Chokladbollar – Schokoladenkugeln aus Schweden

Kurz mit mir nach Schweden reisen – Hej Sweden!

Typisch schwedisch, ein Klassiker und Standardware in jedem schwedischen Café: die schwedischen Schoko-Kokos-Kugeln Chokladbollar. Lecker schokoladig und superleicht zuzubereiten. Hier ein wenig abgewandelt, ohne Kaffee/Espresso – im Original-Rezept ist meist Espresso oder Kaffee enthalten.

Zutaten für ca. 25-30 Kugeln

125 g Butter (Zimmertemperatur)

160 g zarte Haferflocken – kurz im Blitzhacker zerkleinern

70 g Puderzucker

1 TL Vanillezucker (am besten selbstgemacht)

40 g Kakao (ungesüßt)

40 g Nougatmasse – im Wasserbad schmelzen

3 EL Milch

Deko: Kokosraspeln alternativ gehackte Pistazien

schwedische Schokokugel mit Pistazien DSC02301.JPG

Zubereitung

Die weiche Butter mit Puderzucker und Vanillezucker verrühren. Die Haferflocken und Kakao hinzufügen und verrühren. Nougat und Milch hinzufügen und unterrühren. Den fertigen Teig  für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen – dann lassen sie sich später besser formen. Anschließend herausnehmen und aus dem Teig kleine Kugeln formen. Die Kokosflocken oder gehackten Pistazienkerne auf einen Teller geben und die Kugeln darin wälzen. Fertig!

Aufbewahrung im Kühlschrank! Kurz vor dem Verzehr rausnehmen.

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låt det smaka dig !

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Typisch Schweden! Schlemmen wie die Schweden  – das aktuelle Thema von Zorra’s Kochtopf Blogevent und der Gastgeberin Tina von Küchenmomente. Mehr dazu hier: https://www.kochtopf.me/blog-event-cxlix-typisch-schweden

Gesucht werden einfache, unkomplizierte schwedische Rezepte – da dürfen die Schokokugeln nicht fehlen.

Blog-Event CXLIX - Typisch Schweden (Einsendeschluss 15.2.2019)

Mango Tapioka Trifle mit Kokosmilch – Perlenpudding

Che Xoai Bot Bang – sweet, smooth & delicious

Heute endet unsere kulinarische Reise nach China. Es gibt ein traditionelles Dessert und zwar den Kokos-Mango-Pudding mit Tapioka-Perlen – sehr fruchtig, schnell gemacht und läßt sich auch gut vorbereiten!

Mit Melissa, meiner Kochpartnerin für die chinesische Küche, habe ich bisher einige ihrer Lieblingsrezepte gekocht:

Siu Yuk Knuspriger südchinesischer Schweinebauch – cantonese crackling & crispy pork belly

Mapo Tofu – südchinesischer scharfer Tofu mit Hackfleisch

Eggplant Mapo – Auberginen auf Szechuan-Art

… Fortsetzung.. nicht ausgeschlossen 🙂

ZUTATEN für 4 kleine Dessertgläschen

Tapioka

2 EL Sago/Tapioka ungekocht  (kl. Stärkekügelchen) – ergibt  8 EL gekochter Sago

300 ml Wasser

200 ml Kokosmilch, ungesüßt

1 TL Bio-Vanillepulver

1TL Bio-Zimt

Mangopüree

1 reife Mango, in grobe Würfel schneiden und einige kleine Würfelchen zum Dekorieren aufheben

1 TL Limettensaft

1 TL brauner Zucker

2 EL Kokosmilch

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ZUBEREITUNG

Wasser zum Kochen bringen. Tapioka langsam einfüllen und ca. 10 min bei mittlerer Hitze kochen und dabei ständig rühren – ansonsten klebt er am Boden an.

Nach 10 Minuten ist in jedem Tapioka-Kügelchen in der Mitte ein kleiner weißer Punkt zusehen, dann bitte für ca. 3 min den Topf mit einem Deckel abdecken. Anschließend die Tapioka-Kügelchen über einem Metallsieb abgießen und in einer Schüssel mit kaltem Wasser abkühlen lassen.

Vanillepulver und Kokosmilch vermischen.

Die abgekühlte Tapioka abseihen und die Tapioka-Kügelchen in die Kokosmilch-Mischung zugeben und verrühren.

Mangostückchen in eine Schüssel geben und pürieren. Limettensaft, Kokosmilch, brauner Zucker und Zimt dazugeben und gut verrühren.

Dann geht es ans Schichten: Mangopüree, Kokos-Tapioka-Mischung, etwas Mangopüree wieder und einige Mangowürfelchen zur Dekoration.

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Apfel Chips – Getrocknete Apfelringe

Knabberspaß: gesund & aromatisch

Fruchtig, fettarm und mit vielen Vitaminen! Das sind sie, die selbst gemachten Apfelchips und sie schmecken so intensiv nach Apfel. Ob als süßer Obstsnack, Deko auf Desserts, Schokoersatz oder im Müsli – sie sind vielseitig einsetzbar, schnell zubereitet (der Dörrautomat arbeitet alleine) und einfach lecker! Abgesehen von den Äpfeln benötigt man – außer einem Gemüsehobel und einem Dörrautomaten – keine weiteren Zutaten.

ZUTATEN

6 reife Äpfel

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ZUBEREITUNG

Die Äpfel gründlich waschen und anschließend abtrocknen. Das Kernhaus mit Hilfe eines Apfel-Entkerners ausstechen. Dann die Äpfel in möglichst dünne (2 mm) Ringe schneiden und im Dörrautomat auf die einzelnen Etagen verteilen. Nach ca. 2 Stunden die Schübe umschichten: die unteren nach oben und die oberen nach unten. Nach ca. 4-5 Stunden sind die Apfelchips fertig! Wer sie so richtig kross haben möchte, lässt sie einfach noch etwas länger drin. Getrocknete Apfelringe sind in einem luftdichten Gefäß ohne Probleme mehrere Wochen haltbar. So lange halten sie aber nie – weil sie vorher schon weggefuttert sind…

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Wer kein Dörrgerät besitzt, kann die Apfelchips auch im Backofen zubereiten. Am besten mit Umluft und die Ofentür einen Spalt weit offen lassen.

 

 

Schokoladiger Zucchini-Nusskuchen

Gemüse im Kuchen?! Ja klar, der beliebte Möhrenkuchen ist ja bereits ein Klassiker.

Noch gibt es Zucchini en masse! Wohin mit den Zucchinis?

In den Kuchen – wie wäre es damit? Klingt zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber 1 x probiert sind alle Bedenken beseitigt. Geschmacklich fallen die Zucchini nicht auf, sie macht den Kuchen fluffig, er hält sich länger frisch und die gehobelten Nüsse sorgen für den gewissen Crunch. Also, ab ins Beet … Zucchini ernten …

ZUTATEN

220 g Bio Mascobado Vollrohrzucker

1 P Bourbon-Vanillezucker

3 Eier

180 ml Sonnenblumenöl (geschmacksneutrales Öl)

350 g Zucchini geraspelt (incl. der Schale)

80 g gemahlene Haselnüsse (oder auch Walnüsse)

40 g gehobelte Haselnüsse

280 g Mehl

1 TL Backpulver

1 TL Natron

3 TL Kakao

1 Prise Salz

Dunkle Schokoglasur

3 EL Schokoraspel zartbitter (optional)

Puderzucker

Zucchini Nuss Kuchen DSC07061a.JPG

ZUBEREITUNG

Zuerst die Zucchini waschen, trockentupfen, raspeln und auswringen. Die Eier schaumig aufschlagen, dann den Zucker, Vanillezucker und Salz hinzufügen und verrühren. Sonnenblumenöl langsam dazugeben, so dass sich die Eimasse und das Öl gut verbinden können. Anschließend die gemahlenen und gehobelten Nüsse sowie die geraspelten Zucchini dazugeben. Mehl, Kakao, Backpulver und Natron in einer Schüssel vermischen. Die Mehlmischung sieben und kurz unterheben.

Eine Springform (26cm) einfetten, ausstäuben und den Teig einfüllen. Bei 180° (Ober- + Unterhitze) 45-50 Minuten backen, nach 40 min den Kuchen mit Alufolie abdecken (sonst wird er zu dunkel). Stäbchenprobe nicht vergessen.

Nusskuchen mit Zucchini DSC07073a.JPG

Den Kuchen nach dem Backen circa 10 Minuten abkühlen lassen und erst dann vorsichtig vom Rand lösen. Wenn er ausgekühlt ist, mit der Schokoglasur bestreichen, die Schokoraspeln verteilen und mit etwas Puderzucker bestäuben.

 

 

Schokoladiger Nusskuchen mit Zucchini DSC07078a.JPG

Dazu einen Klecks Schlagsahne – perfekt!

 

Sauerrahmtarte mit Erdbeeren

Endlich ist sie wieder da – die Erdbeerzeit! Eine Tarte im Beerenglück.

Viele frische Erdbeeren, Erdbeerpüree und ein wenig Tarte dazu! Was fruchtig-frisches für die Kaffeetafel, auch als Dessert geeignet mit einem cremigen Genuss bei nur 10% Fett! Schnell zubereitet. die meiste Zeit verbringt die Tarte im Backofen:-)

Wer mag, kann die Tarte auch mit frischen Himbeeren, Heidelbeeren oder einer Beerenmischung servieren.

ZUTATEN

500 g Sauerrahm 10%

250 g Speisequark 40%

2 TL Vanillezucker

100 g Zucker

4 große Eier

3 EL Weizengrieß

1 TL Maisstärke

750 g Erdbeeren, davon 250 g für das Erdbeerpüree

Erdbeerpüree

250 g Erdbeeren

2 EL Puderzucker

1 Spritzer Zitronensaft

Etwas Butter zum ausbuttern der Tarteform + 1 EL Semmelbrösel

Puderzucker und Erdbeeren zum Verzieren

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ZUBEREITUNG

Den Ofen auf 170° C (Ober- + Unterhitze) vorheizen. Sauerrahm mit Quark gut verrühren. Zucker und Eier nach und nach dazugeben, verrühren und anschließend die restlichen Zutaten einarbeiten. Eine Tarteform (ca. 22 cm Durchmesser) ausbuttern und die Semmelbrösel in der Form verteilen. Die Sauerrahmmasse einfüllen und für ca. 50 min in den Backofen stellen. Nach ca. 40 min nachschauen und evtl. den Kuchen für die restliche Zeit mit Alufolie abdecken. Die Tarte im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen.

250 g Erdbeeren mit einem Spritzer Zitronensaft und 2 EL Puderzucker pürieren. Die restlichen Erdbeeren in Scheiben schneiden.

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Zu dem Kuchen Erdbeerpüree und Erdbeeren servieren.

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Lieblings-Rhabarberkuchen – Rührkuchen mit Rhabarber

Rhabarber ein Obst oder Gemüse?

Rhabarber ist eine Gemüsesorte, einfach gesagt ein sehr aromatisches Blattstielgemüse und  schmeckt je nach Sorte (leicht) säuerlich und erfrischend.

Im April beginnt die Rhabarbersaison und nach dem Johannistag am  24. Juni geht sie zu Ende.

Dieser Rhabarberkuchen ist ein gern gesehener Gast bei uns: traumhaft saftig mit aufrecht stehendem Rhabarber – ein Senkrechtstarter! Dazu passt selbstgemachte Vanillesauce oder Schlagsahne.

ZUTATEN

150 g Süßrahmbutter

140 g feiner Zucker

3 Eier

1 Prise Salz

150 g Mehl

50 g Stärkemehl

2 TL Backpulver

1 kg Rhabarber, in 5 cm lange Stücke geschnitten

30 g feiner Zucker

etwas Puderzucker

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ZUBEREITUNG

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Die Butter schaumig rühren. Zucker und Eier nach und nach abwechselnd dazugeben und zu einer lockeren Schaummasse rühren. Eine Prise Salz dazugeben. Das mit Backpulver vermischte Mehl sieben und zügig einarbeiten, so dass ein weicher Teig entsteht, der breit und schwer vom Löffel fällt.

Teig in die gefettete Springform füllen. Die Rhabarberstückchen senkrecht dicht an dicht in den Teig stecken. Etwas Zucker darüber streuen. Circa 50-60 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen. Erst wenn es absolut trocken bleibt, ist der Kuchen gar. Den Kuchen nach dem Backen circa 5 Minuten abkühlen lassen und erst dann vorsichtig vom Rand lösen. Wenn er ausgekühlt ist, mit Puderzucker bestreuen.

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Dazu passt selbstgemachte Vanillesauce oder Schlagsahne.

Rhabarberkuchen Ruehrkuchen mit Rhabarber DSC05646a

Etwas abgewandelt nach einem Rezept von Elke Maria Koßmann aus 2013, ZDF Drehscheibe. Mehr zu EMK:  http://emk-gaestetafel.de/

 

 

Apfelkuchen vom Blech mit Buchweizenmehl und Mandelblättchen

Ob Sommer oder Winter – ein leckerer Apfelkuchen geht immer. Und dazu noch glutenfrei!

Buchweizen: schmeckt wie Getreide – ist aber keines! Es ist eine alte Nutz- und Heilpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse und somit auch frei von Gluten und Weizenlektinen. Nahe Verwandte sind Rhabarber und Sauerampfer. Buchweizenmehl ist etwas dunkel und hat einem nussigen, fein würzigen Geschmack. Mein Lieblings-Buchweizenmehl kommt direkt aus unserer Nachbarregion Luxemburg, das „Ourdaller“Silberbuchweizenmehl mit einem sehr milden nussigen Geschmack. Es gibt verschiedene Arten von Buchweizen und was er alles kann – hier weiß Modesta Bersin bestens Bescheid. Sie hat sich intensiv mit dem Buchweizen auseinandergesetzt und u.a. ein Buch mit Buchweizen als Hauptdarsteller geschrieben.

Und nun zu meinem Apfelkuchen ohne Weizenmehl!

ZUTATEN

200 g Butter

200 g Rohrohrzucker

1 EL Vanillezucker

4 Eier

100 ml zimmerwarme Milch

300 g Silberbuchweizenmehl

1 TL Backpulver

6 Äpfel (700-800 g)

Etwas Zitronensaft

60 g Mandelblättchen

1 TL Vollrohrzucker

½ TL Zimt

3 EL Aprikosenmarmelade

1-2 EL lauwarmes Wasser

1-2 EL Buchweizenmehl zum Ausstäuben der Backform

 

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ZUBEREITUNG

Butter mit Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben und verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und im Wechsel Mehlmischung und Milch dazugeben.

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und nochmals halbieren. Die Apfelspalten in eine Schüssel geben und mit etwas Zitronensaft vermischen. In der Zwischenzeit ein Backblech (ca. 46x32cm) mit Butter einfetten und ausstäuben. (Damit sich der Kuchen nach dem Backen besser aus der Backform löst, bestäube ich die Backform nach dem Einfetten mit ca. 1-2 EL Mehl. Tipp: Beim Ausstäuben der Backform mit gemahlenen Mandeln oder Nüssen anstatt Mehl bekommt der Kuchen ein besonderes Aroma.

Die Apfelspalten gleichmäßig dicht an dicht auf dem Teig verteilen. Mit etwas Zucker und Zimt bestreuen und die Mandelblättchen verteilen. Und ab in den Backofen: bei ca. 175°, Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene, ca. 35 min backen. Die Aprikosenmarmelade mit etwas Wasser (lauwarm) verrühren und mit einem Pinsel auf den fertigen Kuchen streichen.

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Mit etwas Puderzucker bestreuen. Noch etwas Schlagsahne dazu?!

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Danke an Modesta – durch sie habe ich das Buchweizenmehl kennengelernt! http://silberbuchweizen.de/