfelmus kann man mich überhaupt nicht locken: viel zu viel Zucker!

Ein bisschen Zeit braucht man für das Schnippeln, aber gekocht ist das Ganze blitzschnell und das fertige Mus ist einfach lecker! Selbstgemacht schmeckt einfach besser.

ZUTATEN für ca. 3 Gläser

2 kg säuerliche Äpfel

100 ml Wasser

150 ml Bio-Apfelsaft naturtrüb

90 g Zucker

1 MS Bio Vanillepulver

2 EL Zitronensaft

1 Zimtstange

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ZUBEREITUNG

Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Apfelviertel grob würfeln und in einen Topf geben. Zitrone auspressen und 2 EL Zitronensaft mit den Äpfeln mischen. Wasser, Apfelsaft, Zucker und Vanillepulver zu den Äpfel in den Topf geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 min köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Nach 10 min die Zimtstange zugeben und weitere 10 min köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder das Apfelmus umrühren. Nach 20 min ist das Apfelmus noch leicht stückig. Ich mag es so am liebsten. Ihr könnt nun die Zimtstange entfernen, Apfelmus in ausgekochte Gläser abfüllen. Ungeöffnete Gläser halten ca. 2 Wochen im Kühlschrank. Wer es feiner haben möchte: einfach das Mus durch ein grobmaschiges Sieb drücken oder wenn ihr eine flotte Lotte habt – dann alles durch die flotte Lotte jagen. Wer es etwas süßer mag, kann noch etwas Apfelsaft zugeben.

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Das Mus schmeckt warm sehr gut, aber auch kalt. Passt zu: Hefezopf, frischem Brot oder Brötchen, Kartoffelpuffer, Reibekuchen, Crêpes, Milchreis, Grießbrei, Kaiserschmarren, Pfannkuchen, Joghurt ….

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