Holunderblüten-Sirup

Holler – die Waldfee: da ist er wieder der Holler bzw. Holunder!

Es ist wieder Zeit für selbstgemachten Holunderblütensirup. Jetzt sieht man die duftenden Holunderbüsche überall am Waldrand.

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Mit Wasser oder Sprudel aufgefüllt, erhält man eine sommerliche Schorle – ein idealer Durstlöscher und ein leckeres Erfrischungsgetränk. Mit Crémant oder einem trockenen Sekt aufgegossen – einen köstlichen Aperitif. Und für einen „Hugo“ ist er DIE Zutat – ohne ihn läuft hier gar nichts! Der Sirup ist lange haltbar – ungeöffnet, kühl und dunkel gelagert oder im Kühlschrank  – etwa bis zur nächsten Holundersaison. Ein selbstgemachter Holunderblütensirup eignet sich super als kleines Geschenk oder Mitbringsel.

Tipp: Pflückt die Holunderblüten unbedingt am selben Tag und bei Sonnenschein (dann sind sie am aromatischsten), an dem der Sirup zubereitet werden soll.

ZUTATEN für ca. 2,5 l

2 l Wasser

1 kg Zucker

35 große, voll aufgeblühte Holunderblüten

20 g Zitronensäure

2 große Biozitronen

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ZUBEREITUNG

Die Holunderblüten gut ausschütteln (nicht waschen, sonst geht das Aroma verloren) und die Blüten von Hand oder mit einer Schere ablösen – möglichst viel von den grünen Stielen abschneiden.

Wasser und Zucker in einen großen hohen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen, bis sich der Zucker gelöst hat. In der Zwischenzeit die Zitronen heiß abwaschen und trocken reiben. Die Zitronen halbieren und auspressen, die Schalen aufbewahren. Den Zitronensaft in die Wasser-/Zuckerlösung geben und gut verrühren. Anschließend abkühlen lassen. Die Zitronen in dünne Scheiben schneiden und mit den Blütendolden dazugeben. Gut verrühren. Mit einem Küchentuch den Topf abdecken und für 2 Tage an einen sonnigen Platz stellen und durchziehen lassen. Täglich 1 – 2 x umrühren. Ein großes Sieb mit einem sauberen Passiertuch oder einer Baumwollwindel auslegen und in einen großen Topf hängen. Den Sud mit den Blüten und Zitronenscheiben abseihen, den restlichen Sud zum Kochen bringen, die Zitronensäure zugeben und für ca. 5 min sprudelnd kochen lassen. Anschließend in heiß ausgespülte Flaschen abfüllen und sofort verschließen.

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Spinatsuppe mit Kokosmilch, Knoblauchsrauke & Wachtelei

Oh, wie schön grün ist der Blattspinat. Das grüne Kraftgemüse mit Popeye-Effekt hat gerade Saison.

Er ist ein Frühlingsbote, der junge Spinat: sattes Grün, sehr aromatisch, kalorienarm und vielseitig einsetzbar: ob als Pastafüllung, in Aufläufen, Gemüse, in einer Quiche oder Tarte versteckt oder wie hier – als cremige Suppe und mit Kokosmilch verfeinert.

Direkt vom Stadtbauernhof in den Topf – frischer geht es nicht.  Eine leckere Gemüsesuppe, die nach 25 min zum Löffeln bereitsteht.

Feld mit Blattspinat Stadtbauernhof Saarbrücken DSC00223a.JPGFeld mit Blattspinat – Stadtbauernhof Saarbrücken

ZUTATEN für 2 – 4 Portionen

250 – 300 g Spinat (gewaschen und ohne Stiele)

2 Kartoffeln (150 g)

2 Schalotten

4-8 Wachteleier

120 ml Weißwein

150 ml Kokosmilch

450 ml Gemüsefond

2 EL Ghee

1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Einige Spritzer Zitronensaft

ca. 8 – 10 Knoblauchsrauke-Blättchen

Salz und Pfeffer

Einige Knoblauchsrauke-Blüten zum Dekorieren

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ZUBEREITUNG

Zunächst den Spinat waschen, die Stiele abschneiden und max. 1 min in kochendem Salzwasser blanchieren, abseihen und mit eiskaltem Wasser abschrecken. Den Spinat abtropfen lassen und das restliche Wasser mit der Hand auswringen.

Schalotten und Kartoffeln schälen und würfeln. Ghee in einem Topf zerlassen und die Schalotten darin glasig dünsten. Kartoffelwürfel zugeben und kurz mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und den Gemüsefond zugießen. Kurz aufkochen und zugedeckt bei  mittlerer Hitze 15 min köcheln lassen. Wenn die Kartoffeln weich sind, Kokosmilch und Spinat zugeben und weitere 3 bis 4 min bei schwacher Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Wachteleier in kochendem Wasser ca. 3 min kochen. Anschließend in Eiswasser oder unter kaltem fließendem Wasser abschrecken. Zitronensaft, eine Prise Muskatnuss und die Blättchen der Knoblauchsrauke dazugeben und die Suppe pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einem Wachtelei und einer Blüte der Knoblauchrauke servieren.

Et Voilà!

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Lieblings-Rhabarberkuchen – Rührkuchen mit Rhabarber

Rhabarber ein Obst oder Gemüse?

Rhabarber ist eine Gemüsesorte, einfach gesagt ein sehr aromatisches Blattstielgemüse und  schmeckt je nach Sorte (leicht) säuerlich und erfrischend.

Im April beginnt die Rhabarbersaison und nach dem Johannistag am  24. Juni geht sie zu Ende.

Dieser Rhabarberkuchen ist ein gern gesehener Gast bei uns: traumhaft saftig mit aufrecht stehendem Rhabarber – ein Senkrechtstarter! Dazu passt selbstgemachte Vanillesauce oder Schlagsahne.

ZUTATEN

150 g Süßrahmbutter

140 g feiner Zucker

3 Eier

1 Prise Salz

150 g Mehl

50 g Stärkemehl

2 TL Backpulver

1 kg Rhabarber, in 5 cm lange Stücke geschnitten

30 g feiner Zucker

etwas Puderzucker

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ZUBEREITUNG

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Die Butter schaumig rühren. Zucker und Eier nach und nach abwechselnd dazugeben und zu einer lockeren Schaummasse rühren. Eine Prise Salz dazugeben. Das mit Backpulver vermischte Mehl sieben und zügig einarbeiten, so dass ein weicher Teig entsteht, der breit und schwer vom Löffel fällt.

Teig in die gefettete Springform füllen. Die Rhabarberstückchen senkrecht dicht an dicht in den Teig stecken. Etwas Zucker darüber streuen. Circa 50-60 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen. Erst wenn es absolut trocken bleibt, ist der Kuchen gar. Den Kuchen nach dem Backen circa 5 Minuten abkühlen lassen und erst dann vorsichtig vom Rand lösen. Wenn er ausgekühlt ist, mit Puderzucker bestreuen.

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Dazu passt selbstgemachte Vanillesauce oder Schlagsahne.

Rhabarberkuchen Ruehrkuchen mit Rhabarber DSC05646a

Etwas abgewandelt nach einem Rezept von Elke Maria Koßmann aus 2013, ZDF Drehscheibe. Mehr zu EMK:  http://emk-gaestetafel.de/