Mezze: Eingelegte Oliven – fruchtig, pikant mariniert

Antipasti, Tapas oder Vorspeisen auf orientalische Art

Eins vorneweg: Ich liebe Vorspeisen! Ein Tisch voller Köstlichkeiten, perfekt für einen geselligen Abend mit Freunden oder Familie. Mezze sind die orientalischen Tapas und die traditionellen Vorspeisen der orientalischen Küche. Die Klassiker sind Hummus, Falafel und Baba Ghanoush sind überall bekannt. Gefüllte Weinblätter und Oliven dürfen auf keinen Fall fehlen. Heute gibt es selbst eingelegte Oliven à la Coconut & Cucumber. Ob mit oder ohne Kern ist egal. Es kommt auf die Sorte und den Geschmack der Oliven an. Schlendert über den Markt, probiert die Oliven und legt sie zuhause ein.

ZUTATEN

  • 150 g schwarze oder grüne Oliven
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g getrocknete Tomaten in Öl
  • ½ getrocknete rote Chilischote (ohne Kerne)
  • Getrocknete Kräuter (Petersilie, Thymian, Rosmarin)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 – 6 EL Olivenöl
  • Salz + Pfeffer, frisch aus der Mühle

ZUBEREITUNG

Knoblauch schälen und mit den getrockneten Tomaten kurz pürieren. Die Chilischote zerkleinern und unterrühren. Dann die getrockneten Kräuter, das Lorbeerblatt, den Zitronensaft und das Olivenöl unterheben. Die Oliven dazu geben und alles gut vermischen. Mit Salz und frischem Pfeffer abschmecken. Am besten schmecken die Oliven, wenn man ihnen 2 Tage Zeit zum Ziehen gibt. Im Kühlschrank sind sie ca. 2 Wochen haltbar.

Heute kommen sie auf den Mezze-Tisch von Susan von Labsalliebe und Zorra vom Kochtopf. Sie reisen kulinarisch in den Orient und wünschen sich zum Blogevent MEZZE viele, viele Vorspeisen, viele kleine Teller und Schüsselchen und einen prall gefüllten Tisch und da darf der Klassiker, die eingelegten Oliven nicht fehlen.

Tapenade in gruen: gruene Olivenpaste

Würziger Oliven-Dip – ein mediterraner Snack

Tapenade ist eine würzige Olivenpaste und stammt aus der südfranzösichen Küche. Hauptbestandteile sind entsteinte Oliven, Anchovis und Kapern (tapenos) – daher auch der Name Tapenade. An ihr führt in Südfrankreich kein Weg vorbei. Sie wird als Brotaufstrich, Dip oder Begleiter zu Vorspeisen verwendet und passt wunderbar zu geröstetem Brot. Sehr vielseitig einsetzbar!
Wir zeigen, wie man Tapenade à la Coconut & Cucumber macht: ganz ohne Anchovis und Kapern! Eine Handvoll Zutaten (Oliven von guter Qualität und Geschmack sind hier das A+O) – und sie ist blitzschnell hergestellt.

ZUTATEN
150 g grüne Oliven, entsteint
50 g getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
1 kleine Zehe Knoblauch
15 ml Olivenöl
1 MS Chiliflocken
1 MS Oregano, getrocknet
1 Spritzer Zitrone
Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

Die getrockneten Tomaten grob zerkleinern, zusammen mit den Oliven und dem Knoblauch pürieren. Chiliflocken, Oregano, Salz und frischen Pfeffer dazugeben und noch einmal pürieren. Mit Zitrone abschmecken. Zum Schluss das Olivenöl unterheben. Fertig ist die Tapenade! Etwas Baguette oder getoastete Baguettescheiben dazu.

Schnelle Küche, schnelle Rezepte ist das Thema diesen Monat von Leckeres für jeden Tag

Hier findet ihr weitere Ideen und Rezepte für die schnelle Küche:

Ina von Applethree • No Bake Kuchen mit Schokocreme * Britta von Backmaedchen1967 • Johannisbeer-Joghurt Muffins schnell gemacht * Jill von Kleines Kuliversum Gebackenener Feta mit Zitrone * Izabella von Haus und Beet • Herzhafte Muffins – Der schnelle vegetarische Snack * Silke von Blackforestkitchen • Drei schnelle Campingrezepte * Anika von Ani’s bunte Küche • schnelle Zucchini-Kichererbsen-Pfanne * Ronald von Fränkische Tapas • Ei im Glas * Sylvia von Brotwein • Schinkennudeln Rezept mit Ei * Volker von volkermampft • Caprese spezial – Buratta mit Tomaten-Basilikum Reduktion * Conny von Mein wunderbares Chaos mit Prosecco Popsicles mit Himbeeren

 

Selbstgemachte Loewenzahn-Butter

Frühlingsbote Loewenzahn: Unkraut oder Heilpflanze?

Im Frühjahr ist er nicht zu übersehen: auf dem Markt, beim Streifzug durch den Garten und auf jeder Wiese ist er zu finden.

Die einen halten Löwenzahn für ein lästiges Unkraut, die anderen benutzen ihn in der Küche für einen leckeren Salat oder schätzen ihn für seine heilende Wirkung – in der Naturheilkunde unterstützt Löwenzahn die Funktionen von Leber, Galle und Niere. Der Name „Bettpisser“ (aus dem Französischen für „pissenlit“) weist auf seine harntreibende Eigenschaft hin. Löwenzahn gehört zu den essbaren Wildkräutern. Die jungen Blätter enthalten weniger Bitterstoffe und können vielseitig eingesetzt werden.

Als Butterkönigin 2016 – mit meinem Kräuterbutter-Rezept räumte ich den 1. Platz ab – gibt es natürlich ein Butterrezept 🙂 Wer was Schokoladiges mag – ist hier richtig: Schoko-Erdbeer-Butter und Schoko-Butter.

ZUTATEN

  • 100 g weiche Butter
  • 10 Löwenzahnblüten
  • 70 g Löwenzahnblätter, klein gehackt
  • ½ Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Bio-Kräutersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 2 EL Zitronensaft

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ZUBEREITUNG

Die Löwenzahnblüten kurz unter fließendem Wasser waschen, trocken tupfen (am besten nur kurz ausschütteln) und den Blütenboden entfernen. 1 EL Butter in einer kleinen Pfanne auslassen und die Blüten darin kurz andünsten. Butter mit den Löwenzahnblüten und den kleingehackten Löwenzahnblättern vermischen. Knoblauch, Zitronensaft, Kräutersalz, Pfeffer und Cayennepfeffer dazu und alles gut vermischen. Fertig! Etwas Baguette dazu ….

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Das Löwenzahnbutter-Rezept paßt gut zu dem Thema Frühling auf dem Teller, ein Blogevent von den Gastgeberinnen Zorra vom Kochtopf und Britta von Backmädchen 1967 – Danke euch Beiden für die frühlingshafte Idee!

Hummus – orientalisches Kichererbsenpüree

Everybody’s Darling

Kichererbsen sind eiweißreich, kalorienarm und lecker! Sie sind mittlerweile in Form von cremigem Hummus überall zuhause. Vor allem im arabischen und türkischen Raum ist der Klassiker nicht aus den Küchen wegzudenken. Aus pürierten Kichererbsen mit Tahini (eine Paste aus gerösteten und gemahlenen Sesamsamen) und bestem Olivenöl entsteht köstlicher Hummus. Tahini ist für den nussigen Geschmack von Hummus verantwortlich. Was außerdem noch in diese leckere Creme gehört, erfahrt ihr hier.

ZUTATEN

250 g Kichererbsen
1 Zehe Knoblauch
1 TL Paprikapulver, süß
4 EL Sesampaste
Etwas Wasser
5 EL Olivenöl
Saft von einer Zitrone
Salz, Pfeffer
Glatte Petersilie
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ZUBEREITUNG

Die Basis für Hummus sind Kichererbsen. Getrocknete Kichererbsen werden (am besten über Nacht) eingeweicht und am nächsten Tag in frischem Wasser ca. 1 Stunde weich gekocht (5 min im Schnellkochtopf!). Abseihen, etwas von dem gekochten Wasser beiseite stellen. Die Variante aus der Dose kann direkt verarbeitet werden.

Knoblauch auspressen. Alle anderen Zutaten (außer Olivenöl und Zitronensaft) im Mixer pürieren oder mit dem Pürierstab zerkleinern. Etwas vom Kochwasser oder Wasser hinzufügen. Am Schluss Olivenöl und Zitronensaft unterrühren. Wichtig: Hummus muss so richtig geschmeidig sein – nicht zu breiig und nicht zu fest.

Fertigen Hummus in flachen Schalen servieren, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit einigen Petersilienblättchen dekorieren.
Traditionell wird Hummus mit Fladenbrot gedippt. Im Nahen Osten ist er ein alltäglicher Begleiter zu anderen kleinen Vorspeisen und kleinen Häppchen, die man „Mezze“ nennt und er eignet sich ganz ausgezeichnet als Dip, zum Beispiel zu Rohkost oder auch als vegetarischer Brotaufstrich.

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Zucchini-Joghurt-Dip mit Walnüssen

… Geröstetes Brot dazu. Mhm! Grissinis, Fladenbrot, Baguette…

Schmeckt auch sehr gut zu gegrilltem Fleisch, Fisch, Grillgemüse, Kartoffeln … die Liste könnte endlos weitergeführt werden … ! Ob Vorspeise oder Beilage zum Grillen oder einfach nur so! Dippen macht einfach Spaß.

Und hier: der Zucchinischwemme kulinarisch begegnen!

ZUTATEN

1 Zucchini (250 g )

1 grüne Peperoni, entkernt + klein gehackt

1 Mini-Knoblauchzehe

150 g Naturjoghurt 3,8%

2 EL Olivenöl

10 g glatte Petersilie, klein gehackt

5 Walnusshälften, klein gehakt

Salz + Pfeffer

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ZUBEREITUNG

Zucchini waschen, trockentupfen und in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchiniwürfel darin bei geringer Hitze glasig dünsten. Währenddessen den Knoblauch schälen, klein hacken und ebenfalls hinzufügen. Die klein gehackte Peperoni dazugeben und kurz mitdünsten. ¾ des Pfanneninhalts pürieren. Anschließend Joghurt, Petersilie, einen Teil der gehackten Walnüsse dazugeben und den restlichen Pfanneninhalt hinzufügen und verrühren (nicht pürieren). Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Rest der gehackten Walnüssen dekorieren.

Zucchini Joghurt Dip DSC07034a

Weitere Lieblingsbegleiter:

Guacamole

Tomaten-Dip – sun dried tomato dip

Maraq Bilaash – somali tomato sauce

Gurken Joghurt Dip mit Minze

Kräuterbutter mit Schuss

Italien Feeling: Caprese Burrata

Burrata trifft auf bunte Tomaten

In der italienischen Küche ist man gewohnt mit wenigen Zutaten schnell etwas Köstliches zu zaubern – die Qualität macht‘s: mit sonnengereiften Tomaten, Burrata und etwas gutem Olivenöl ist der Salat schnell zubereitet und genau das Richtige für warme Sommerabende.

Wer die tolle Kugel nicht kennt: Burrata – ein italienischer Frischkäse vom Typ Filata ist ein entfernter Verwandter des Mozzarella und wird aus Kuhmilch hergestellt. Die äußere Schicht wie Mozzarella, im Innern ein weicher, cremiger Kern. Bei Zimmertemperatur genießen… Mmh! Die cremige Füllung der Burratakugel ist eine echte Konkurrenz für meinen Favoriten Büffelmozzarella.

ZUTATEN

4 bunte Tomaten (2 x grün, 1 x orange, 1 x rot)

1 Burrata

Frisch gemahlener Pfeffer

gutes Olivenöl

Crema di Balsamico

1 Zweig Basilikum

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ZUBEREITUNG

Die Burratakugel in die Mitte einer großen Platte legen und etwas aufreißen. Die Tomaten aufschneiden und um die Burratakugel herum anrichten. Über die Tomaten und die Burrata frischen Pfeffer geben, mit Oliven beträufeln. Mit Basilikumblätter bestreuen. Etwas Crema di Balsamico über die Burrata geben. Fertig!

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Bon Appetito!

Bresaola-Röllchen mit Rucola und frisch gehobeltem Parmesan

Auf nach Italien! Heute geht es ins Valtellina-Tal.

Bresaola-Röllchen: das ist eine schöne Vorspeise oder ein kleines, leichtes Hauptgericht.

Bresaola, der luftgetrocknete Rinderschinken ist eine Spezialität aus der Lombardei im nördlichen Italien. Ursprünglich kommt er aus dem schönen Valtellina-Tal, das sich vom Comer See bis zum Stilfser Joch erstreckt –  der Bresaola della Valtellina. Heute wird Bresaola in der gesamten Provinz Sondrio in der Lombardei produziert. Mild und leicht würzig im Geschmack, schmeckt der feine italienische Schinken hauchdünn aufgeschnitten am besten. Zu kaufen gibt es ihn in jedem italienischen Feinkostladen oder in gut sortierten Supermärkten.

ZUTATEN für 16 Röllchen

100 g Bresaola oder 16 Scheiben

60 g grob gehobelter Parmesan

10 g fein gehobelter Parmesan

100 – 150 g Rucola

2 EL Kürbiskerne

1 Orange

Olivenöl

Salz

Pfeffer

ZUBEREITUNG

Die Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne anrösten, abkühlen lassen und grob zerhacken.

Eine Scheibe Bresaola auf ein Brett legen: mit dem grob gehobeltem Parmesan und Rucola belegen und fest aufrollen. Die fertigen Röllchen auf einer Platte anrichten und mit den gerösteten Kürbiskernen und feingehobeltem Parmesan bestreuen. Dazu schmeckt eine Orangen-Vinaigrette sehr lecker: Orange auspressen, mit etwas Olivenöl, frischem Pfeffer und einer Prise Salz eine Vinaigrette herstellen und die Bresaola-Röllchen damit beträufeln.

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Buon appetito!

Bresaola Röllchen Rucola Parmesan DSC05603a