Caprese – Rote Bete mit Mozzarella

Ein neues Traumpaar?

Caprese alias Tomate-Mozzarella ist DAS Traumpaar. Aber im Winter schmecken mir die Tomaten nicht. Wir tauschen die Tomaten hier gegen Rote Bete aus, Schnittlauch bringt Grünes ins Spiel und das purpurrote Aromawunder Sumach gibt dem Ganzen das gewisse Extra. Die Blätter der Roten Bete kommen auch noch zum Einsatz. Mit den anderen Salatblättern gemischt – richten wir den Insalata invernale an!

ZUTATEN

50 g Salat, in Streifen schneiden (Rote Bete Blätter, Kopfsalat, Batavia)

100 g frische Rote Bete

125 g Büffelmozzarella

8 EL Olivenöl

4 EL Aceto Balsamico di Modena

½ TL Crema die Balsamico

Schnittlauch, klein schneiden

1 TL Sumach

Prise Salz

Der Strauch Gerber-Sumach wächst in Sizilien und im Nahen Osten. Die roten Früchte werden getrocknet und dann gemahlen. Im Orient als Würzmittel bzw. Tischgewürz unverzichtbar. Der Geschmack ist etwas säuerlich-fruchtig und man benutzt es zum Würzen, Nachwürzen – eine wunderbare Alternative zu Essig oder Zitronensaft. Enthält u.a. Vitamin C und eine verdauungsfördernde Wirkung wird Sumach auch noch nachgesagt.

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Rote Bete Blätter

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Sumach

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.. die Rote Bete hinterläßt Spuren ..

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ZUBEREITUNG

Rote Bete in kochendem Salzwasser etwa 30-40 Minuten (je nach Größe) zugedeckt weich kochen. Die gegarten Knollen herausnehmen, abkühlen lassen, schälen (dabei Einweghandschuhe tragen – die rote Bete färbt sehr) und in Scheiben schneiden. Den Büffelmozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden. Den Salat waschen, die Stiele der Rote Bete Blätter entfernen und in Streifen schneiden. Die Salatmischung auf eine Platte legen und abwechselnd Rote Bete-Scheiben und Mozzarella-Scheiben anrichten. Olivenöl, Aceto Balsamico und Crema di Balsamico verrühren und über den Salat geben. Mit Schnittlauch und Sumach bestreuen. Eine Prise Salz noch …  und fertig ist der winterliche Salat.

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Ein kleiner Gruß aus Coconut&Cucumber’s Küche!

Frohe Weihnachten * Merry Christmas * Joyeux Noël * Feliz Navidad * Buon Natale – Weihnachtsplätzchen mit Text

Für alle Plätzchenliebhaber: Ein besonderes Geschenk aus dem Backofen!

Die Plätzchen können mit Namen, Wünschen, Grüßen versehen oder auch als Geschenkanhänger benutzt werden. Und das funktioniert auch nicht nur zur Weihnachtszeit. Als Mitbringsel zum Geburtstag, zur bestandenen Prüfung, und und und … der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mit Mürbeteig klappt es super. Nehmt ein Ausstecherförmchen eurer Wahl, ein Text-Präge-Set (gab es mal von Brigitte-Keks + Städter) – das Rezept kommt hier:

ZUTATEN

250 g Mehl

50 g Zucker

1 P Vanillezucker

100 g Bio Honigmarzipan-Rohmasse

150 g Butter

1 Eigelb

Etwas Mehl zum Ausrollen

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ZUBEREITUNG

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie packen und ca. 30 min in den Kühlschrank legen. Den Teig auf einer wenig bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen. Die Plätzchen ausstechen und mit Namen, etc. versehen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Ofen auf 175°C Ober-und Unterhitze vorheizen und die Plätzchen ca. 8-12 min (je nach Ofen) backen.

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Und schon fertig:

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Ich wünsche euch eine schöne und gemütliche Weihnachtszeit.

Kürbis-Speck-Muffin / Mini-Kürbis-Gugelhupf

Hokkaido – ein Kürbis erobert den Backofen.

Nicht nur süß schmecken Muffins lecker, wie diese Variante mit Speck, Käse und Kürbis zeigt. Und auch den Kürbis kann man sowohl süß als auch herzhaft zubereiten. Der Kürbis kann noch mehr als Suppe und ist wirklich ein Allrounder! So lässt er sich z.B. wunderbar in den köstlich pikanten Muffins verarbeiten und kommt schön würzig daher.

Passt sehr gut zum Aperitif. Auch ein toller Snack für Zwischendurch. Würzig herzhafte Muffins machen sich bestens als Fingerfood auf einem Buffet oder als Vorspeise – serviert mit einem kleinen Salat.

ZUTATEN

160-180 g Kürbisfleisch Hokkaido, fein geraspelt

150 g Cheddarkäse herzhaft, fein geraspelt

250 g Magerquark

130 ml Milch

80 ml Sonnenblumenöl

1 Zwiebel (ca. 20 g), kurz andünsten

50 g Speck, kurz andünsten

4 Eier

1 TL Salz

1 TL Cayennepfeffer

1 Bund bzw. eine Handvoll klein gehackte Petersilie

300 g Mehl

½ P Backpulver (ca. 2,5 TL)

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ZUBEREITUNG

Magerquark, Milch, Sonnenblumenöl, Eier, Salz und Cayennepfeffer mit dem Mixer verrühren. Käse, Kürbisfruchtfleisch, Speckwürfel, Petersilie und Zwiebeln dazugeben und vermischen. Mehl und Backpulver mischen und kurz unter die Masse rühren.

Die Backform könnt ihr euch auswählen. Ob Guglhupf, Muffin oder Kuchenblech  – es funktioniert alles. Ofen vorheizen. Den Teig in die Backförmchen füllen. Auf der untersten Schiene bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 min goldbraun backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

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Et voila, da sind sie in verschiedenen Formen: Muffin, Mini-Guglhupf, kleine Rauten, Kuchenstückchen – wie es gerade passt!

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Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!

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Inspiration: Das Rezept stammt ursprünglich aus der Zeitschrift LIVING AT HOME, November 2014 – wurde mehrfach nachgebacken und nach meinem Geschmack abgewandelt.

Ein Weihnachtsplätzchen-Klassiker: Spritzgebäck

Willkommen in der Weihnachtsbäckerei!

Dritter Adventssonntag und noch keine Weihnachtsplätzchen in Sicht:-(  Das geht ja gar nicht! Aber wenn man sich auch im November nach Südostasien aufmacht – demnächst ist hier mit kulinarischen Leckereien aus Laos und Kambodscha zu rechnen – muss man sich jetzt mit der Weihnachtsbäckerei richtig sputen.

Ich liebe Spritzgebäck. Es schmeckt immer so wunderbar nach Kindheit. Mmh! Der Plätzchen-Klassiker darf an Weihnachten nicht fehlen. Vor allem das Spitzgebäck mit Schoko-Glasur!

An „guter“ Butter wurde früher nicht gespart. Auch in diesem alten Familienrezept ist sie reichlich vorhanden! Und zur Herstellung wird bei uns schwer aufgetischt: Der Fleischwolf darf wieder aus dem Keller. Mit den verschiedenen Aufsätzen kann man schnell und einfach schöne Teigschlangen produzieren und auf dem Backblech formen. Am liebsten mag ich das Stern- und das Zickzackmuster. In Zartbitterkuvertüre getaucht schmecken sie dann richtig gut. Richtig schön traditionell, fein und köstlich.

Es ist so schön, wenn das ganze Haus nach selbstgebackenen Plätzchen duftet.

ZUTATEN

375 g Butter

250 g Zucker

2 P Vanillezucker

130 g Mandeln (je 65 mit Haut + ohne Haut), mahlen

1 Ei

500 g Mehl

Schokoglasur feinherb oder hochwertige Zartbitterkuvertüre

ZUBEREITUNG

Tag 1: Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Anschließend in Frischhaltefolie einpacken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Tag 2 : jetzt kommt der Fleischwolf zum Einsatz! Aufbauen und einen Aufsatz nach Wunsch anbringen.

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Den Teig 20 min bevor es los geht aus dem Kühlschrank holen und portionsweise in den Fleischwolf geben.

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Aus den Teigschlangen Ringe oder S formen oder einfach nur Stangen und auf ein mit  Backpapier belegtes Blech legen.

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Den Backofen vorheizen. Die Backzeit ist relativ kurz und hängt ganz von eurem Backofen ab: 200 °C, Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene, ca. 8-10 min. Die Plätzchen herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.

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Die erste Ladung ist fertig. Noch fehlt die Schokoglasur.

Kuvertüre oder Schokoglasur nach Packungsanleitung im Wasserbad erhitzen.

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Dann das Spritzgebäck an einem Ende in die Glasur tauchen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

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Ich wünsche euch einen wunderschönen 3. Adventssonntag mit vielen leckeren Plätzchen!

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Findet man bei euch auch Spritzgebäck auf dem Plätzchenteller?