Rote Bete Carpaccio mit Ziegenfrischkäse & Kürbiskernen

Ein Klassiker – mal anders!

Viele denken bei Carpaccio zunächst an Rinder-Carpaccio. Überrascht doch mal eure Lieben mit dieser farbenfrohen Varianten.

Wer hätte das gedacht, dass die Rote Bete in meiner Küche überhaupt einmal einziehen wird! Als Kind habe ich sie gehasst. Irgendwann hat sich das geändert und heute finde ich sie total lecker! Frisch gekocht schmeckt sie am besten und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe.

Zu den Rote Bete Scheiben gesellen sich hier Rucola, Schnittlauch und Ziegenkäse. Und als Topping knusprige Kürbiskerne! Eine besondere Vorspeise!

Unglaublich lecker, einfach in der Zubereitung und so gesund.

ZUTATEN – Vorspeise für 2 Personen

400 g frische Rote Bete-Knollen

6 EL Olivenöl, zum Einpinseln der Platte/Teller

Rucola, eine Handvoll, klein geschnitten

20 g Schnittlauch, klein geschnitten

3 EL Olivenöl zum Einpinseln der Rote Bete

4 EL Kürbiskerne

150 g Ziegenfrischkäse – frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, dann kann er sein Aroma entfalten

Salzflocken – unbedingt!

Rote Bete mit Blatt coconutcucumber.com.JPG

Eine tolle rote Knolle!

Rote Bete Scheiben coconutcucumber.com.JPG

ZUBEREITUNG

Rote Bete in kochendem Salzwasser etwa 30-40 Minuten (kommt auf die Größe der Knollen an) zugedeckt weich kochen. Die gegarten Knollen herausnehmen, abkühlen lassen, schälen (dabei Einweghandschuhe tragen – die rote Bete färbt sehr) und in sehr dünne Scheiben hobeln. Eine Platte mit Olivenöl einpinseln und die hauchdünnen Rote Bete Scheiben anrichten. Die Scheiben ebenso mit Olivenöl einpinseln. Den gewaschenen Rucola klein schneiden oder zupfen und in die Mitte der Platte legen. Die Kürbiskerne in einer Pfanne rösten, herausnehmen und abkühlen lassen. Den Ziegenfrischkäse mit einem Löffel nockenartig auf dem Carpaccio verteilen, Schnittlauch drüber geben und die gerösteten Kürbiskerne verteilen. Mit einer Prise Salzflocken bestreuen.

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Salzflocken Maldon coconutcucumber.com.JPG

Einfache Zutaten mit Wow-Effekt – eine gelungene Kombination.

Et voilà!

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Guten Appetit. Bin mal gespannt, wie es euch gefällt!

 

Apfel-Cantuccini-Muffins

Wie versprochen – da bin ich wieder und es geht weiter mit einem Apfelrezept nach dem englischen Sprichwort ‘one apple a day keeps the doctor away‘ …

Also – ran an die Äpfel: Die Apfel-Cantuccini-Muffins sind knusprig und fluffig! Tja, wie schafft man das? Das Öl macht die Muffins schön fluffig und die Cantuccini machen sie knusprig.

Das beliebte Mandelgebäck aus der Toskana stammt aus der italienischen Provinz Prato  nahe Florenz. Cantuccini enthalten neben Mandeln, Mehl und Zucker auch verschiedene Gewürze wie Kardamom, Nelken und Sternanis. Sie werden doppelt gebacken, damit der Teig besonders knusprig wird.

Und nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen – hier das leckere Rezept:

ZUTATEN

2 Äpfel, ca. 300 g

150 g Cantuccini

70 ml Sonnenblumenöl

80 g Zucker

1 P Vanillezucker

1 Prise Salz

150 g Mehl

3 TL Backpulver

3 Eier

200 g Schmand

1 Spritzer Zitrone

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ZUBEREITUNG

Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Apfelviertel in sehr kleine Stücke schneiden und mit einem Spritzer Zitronensaft beträufeln. Die Cantuccini in der Küchenmaschine oder in einem Gefrierbeutel grob zerkleinern – 100 g kommen in den Teig und 50 g für das Topping beiseite stellen.

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Mehl mit Backpulver, Prise Salz und 100 g zerdrückten Cantuccini vermischen und die Apfelstückchen dazugeben.

Zucker, Vanillezucker, Öl, Schmand und die Eier verrühren. Die Mehlmischung kurz unterrühren.

Die Muffinform (16er) mit Papierförmchen auslegen, den Teig einfüllen und mit den restlichen 50 g Cantuccini bestreuen.

Bei 180° Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) ca. 20 min backen.

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20 Minuten später:

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Genießt den Nachmittag! Eventuell schon mit den Apfel-Cantuccini-Muffins:-)

Streusel-Kaesekuchen-Muffins

Wer Käsekuchen mag ist hier richtig! Wer Streusel mag ist hier auch richtig!

Streusel erinnern mich an Kindheitstage… kaum war der Kuchen aus dem Ofen hat man als Kind die dicksten Streusel vom Kuchen entfernt… angeblich NUR die, die nicht so schön waren. Das hat meiner Mutter natürlich nicht gefallen:-(

Ich liebe Streusel. Ganz klassisch bestehen sie aus Butter, Mehl und Zucker im Verhältnis 1:2:1. Abwandlungen in Menge und Zutaten gibt es viele, z.B. mit Nüssen, Kakao, Schokolade, etc.

Abwechslung gefällig? Heute gibt es Streusel-Käsekuchen-Muffins! Knusprig, buttrig und süß bedecken sie hier die Käsekuchen-Muffins und dienen auch als Bodenbelag. Also Streusel satt: oben und unten!

ZUTATEN + ZUBEREITUNG für ca. 16 Muffins

Streusel

100 g Butter (kalt oder weich – es geht beides)

130 g Mehl

75 g Zucker

50 g Bio-Kokosraspel (die anderen sind zu süß und schmecken nicht!)

1 Prise Salz

Erst mit dem Knethaken des Mixers verrühren, dann mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Beiseite stellen. Die Hälfte der Streusel braucht ihr für den Boden, die andere Hälfte für die ‚Krönung‘!

Ich stelle die Streusel mit kalter Butter her – schmeckt mir besser. Dazu die Butter in kleine Stückchen schneiden.

Käsekuchenmasse

100 g Zucker

3 Eier

1 P Vanillezucker

> 5 min schaumig rühren

500 g Magerquark

1 P Puddingpulver „Sahnegeschmack“

> verrühren

Die Zucker-Ei-Masse zur Quarkmasse geben und verrühren.

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Ein Muffinblech (12er) plus 4 weitere Einzelförmchen mit Papierförmchen auslegen. Streusel am Boden andrücken, Käsekuchenmasse (ca. 1  1/2 EL) daraufgeben und mit Streusel bedecken. Wenn ihr ein größeres Muffinblech habt  – umso besser. Es funktioniert auch genauso gut mit Cupcakes-Förmchen. Oder ganz klassisch: ein rechteckiges Blech. Probiert es aus.

200° Ober- + Unterhitze, mittlere Schiene, ca. 30 min.

Und ab in den Ofen!

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Die Muffinform war noch warm.. ich war nur kurz raus… und wieder zurück: hat schon ein Muffin gefehlt. Wer das wohl war?!

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Mit etwas Puderzucker bestäuben:

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Ran an die Streusel!