Butterplaetzchen mit einem Hauch von Tonkabohne

Konkurrenz für das Spritzgebaeck? Weihnachten & eine Prise Tonkabohne

Spritzgebäck war schon immer mein Lieblingsplätzchen und schmeckt für mich ganz einfach nach Kindheit, nach Heimat. Meine Mutter produzierte davon in der Adventszeit Unmengen – neben den vielen anderen Sorten! Ich durfte immer helfen und den Fleischwolf drehen. Wenn die Plätzchen fertig waren, wurden die Plätzchen gleich versteckt – damit am Heiligen Abend auch noch was übrig ist. Da die Plätzchen bekanntlich vorher am besten schmecken, haben wir das Versteck natürlich gekannt.

Seit einiger Zeit bin ich ein großer Fan der Tonkabohne. Und so bin ich auf das Rezept Tonkabohnen Butterplätzchen von Lecker&Co (Danke, liebe Tina) gestoßen und musste es sofort ausprobieren. Bis auf die Zuckermenge habe ich das Rezept 1:1 übernommen.

Und mit dem Tipp die Plätzchen 2 Wochen in der Keksdose ziehen zu lassen, damit sich das Aroma der Tonkabohne voll entfalten kann, hat nicht geklappt. In kürzester Zeit war schon ein hoher Schwund zu vermelden, für ein Foto hat es noch gerade gereicht! Ob unserer Keksdose wohl eine undichte Stelle hat…..

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ZUTATEN

Für den Teig:
200 g weiche Butter
120 g Zucker
390 g Mehl
1/3 TL frisch geriebene Tonkabohne
1 Prise Salz
1 Ei (M)

Für den Tonkabohnen-Gewürzzucker:
80 g Zucker
1/3 TL frisch geriebene Tonkabohne

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ZUBEREITUNG

Verknetet alle Zutaten für den Plätzchenteig miteinander und rollt ihn anschließend ca. 4 bis 5 mm dick aus.

Legt die Sternchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt sie im vorgeheizten Ofen bei 160°C Umluft für 7 bis 9 Minuten – je nach gewünschter Bräune.

Bereitet in einer großen Schüssel den Tonkabohnen-Gewürzzucker vor und legt die Plätzchen mit der Oberseite sofort nach dem Backen noch heiß in diesen, herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Nachdem die Plätzchen vollständig abgekühlt sind solltet ihr sie in einer Keksdose für mind. 2 Wochen ziehen lassen, damit sie ihr volles Aroma entfalten und schön mürbe werden.

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Schöne Weihnachten wünsche ich Euch!

 

 

Tikvenik – Bulgarischer Kuerbisstrudel mit Walnuessen und Zimt

Traditionelle Bulgarische Küche: Süße Tradition mit Kürbis

Einladungen nimmt man doch gerne an, oder ? Ich hatte das Vergnügen, an einem Internationalen Kochtreff teilzunehmen! Thema war Bulgarien und Albena brachte ihre bulgarische Familienrezepte mit: Tarator (kalte Gurkensuppe), Lozovi Sarmi (gefüllte Weinblätter), Hähnchen mit Weisskohl, Schopska Salat (Salat mit Schafskäse) und Tikvenik. Heute habe ich das Rezept für einen bulgarischen Nachtisch – Tikvenik – dabei.

Der Tikvenik (tikva für Kürbis) ist eine Art süßer Strudel mit einer Füllung aus geriebenem Kürbis und Walnüssen. Er wird aus Blätterteig oder Filoteig zubereitet – wir haben Filoteig genommen. Der Tikvenik wird in einzelnen Rollen zubereitet, die danach in ein rundes Blech in eine Spiralenform gelegt oder in kleine Stücke geschnitten werden.

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ZUTATEN

500 g Hokkaido-Kürbis

70 g Zucker

100 ml Sonnenblumenöl

100 g Walnüsse, grob gehackt

1 Messerspitze Zimt

1 Packung Filoteig à 250 g

Puderzucker zum Bestreuen

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ZUBEREITUNG

Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und vierteln. Dann die Kürbisspalten grob raspeln. Den geraspelten Kürbis mit 2 EL Öl in einer Pfanne kurz dünsten. Zucker, Zimt und die Walnüsse unterrühren und abkühlen lassen. Beim Filoteig jeweils 2 Teigblätter nehmen, ausrollen und mit wenig Öl bepinseln. Etwas Kürbismasse locker darauf verteilen  und eng einrollen. Das Ganze wird wiederholt bis alle Blätter aufgebraucht sind. Aus der Rollen kleine Stückchen schneiden und mit dem restlichen Öl bepinseln, damit er weicher wird. Bei 190° Ober- + Unterhitze ca. 20 min goldbraun backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Lauwarm schmeckt Tikvenik am besten 🙂

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Kür mit Kürbis: Jenny is baking und 1 x umbrühren aka kochtopf veranstalten diesen herbstlichen Kürbisevent  und wünschen sich süße Kürbis-Rezepte!

Blog-Event CLVIII - Kür mit Biss (Einsendeschluss 15. November 2019)

Pikante Blaetterteigstangen mit getrockneten Tomaten & Parmesan

Knusprig, herzhaftes Knabbergebäck aus Blätterteig

Blätterteig – ob Vollkorn oder Dinkel – aus dem Kühlregal ist sowas von praktisch! Obwohl ich sonst kein Freund von Fertigprodukten bin – bei Blätterteig mache ich gerne eine Ausnahme. Wenn man auf die Schnelle etwas zaubern möchte, sind diese Blätterteigstangen genau richtig. Für die Zubereitung benötigt man nur wenige Zutaten und wenig Zeitaufwand. Und je nach Geschmack und Vorräten, kann man sie auch unterschiedlich belegen: rein vegetarisch mit Pesto oder Tapenade oder mit Speckwürfelchen… da sind euch keine Grenzen gesetzt! Einfach ausrollen, füllen, formen und ab in den Ofen damit. Und – sie sind eindeutig am besten, wenn sie richtig frisch und knusprig sind.

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ZUTATEN

  • 1 Rolle Blätterteig (ca. 280 g)
  • 100 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 50 g geriebenen Parmesan
  • 2 EL Sesam
  • optional Oregano

ZUBEREITUNG

Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Tomaten pürieren  – je nach Geschmack mit etwas Oregano würzen. Den Parmesan reiben. Blätterteig auf dem Backblech entrollen und eine Hälfte mit den pürierten Tomaten bestreichen. ¾ des Parmesans darüber geben und die zweite Hälfte darüber klappen. Etwas andrücken. Mit Sesam und dem restlichen Parmesan bestreuen und in etwa 1,5 breite Streifen schneiden. Die Streifen an den Enden nehmen und vorsichtig gegeneinander drehen, so dass eine Spirale entsteht. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 min goldbraun backen.

Mit minimalem Aufwand kann man damit maximal beeindrucken!

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Um Blätterteig geht es dieses Mal bei Leckeres für jeden Tag:

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Weitere Rezepte rund um den Blätterteig gibt es hier: 
Marie von Fausba mit Drei leckere Blätterteig-Ideen passend zu Halloween * Izabella von Haus und Beet mit Blätterteig Schnecken – vegetarisch herzhaft und süß * Ina von Applethree mit Blätterteig Schnecken vegetarisch * Conny von Mein wunderbares Chaos mit Wenn’s mal schnell gehen muss: Nussstangen aus gekauftem Blätterteig * Silke von Blackforestkitchen mit Schwarzwälder-Blätterteigtörtchen * Volker von Volkermampft mit Blätterteigstangen mit Kürbis und Apfel * Sylvia von Brotwein mit Spinat Quiche mit Blätterteig und Sonnenblumenkerne * Caroline von Linal’s Backhimmel mit Schnelle Nuss-Nougat-Stangerl * Jill von Kleines Kuliversum mit Kürbis Galette mit Salbei * Ronald von Fränkische Tapas mit Fränkisches Rehragout in Königinpasteten

Herzhafte Scones – mit Zucchini, Chili, Cheddar und Kräutern

Very british & Teatime

Normalerweise backe ich die klassischen Scones und dazu gibt es Clotted Cream und Erdbeermarmelade. Man schneidet die kleinen Köstlichkeiten auf und bestreicht sie damit. Lecker! Da fällt mir gerade auf, dass ich das Rezept noch gar nicht gepostet habe – wird nachgereicht.

Teatime! Zorra vom Kochtopf lädt anlässlich ihres 15. Bloggeburtstags zusammen mit Kennwood zur Teaparty ein. Süße und herzhafte Snacks werden zur Teatime serviert:  Fingerfood-Sandwichs, Früchtekuchen + Shortbread werden auf einer Etagère serviert. Da dürfen natürlich Scones nicht fehlen. Luftig-leicht und lauwarm – so schmecken sie am besten.

Zurzeit ist Zucchini-Time und so habe ich mich für eine herzhafte Version entschlossen und ein Rezept für Zucchini-Scones entwickelt. Happy Birthday liebe Zorra and I proudly present: The Zucchini-Cheddar-Scones!

ZUTATEN für ca. 12 Scones

  • 300 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 TL Kräutersalz
  • etwas Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 100 g kalte Butter, klein gewürfelt
  • 60 ml Milch
  • 150 g Zucchini
  • ½ grüne Chilischote
  • 1 EL Kürbiskerne, grob zerhackt
  • 3 EL Kräuter: Schnittlauch und Petersilie, grob zerhackt
  • 80 g Cheddarkäse, gerieben
  • 1 Schalotte, ca 50 g
  • 50 g Schinkenspeck-Würfel
  • 1 TL Butter

 ZUBEREITUNG

Ofen auf 205°C Ober-+ Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Schalotte klein würfeln und in Butter kurz glasig andünsten die Schinkenspeckwürfel  dazugeben, kurz mitdünsten, zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Das gesiebte Mehl mit dem Kräutersalz, Pfeffer, Backpulver und 1 Prise Zucker  in eine Schüssel geben und verrühren. Die Butter mit den Fingern einarbeiten bis ein krümeliger Teig entsteht.

Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und grob raspeln und zur Seite stellen. Die Chilischote waschen, aufschneiden, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Cheddar reiben. Anschließend den geriebenen Cheddar, Chilischotenwürfel, Kürbiskerne, die Speckwürfel-Schalottenmischung und Kräuter zusammen in eine Schüssel geben und verrühren. Die geraspelte Zucchini gut auswringen und unterheben. Anschließend alles zu der Mehlmischung dazugeben und leicht verrühren, bis sich alles geradeso vermischt. Dann die Milch einrühren.

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Handflächen grob zu einer Platte (etwa 2 cm dick) platt drücken. Mit einem runden Ausstecher oder Glas (Ø 5 cm) die Scones ausstechen und auf das Backblech setzen. Den Teig möglichst wenig kneten, sonst gehen die Scones nicht so schön auf. Circa 15 min auf der mittleren Schiene backen bis sie goldbraun sind.

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Lauwarm servieren – dann schmecken sie am besten! Zu den herzhaften Scones kann man klassische Butter, Kräuterbutter oder ein Frischkäsedip reichen.

Enjoy your teatime!

Liebe Zorra, allerherzlichsten Glückwunsch! Mach weiter so und ich freue mich auf die nächsten Jahre mir dir und deinem Kochtopf!

 

 

 

Sesam-Kekse – Tahini-Kekse nach Yotam Ottolenghi

Kulinarische Reise: Auf geht’s nach Israel

Israel bietet nicht nur eine einzigartige Landschaft, sondern auch eine besonders vielfältige Küche, die von vielen Einflüssen geprägt ist. Israelisches Essen ist so beliebt wie nie – das zeigt auch Levante, der Food-Trend des Jahres 2018. Hier wurden klassisch arabische Rezepte neu interpretiert. Dieses Land muss man einfach kulinarisch entdecken: Hummus, Falafel, Shakshuka, Mezze  – die orientalischen Tapas und jede Menge Sesam…   Ich mag die Mezze sehr:  viele, kleine Vorspeisen wie Baba Ghanoush, Tabouleh, Oliven, Pita oder Fladenbrot, Hummus, etc. (die Liste is endlos lang) kommen auf den Tisch. Alle Gäste sitzen zusammen und auf dem Tisch steht eine bunte Ansammlung von Vorspeisen.

Heute gibt es die leckeren Tahini-Kekse nach Yotam Ottolenghi aus seinem tollen Kochbuch „Jerusalem“. Ich backe sie immer wieder gerne. Sie sind schnell gezaubert und ebenso schnell verputzt 🙂 Die Sesampaste „Tahini“ habe ich immer zuhause und ist jederzeit zu den verschiedensten Einsätzen bereit: Hummus – in den verschiedensten Varianten, zum Backen oder Kochen.

ZUTATEN – für ca. 16 Plätzchen (am besten gleich die die doppelte Menge backen 🙂 )

  • 65 g Zucker
  • 75 g weiche Butter
  • 55 g Tahinipaste/Sesampaste
  • 1 EL Vanillezucker
  • 10 g Sahne
  • 130 g Mehl
  • 1/2 – 1 TL Zimt

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ZUBEREITUNG

Zunächst den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten bis auf das Mehl und den Zimt zu einer cremigen Masse rühren. Dann das Mehl dazu geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig 16 kleine Kugeln formen, auf das Backblech setzen und leicht mit einer Gabel eindrücken. Jeden Keks mit ein wenig Zimt bestreuen. Tipp: ich streue den Zimt erst nach dem Backen drauf. Aber probiert es aus, wie es euch am besten gefällt.

Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Etwas abkühlen lassen und schon sind sie servierbereit.

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Blogger Aktion

Israel ist in diesem Monat das Ziel der kulinarischen Weltreise, die Volker mampft organisiert hat – vielen Dank dafür. Er möchte nicht alleine reisen und sucht Reisebegleitung. Bei dem Thema Israel begleite ich ihn sehr gerne. Meine erste große Reise brachte mich vor vielen Jahren nach Israel. Diese Reise hat mich fasziniert. Sie ist mir noch immer einzigartig in Erinnerung geblieben und hat mich immer wieder zurückkehren lassen. Israel – ein Land voller Gegensätze, eine Reise zwischen Meer, historischen und biblischen Stätten, der quirligen Weltmetropole Tel Aviv, dem geschichtsträchtigen Jerusalem (hier begegnen sich viele Kulturen der Antike und Moderne), dem Toten Meer und der außergewöhnlichen Wüste Negev!

Die Rezepte der Mitreisenden, eine komplette Zusammenfassung der Israel-Reise gibt es ab dem 25. juni 2019 bei Volker mampft:

Küchenlatein: geröstete Auberginensuppe mit Ziegenfrischkäse
Britta von Backmaedchen 1967: Challah-jüdisches Zopfbrot
Tina von Küchenmomente: Babka mit Schoko-Nuss-Füllung nach Ottolenghi und Rugelach mit Aprikosen-Nuss-Füllung
Simone von Zimtkringel: Gebackene Süßkartoffeln, Feigen und Ziegenkäse
Chili und Ciabatta: Kubaneh – jemenitisch-jüdisches Sabbat-Brot
Brittas Kochbuch: Freekeh-Salat mit Frühlingsgemüse und Vegetarisch gefüllte Kibbeh
kohlenpottgourmet: Malabi mit Erdbeeren und Pistazien
Ronald von Fränkische Tapas: Hummus
Susanne von magentratzerl: Lazania
Michelle von The Road Most Traveled: Mandelkekse aus Israel
Christian von SavoryLens: Sabich – Streetfood aus Israel
Simone von zimtkringel: gefüllte Paprika nach Erika und Ruth
Sylvia von Brotwein: Shawarma und Pita Brot – Fladenbrot Taschen zum Füllen
Volker von volkermampft: Aubergine mit Chermoula, Bulgur und Joghurt
Ronald von Fränkische Tapas: Israelische Gewürznüsse

 

 

Der Klassiker: Zwetschgen-Blechkuchen

Vom Baum direkt aufs Blech

Äpfel oder Zwetschgen? Eine schwere Entscheidung … Zwetschgenkuchen ist einer meiner Lieblingskuchen im Spätsommer! Ob als Zwetschgen-Streusel, Zwetschgen-Crumble, Versunkener Zwetschgenkuchen, Zwetschgen-Muffins, als Tarte mit oder ohne Hefe – einfach genial. Direkt gefolgt vom Apfelkuchen.

Diese Variante des Zwetschgenkuchens stammt aus der Zeitschrift „Living at Home“  08/2012. Hier wird dem Zwetschgengenuss noch eins draufgesetzt: auf den Teig kommt noch eine Schicht Zwetschgenmus… Mmmh …wie im Zwetschgenrausch!

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Zutaten für 16 Stücke

375 g Mehl

125 ml Milch

1/2 Würfel Hefe

90 g Zucker

130 g Butter

1 Ei (Kl. M)

Salz

2 kg Zwetschgen

150 g Zwetschgenmus

1 TL gemahlener Zimt

außerdem: kleines Blech à 40 x 34 cm

Das Originalrezept enthält noch ein TL Kardamom im Teig!

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Zubereitung

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken. Milch lauwarm erhitzen. Hefe in die Mehlmulde bröckeln, mit 50 ml Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl vom Rand verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen.

Rest Milch, 65 g Zucker, 60 g Butter, Ei und 1 große Prise Salz zum Vorteig geben. Erst mit den Knethaken, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt ca. 45 Minuten auf doppelte Größe gehen lassen.

Inzwischen Zwetschgen oben und unten mit einem Messer kreuzförmig ein- und an einer Längsseite aufschneiden. Zwetschgen entsteinen und von innen die Verlängerung der Kreuzschnitte leicht einschneiden, sodass die Früchte auffächern.

Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Blech ausbuttern. Teig kurz durchkneten, auf wenig Mehl in Blechgröße ausrollen und darauflegen. Mit Mus bestreichen und mit Zwetschgen dachziegelartig belegen. Zimt mit 1 EL Zucker mischen und über die Zwetschgen streuen. Rest Butterflöckchen darauf verteilen. Auf unterster Schiene ca. 30 Minuten backen.

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Laßt es euch schmecken:-) Aber bitte mit Sahne …

Rüblikuchen à la Tante Janny * Carrot Cake

Super-saftiger Möhrenkuchen ohne Mehl

Er sollte auf keinem Osterbrunch-Buffet fehlen – der Möhrenkuchen! Ein Klassiker und ein beliebtes Ganzjahresrezept – nicht nur zur Osterzeit.

Für mich eine schöne Erinnerung an die Kindheit! Wenn man Tante Janny besucht hat, gab es immer Möhrenkuchen – das ganze Jahr über.

ZUTATEN

250 g Möhren

125 g gemahlen Nüsse

125 g gemahlene Mandeln

4 Eier

180 g Zucker

1 P Backpulver

2 EL Mais-Speisestärke

1 – 2 Orangen (je nach Größe)

200 g Puderzucker

Evtl. einige Walnusshälften

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ZUTATEN

Die Möhren fein raffeln. Eier trennen. Eiweiß mit 3 EL kaltem Wasser steif schlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Eigelb unter den Schnee ziehen, dann die gemahlenen Nüsse + Mandeln, Backpulver und die Speisestärke mit einem Schneebesen unterheben. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Bei ca. 180° Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene, ca. 45 min backen. Für den Guss eine Orange auspressen und mit dem Puderzucker glatt rühren.

Den abgekühlten Kuchen mit dem Guss überziehen und evtl. mit Walnüssen dekorieren.

In diesem Sinne – Fröhliche Ostern 🙂