Der Klassiker: Zwetschgen-Blechkuchen

Vom Baum direkt aufs Blech

Äpfel oder Zwetschgen? Eine schwere Entscheidung … Zwetschgenkuchen ist einer meiner Lieblingskuchen im Spätsommer! Ob als Zwetschgen-Streusel, Zwetschgen-Crumble, Versunkener Zwetschgenkuchen, Zwetschgen-Muffins, als Tarte mit oder ohne Hefe – einfach genial. Direkt gefolgt vom Apfelkuchen.

Diese Variante des Zwetschgenkuchens stammt aus der Zeitschrift „Living at Home“  08/2012. Hier wird dem Zwetschgengenuss noch eins draufgesetzt: auf den Teig kommt noch eine Schicht Zwetschgenmus… Mmmh …wie im Zwetschgenrausch!

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Zutaten für 16 Stücke

375 g Mehl

125 ml Milch

1/2 Würfel Hefe

90 g Zucker

130 g Butter

1 Ei (Kl. M)

Salz

2 kg Zwetschgen

150 g Zwetschgenmus

1 TL gemahlener Zimt

außerdem: kleines Blech à 40 x 34 cm

Das Originalrezept enthält noch ein TL Kardamom im Teig!

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Zubereitung

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken. Milch lauwarm erhitzen. Hefe in die Mehlmulde bröckeln, mit 50 ml Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl vom Rand verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen.

Rest Milch, 65 g Zucker, 60 g Butter, Ei und 1 große Prise Salz zum Vorteig geben. Erst mit den Knethaken, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt ca. 45 Minuten auf doppelte Größe gehen lassen.

Inzwischen Zwetschgen oben und unten mit einem Messer kreuzförmig ein- und an einer Längsseite aufschneiden. Zwetschgen entsteinen und von innen die Verlängerung der Kreuzschnitte leicht einschneiden, sodass die Früchte auffächern.

Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Blech ausbuttern. Teig kurz durchkneten, auf wenig Mehl in Blechgröße ausrollen und darauflegen. Mit Mus bestreichen und mit Zwetschgen dachziegelartig belegen. Zimt mit 1 EL Zucker mischen und über die Zwetschgen streuen. Rest Butterflöckchen darauf verteilen. Auf unterster Schiene ca. 30 Minuten backen.

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Laßt es euch schmecken:-) Aber bitte mit Sahne …

Rüblikuchen à la Tante Janny * Carrot Cake

Super-saftiger Möhrenkuchen ohne Mehl

Er sollte auf keinem Osterbrunch-Buffet fehlen – der Möhrenkuchen! Ein Klassiker und ein beliebtes Ganzjahresrezept – nicht nur zur Osterzeit.

Für mich eine schöne Erinnerung an die Kindheit! Wenn man Tante Janny besucht hat, gab es immer Möhrenkuchen – das ganze Jahr über.

ZUTATEN

250 g Möhren

125 g gemahlen Nüsse

125 g gemahlene Mandeln

4 Eier

180 g Zucker

1 P Backpulver

2 EL Mais-Speisestärke

1 – 2 Orangen (je nach Größe)

200 g Puderzucker

Evtl. einige Walnusshälften

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ZUTATEN

Die Möhren fein raffeln. Eier trennen. Eiweiß mit 3 EL kaltem Wasser steif schlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Eigelb unter den Schnee ziehen, dann die gemahlenen Nüsse + Mandeln, Backpulver und die Speisestärke mit einem Schneebesen unterheben. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Bei ca. 180° Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene, ca. 45 min backen. Für den Guss eine Orange auspressen und mit dem Puderzucker glatt rühren.

Den abgekühlten Kuchen mit dem Guss überziehen und evtl. mit Walnüssen dekorieren.

In diesem Sinne – Fröhliche Ostern 🙂

Apfel-Vanille-Kuchen – der Superkuchen!

Scheibchenweise im Apfelglück

Auf dieses Rezept bin ich letztes Jahr gestoßen und es hat mir sofort gefallen: Niedriges Kalorienkonto … viel Frucht … wenig Teig …!

Mélanie Martin stellt in ihrem kleinen Backbuch verschiedenste Varianten des „Superkuchens“ mit 90% Frucht und 10% Teig vor. Heute gibt es den Apfel-Vanille-Kuchen: die Äpfel werden in feine Scheiben gehobelt und mit wenig Teig vermengt. So entsteht ganz schnell ein Kuchen mit unzähligen Schichten. Die Konsistenz erinnert an Pfannkuchen oder zarten Pudding.

ZUTATEN

1 Vanilleschote

2 Eier

50 g brauner Zucker

20 g Butter

100 ml Milch

70 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

6 Äpfel

ZUBEREITUNG

Die Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herauskratzen. Mark, Eier und Zucker schaumig schlagen. Zerlassen Butter zusammen mit der Milch unter die Eimasse rühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und unter Rühren unter den Teig sieben.
Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Mit einem Allesschneider in dünne Scheiben schneiden. Diese portionsweise direkt unter den Teig rühren, damit sie nicht braun werden.
Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform (20cm) mit Backpapier auslegen und die Apfel-Teigmasse in die Form geben. Die Oberfläche glattstreichen. Ca. 30-40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Lauwarm oder kalt genießen, dazu passt: Schlagsahne!

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Wenn viele Schichten entstehen sollen, muss man eine 20er Backform benutzen (wie im Originalrezept). Ich hatte die Masse beim ersten Mal in eine 26er Form eingefüllt und es dann erst gelesen 😦 – schmeckt aber genauso gut!

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Nach Originalrezept gebacken: Mélanie Martin * Superkuchen * Die neue Leichtigkeit – süß und pikant * Bassermann Verlag

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Sliced Kitchen: das aktuelle Thema von Zorras Kochtopf Blogevent!

Blog-Event CXXXVIII - SlicedKitchen featured

 

 

 

Apfelmus-Kuchen mit Mandelstreuseln – Apfelmus-Muffins

Mit Streuseln gekrönt

Die waren ruckzuck weg!  Kein Wunder – der Teig ist fluffig, in der Mitte Apfelmus und obendrauf noch die allseits beliebten Streusel. Wer kann da schon widerstehen? Und das Butterschmalz ergibt einen leckeren buttrigen Geschmack.

ZUTATEN

Teig
100 g Butterschmalz
80 g brauner Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
180 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Joghurt 3,7%
1 EL Schmand

Streusel
100 g Mehl
50 g brauner Zucker
50 g gehackte Mandeln
35 g Butterschmalz

Apfelmus
ca. 600 g

Link: Apfelmus, selbstgemacht

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ZUBEREITUNG

Ich habe eine kleine Backform (Ø 20 cm) und dazu noch 8 Muffinsformen gewählt.

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backform und Muffinform etwas einfetten. Zucker und Butterschmalz cremig rühren. Eier unterrühren. Butterschmalz hinzufügen und weiterrühren. Mehl, Backpulver und Salz vermengen und dazugeben. Anschließend Joghurt und Schmand dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Die Muffinförmchen und die kleine Kuchenform zu etwa 1/3 mit Teig füllen, eine großzügige Schicht Apfelmus darüber und die Streusel darüber streuen. Ca. 20 min backen.

Bitte zugreifen!

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Schoko-Rote-Bete Kuchen

chocolate meets beetroot

Ich konnte mir anfangs nicht so richtig vorstellen, ob das was wird. Rote Bete im Schokokuchen?! Aber warum nicht, der allseits beliebte Möhrenkuchen ist ja bereits ein Klassiker.

Er schmeckt richtig schokoladig! Und Dank der Roten Bete ist er auch nicht so süß. Selbst eingefleischte Kuchenverschmäher konnte er begeistern! Sehr lecker!

ZUTATEN

300 g Rote Bete

100 g Zartbitterschokolade

100 g Schokotröpfchen oder -raspeln

200 g Butter

4 Eier

170 g Zucker

40 g naturbelassene, gehobelte Haselnusskerne

20 g gemahlene Haselnusskerne

130 g Mehl

3 EL Kakaopulver, entölt

1 TL Backpulver

Evtl. Puderzucker, Aroniapulver

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ZUBEREITUNG

Rote Bete in einem Topf mit Wasser aufkochen und zugedeckt ca. 45-50 Minuten weich kochen. Rote Bete schälen und grob würfeln. In einen Rührbecher geben und stückig pürieren. Anschl. etwas abkühlen lassen. Kann man auch gut schon einen Tag vorher machenJ

Butter und Zartbitterschokolade unter ständigem Rühren zum Schmelzen bringen. Etwas erkalten lassen. Dann die Rote Bete und die Schokoraspeln dazugeben und verrühren. Die Eier trennen. Eigelb unter die Rote Bete-Schoko-Masse rühren. Die Haselnüsse unterheben. Eiweiß in eine Rührschüssel geben und steifschlagen. Den Zucker langsam einrieseln lassen. Den Eischnee locker unterheben. Mehl, Kakaopulver und Backpulver darüber sieben und unterheben.

Eine Springform (ca. Ø 22 cm) etwas fetten, den Boden mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Den Kuchen bei 160 Grad ( Ober- + Unterhitze, 2. Schiene von unten) im vorgeheizten Ofen 40 Minuten backen. In der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Mit Schokoladenguss dekorieren. Evtl. etwas Puderzucker und Aroniapulver darüber streuen.

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Inspiration: Food-Magazin essen&trinken und teils eigene Weiterentwicklungen

 

Schokoladiger Zucchini-Nusskuchen

Gemüse im Kuchen?! Ja klar, der beliebte Möhrenkuchen ist ja bereits ein Klassiker.

Noch gibt es Zucchini en masse! Wohin mit den Zucchinis?

In den Kuchen – wie wäre es damit? Klingt zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber 1 x probiert sind alle Bedenken beseitigt. Geschmacklich fallen die Zucchini nicht auf, sie macht den Kuchen fluffig, er hält sich länger frisch und die gehobelten Nüsse sorgen für den gewissen Crunch. Also, ab ins Beet … Zucchini ernten …

ZUTATEN

220 g Bio Mascobado Vollrohrzucker

1 P Bourbon-Vanillezucker

3 Eier

180 ml Sonnenblumenöl (geschmacksneutrales Öl)

350 g Zucchini geraspelt (incl. der Schale)

80 g gemahlene Haselnüsse (oder auch Walnüsse)

40 g gehobelte Haselnüsse

280 g Mehl

1 TL Backpulver

1 TL Natron

3 TL Kakao

1 Prise Salz

Dunkle Schokoglasur

3 EL Schokoraspel zartbitter (optional)

Puderzucker

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ZUBEREITUNG

Zuerst die Zucchini waschen, trockentupfen, raspeln und auswringen. Die Eier schaumig aufschlagen, dann den Zucker, Vanillezucker und Salz hinzufügen und verrühren. Sonnenblumenöl langsam dazugeben, so dass sich die Eimasse und das Öl gut verbinden können. Anschließend die gemahlenen und gehobelten Nüsse sowie die geraspelten Zucchini dazugeben. Mehl, Kakao, Backpulver und Natron in einer Schüssel vermischen. Die Mehlmischung sieben und kurz unterheben.

Eine Springform (26cm) einfetten, ausstäuben und den Teig einfüllen. Bei 180° (Ober- + Unterhitze) 45-50 Minuten backen, nach 40 min den Kuchen mit Alufolie abdecken (sonst wird er zu dunkel). Stäbchenprobe nicht vergessen.

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Den Kuchen nach dem Backen circa 10 Minuten abkühlen lassen und erst dann vorsichtig vom Rand lösen. Wenn er ausgekühlt ist, mit der Schokoglasur bestreichen, die Schokoraspeln verteilen und mit etwas Puderzucker bestäuben.

 

 

Schokoladiger Nusskuchen mit Zucchini DSC07078a.JPG

Dazu einen Klecks Schlagsahne – perfekt!

 

Sauerrahmtarte mit Erdbeeren

Endlich ist sie wieder da – die Erdbeerzeit! Eine Tarte im Beerenglück.

Viele frische Erdbeeren, Erdbeerpüree und ein wenig Tarte dazu! Was fruchtig-frisches für die Kaffeetafel, auch als Dessert geeignet mit einem cremigen Genuss bei nur 10% Fett! Schnell zubereitet. die meiste Zeit verbringt die Tarte im Backofen:-)

Wer mag, kann die Tarte auch mit frischen Himbeeren, Heidelbeeren oder einer Beerenmischung servieren.

ZUTATEN

500 g Sauerrahm 10%

250 g Speisequark 40%

2 TL Vanillezucker

100 g Zucker

4 große Eier

3 EL Weizengrieß

1 TL Maisstärke

750 g Erdbeeren, davon 250 g für das Erdbeerpüree

Erdbeerpüree

250 g Erdbeeren

2 EL Puderzucker

1 Spritzer Zitronensaft

Etwas Butter zum ausbuttern der Tarteform + 1 EL Semmelbrösel

Puderzucker und Erdbeeren zum Verzieren

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ZUBEREITUNG

Den Ofen auf 170° C (Ober- + Unterhitze) vorheizen. Sauerrahm mit Quark gut verrühren. Zucker und Eier nach und nach dazugeben, verrühren und anschließend die restlichen Zutaten einarbeiten. Eine Tarteform (ca. 22 cm Durchmesser) ausbuttern und die Semmelbrösel in der Form verteilen. Die Sauerrahmmasse einfüllen und für ca. 50 min in den Backofen stellen. Nach ca. 40 min nachschauen und evtl. den Kuchen für die restliche Zeit mit Alufolie abdecken. Die Tarte im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen.

250 g Erdbeeren mit einem Spritzer Zitronensaft und 2 EL Puderzucker pürieren. Die restlichen Erdbeeren in Scheiben schneiden.

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Zu dem Kuchen Erdbeerpüree und Erdbeeren servieren.

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