2 Raclette Ideen: Kraeuter-Pilz-Pfaennchen mit Zwiebeln & Speck * Lauch- Chorizo-Pfaennchen mit Kartoffel & Walnusssplittern

Raclette Genuss – ab ins Pfännchen mit einem hohem Gemütlichkeitsfaktor

Raclette und Fondue sind die kulinarischen Winter-Klassiker schlechthin und stehen für Geselligkeit und Abwechslung. Man kann alles vorbereiten – zugegeben es ist etwas Schnippel-Arbeit – aber dann kann man loslegen. Jeder kann sein Pfännchen nach seinem Gusto belegen und das Tempo bestimmen.

Was kommt ins Pfännchen? Bei den Zutaten bin ich eher der Klassiker. Gemüse, Kräuter und gaaaaanz viel Käse. Kartoffeln und Baguette dazu. Wir sitzen gemütlich ums Raclette und es kann losgehen. Zwei Rezepte habe ich mitgebracht.

Kraeuter-Pilz-Pfännchen mit Zwiebeln & Speck

ZUTATEN für 2 Pfännchen

1 kleine Schalotte
2 braune Champignons
2 Shiitake-Pilze
½ -1 Knoblauchzehe, fein gehackt
30 – 50 g Speckwürfel
1 -2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Frischer Thymian und Schnittlauch, gehackt
4 große Scheiben Raclette Suisse-Käse

ZUBEREITUNG

Die Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden und in eine Schüssel geben. Die Pilze putzen oder trocken abreiben, in dünne Scheiben schneiden und dazu geben. Knoblauch dazu und mit dem Olivenöl alles vermischen. Die Kräuter unterheben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Nun geht’s an das Befüllen der Pfännchen: Die Pilzmischung auf den Pfännchen verteilen und in den Raclette-Ofen schieben. Circa 5 min garen lassen. In der Zwischenzeit den Speck auf der Raclettepfanne auslassen. Wenn das Pfännchen und der Speck gar sind, den Speck in den Pfännchen verteilen und mit je 2 Scheiben Käse belegen. Und ab in den Racletteofen und schmelzen lassen.

Unbedingt Pellkartoffeln dazu servieren. Kartoffeln gründlich waschen, in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Kartoffeln abgießen.

Mit der 2. Variante wird es etwas feurig: Chorizo kommt dazu.

Lauch-Chorizo-Pfännchen mit Kartoffeln & Walnusssplittern

ZUTATEN für 2 Pfännchen

1 große Stange Lauch oder 2 kleine
1 Pellkartoffel in Scheiben geschnitten
8 Scheiben Chorizo
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Salz
1 Walnuss, zerhackt
4 große Scheiben Raclette Suisse-Käse

ZUBEREITUNG

Da es zu Raclette sowieso immer Pellkartoffeln gibt, nehme ich für das Lauchpfännchen eine Kartoffel davon weg.

Das dunkelgrüne der Lauchstange entfernen, das hellgrüne bleibt dran. Die Lauchstange längs anschneiden, so dass man sie aufklappen kann. Unter fließendem Wasser säubern, gut trocken schütteln und in kleine Ringe schneiden. Chorizo aus der Pelle lösen und in Scheiben schneiden. Lauchringe mit Pfeffer und Salz würzen und mit den Kartoffelscheiben in die Pfännchen verteilen und für ca. 5 min in den Racletteofen schieben. In der Zwischenzeit die Chorizo auf der Raclettepfanne ca. 4-5 Minuten zart kross braten, herunternehmen und in die Pfännchen verteilen. Mit den Walnusssplittern bestreuen und mit je 2 Käsescheiben belegen. Unter dem Grill des Raclette-Ofens schmelzen lassen.

Zorra vom Kochtopf veranstaltet in Zusammenarbeit mit Schweizer Käse ein Blogevent Kreative Raclette Pfännchen und sucht Rezeptideen. Da wollte ich unbedingt mitmachen, mein letztes Raclette-Pfännchen lag mindestens 15 Jahre zurück und leider nie mit dem Original Raclette Suisse Käse. Das wird sich nun ändern.

Blog-Event CLXX mit Schweizer Käse - Kreative Raclette Pfännchen (Einsendeschluss 15. Dezember 2020)

Und so erhielt ich ein Päckchen mit einem großen Stück Raclette Suisse Käse und einem Mini-Raclette-Ofen. Der Käse ist klasse – zum Dahinschmelzen. Raclette Suisse wird aus Kuhmilch hergestellt und reift drei Monate. Die Herstellung erfolgt nach alten Rezepten und mit großem handwerklichem Geschick. Er ist mild-würzig, er schmilzt perfekt und man kann die Rinde mit verzehren. Außerdem verleiht sie dem Käse beim Schmelzen das gewisse Extra.

 * Dieser Beitrag enthält Werbung *

Beim Raclette trifft Genuss auf Geselligkeit.

Orangenpunsch mit Aperol & Gewuerznelken * Hot Aperol Spritz

Glücksmomente im Winter mit Schuss

Seit vielen Jahren ist Aperol Spritz ein Dauerbrenner im Sommer. Jetzt gibt es auch eine Alternative für den Winter.

So sehr ich den Sommer auch liebe – jetzt kommt die kalte Jahreszeit und es wird wieder gemütlich! Mit einer kuscheligen Decke und einer Tasse Tee oder Punsch auf dem Sofa, lesen oder mit der Freundin telefonieren… herrlich. Es geht nichts über gepflegte Gemütlichkeit. Und was gibt es Schöneres, als sich nach knackigen Herbst- und Winterwanderungen mit einem selbstgemachten Punsch alias Hot Aperol Spritz aufzuwärmen.

Punsch ist ursprünglich ein indisches Rezept und bedeutet nach Hindi pāñč „fünf“. Ein alkoholisches Heißgetränk und besteht aus fünf Zutaten, daher auch der Name. Die traditionellen Zutaten sind Arrak, Zitronen, Zucker, Tee oder Wasser und Gewürze.

Die Punsch-Klassiker Glühwein und Feuerzangenbowle kennen wir alle. Da darf der Hot Aperol Spritz nicht fehlen – ein Orangenpunsch mit viel Frucht und einem guten Schuss Aperol. Für alle Aperol-Spritz-Fans gibt es jetzt die Wintervariante – Wärmstens zu empfehlen:-) Er lässt sich schnell zubereiten bzw. lässt sich auch prima vorbereiten. Und das Beste: Bei selbstgemachtem Punsch entscheidet man selber, wie süß er sein soll! Wer den typischen, etwas bitteren Aperol-Geschmack mag, der kommt bei diesem Rezept mit einem Esslöffel Honig aus. Wer es etwas süßer mag, nimmt 2 Esslöffel.

Heute ist es soweit und ich darf das 9. Türchen des Kulinarischen Adventskalender der lieben Zorra vom Kochtopf öffnen und präsentiere den HOT APEROL SPRITZ. Ich freue mich sehr dabei zu sein und bin sehr gespannt, was uns der kulinarische Adventskalender in den nächsten Tagen noch alles bringt. Klickt doch mal rüber: es gibt jeden Tag ein neues Rezept und viele tolle Gewinne.

ZUTATEN

3 Bio-Orangen
300 ml Bio-Apfelsaft
500 ml Weißwein, trocken
10 Gewürznelken
1 EL Honig
200 ml Aperol

ZUBEREITUNG

2 Orangen auspressen (ergibt ca. 150 ml Saft) und in einen Topf geben. Die dritte Orange heiß abwaschen, trocken treiben und mit Schale in kleine Stücke schneiden.

Den Apfelsaft mit den Gewürznelken und dem Weißwein zu dem Orangensaft geben und langsam erhitzen. Der Sud sollte nicht kochen. Dann den Topf vom Herd nehmen, Aperol zugießen und den Honig dazu, gut umrühren und schon ist der Hot Aperol Spritz fertig. Die Orangenstückchen in ein Glas geben und mit dem Punsch aufgießen.

Habt einen ganz wunderbaren Advent! Genießt mit einem heißen Glas Punsch die kalte Jahreszeit!

Schoko-Sesam-Cookies * Schokoladige Tahin Cookies * Tahini Plaetzchen

Cookie bringt neuen Schwung in die Weihnachtsbäckerei

Wenn es um Cookies geht, lasse ich mich nicht 2 x bitten!

Vor kurzem begegnete mir das Rezept Schoko-Sesam-Cookies mit einer Markierung der Redaktion LIVING AT HOME *Lieblingsrezept*. Und ich konnte nicht widerstehen! Ich habe es sicherlich schon einmal erwähnt: Ich mag Tahini sehr! Egal, ob zum Backen oder Kochen ich habe die Paste immer im Haus. Tahin oder Tahini ist eine Paste aus feingemahlenen Sesamkörnern. Diese Cookies sind mit dieser aromatischen Sesampaste verfeinert. Für heute gibt es ein weiteres Plätzchen-Rezept mit Tahini. Letztes Jahr hatte ich Tahini-Plätzchen nach einem Rezept von Yotam Ottolenghi veröffentlicht.

ZUTATEN

150 g Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
100 g Tahin
50 g weiche Butter
50 g Ahornsirup
100 g Rohrzucker – 90 g reichen auch
1 Ei (Kl. M)
1 Eigelb (Kl. M)
50 g Weizenvollkornmehl
75 g zarte Haferflocken
1,5 TL Backpulver
1 Messerspitze gemahlener Sternanis oder Zimt – ich habe Zimt genommen
Salz
2 EL helle Sesamsaat
Fleur de Sel – kann man auch weglassen

ZUBEREITUNG

1. Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Schokolade sehr gleichmäßig grob hacken, 2 EL abnehmen und beiseite stellen. Tahin, Butter, Rohrzucker und Sirup in einer Schüssel verquirlen, dann Ei und Eigelb unterrühren. Mehl, Haferflocken, Backpulver, Sternanis oder Zimt und 1 Prise Salz mischen und mit der gehackten Schokolade unter den Teig rühren. Abgedeckt 30 Minuten kalt stellen.

2. Jeweils 1 gut gehäuften Teelöffel Teig mit Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Bleche setzen. Beiseite gestellte Schokolade kuhfleckenartig darauf verteilen, leicht festdrücken und mit etwas Sesam bestreuen. Auf mittlerer Schiene nacheinander 8–10 Minuten backen. Die Cookies müssen sich in der Mitte noch etwas weich anfühlen, sie werden beim Abkühlen fester. Herausnehmen, mit ein wenig Fleur de Sel bestreuen und auf den Blechen ganz abkühlen lassen.

Tipp: Luftdicht gelagert halten sich die Cookies ca. 2 Wochen.
Lässt man Zimt oder Sternanis weg, sind die Cookies ganzjahrestauglich 🙂

Nach einem Rezept der Zeitschrift LIVING AT HOME 11/2020.
Pro Stück kcal: 86 * 25 Min. plus Kühl- und Backzeit * Zutaten für 35 Stück

Weitere Plätzchen-Rezepte von Coconut & Cucumber findet ihr hier:

Der Klassiker Spritzgebäck, Butterplätzchen mit einem Hauch von Tonkabohne und Mürbeteigplätzchen.

Im Monat Dezember dreht sich bei Leckeres für jeden Tag natürlich alles um Plätzchen. Hier könnt ihr euch durch leckere Rezepte durchklicken:

Ina von Applethree mit Haselnussmakronen * Caroline von Linal’s Backhimmel mit Nougatsternen *Marie-Louise von Küchenliebelei mit Schneeflöckchen *Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Spritzgebäck mit Nüssen *Tina von Küchenmomente mit Hildabrötchen oder Spitzbuben *Silke von Blackforestkitchen mit Herzhafte Weihnachtsplätzchen *Stephie von kohlenpottgourmet mit Jul-Plätzchen mit Haferflocken

 

Cremige Selleriesuppe mit Sellerie-Croutons & gerösteten Sonnenblumenkernen – vegane Selleriecremesuppe

Hallo Herbst – Hallo Soulfood

Der Herbst ist da: auf in die neue Jahreszeit! Zeit für Spaziergänge, Zuhause einmummeln, Lesen, Tee trinken und Suppe löffeln. Herbstzeit ist Soulfood-Zeit und für mich beginnt die Suppenzeit. Ich liebe Suppen, experimentiere gerne mit Rezepten, tausche bei traditionellen Rezepten die Zutaten aus, variiere … Heute ist der Knollensellerie an der Reihe. Der Knollensellerie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Ich zeige euch ein leckeres Rezept mit einfacher Zubereitung. Etwas Schnippel Arbeit – kann man aber sehr gut vorbereiten.

Die meisten Zutaten stammen aus regionaler Herkunft, vom Biobauern oder vom Stadtbauernhof. Der Knollensellerie harmoniert gut mit Äpfeln. Dazu gebe ich noch etwas  Ingwer – für das gewisse Extra. Die Muskatnuss passt ideal zu deftigen Gerichten in der kalten Jahreszeit. Allerdings sollte man sie nur sparsam einsetzen, da der Geschmack sehr durchdringend ist und das Gericht einen unangenehmen Geschmack bekommt, wenn zu viel genommen wird.

Und anstatt Milch oder Sahne nehme ich Seidentofu und ruckzuck hat man eine vegane Selleriecremesuppe. Da Seidentofu mehr Wasser enthält als die üblichen Varianten, ist er weicher und man kann ihn als Milch- oder Sahneersatz für cremige Suppen nehmen. Ich habe es ausprobiert und somit meine erste vegane Suppe gezaubert und war begeistert. Wer die Suppe auf herkömmliche Art kochen möchte, nimmt anstatt Seidentofu Milch oder Sahne.

ZUTATEN für 4 Portionen

600 g Knollensellerie
1 große Zwiebel (100 g), klein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, grob gewürfelt
1 Kartoffel (100 g), grob gewürfelt
1 kl. Stk. Ingwer, ca. 1x1cm, klein gewürfelt
1 Stk. Petersilienwurzel (50 g), grob gewürfelt
1 säuerlicher Apfel (80 g)
500 ml Gemüsebrühe
200 g Seidentofu, alternativ Milch
Salz
Pfeffer
1 kl. Prise Muskatnuss
2 EL Apfelessig
frische glatte Petersilie, klein gehackt
2 EL Sonnenblumenkerne
Rapsöl

ZUBEREITUNG

Die Zwiebel und den Ingwer mit etwas Rapsöl in einem Topf glasig anbraten. Den Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten. Vom Sellerie eine Scheibe (ca. 30 g)  abschneiden,  in Miniwürfel schneiden und zur Seite legen – sie werden später für die Croutons benötigt. Sellerie, Kartoffel, Petersilienwurzel und den Apfel schälen, alles in grobe Würfel schneiden, dazugeben und mit anbraten.

Mit dem Apfelessig ablöschen, die Gemüsebrühe dazugeben und etwa 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Gegen Ende den Seidentofu dazugeben und kurz mitkochen. Wenn alle Zutaten weich sind wird die Suppe mit dem Stabmixer püriert. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und einer kleiner Prise von der Muskatnuss abschmecken.

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und beiseite stellen. Etwas Rapsöl in einer Pfanne auslassen und die Selleriewürfel kurz kross anbraten und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Kurz vor dem Servieren die frische Petersilie, die gerösteten Sonnenblumenkerne und die Sellerie-Croutons auf die Suppe geben – fertig!

Dies ist mein Beitrag zum Blogevent „Herbstgenuss“  von Zorra 1 x umrühren bitte aka Kochtopf und Britta von  Backmädchen1967.

Blog-Event CLXIX - Herbstgenuss (Einsendeschluss 15. November 2020)

Tomaten Carpaccio mit bunten Tomaten und gehobeltem Parmesan

It’s Summertime and Tomato Season

Volles Aroma und bunte Vielfalt, das verbinde ich zur Zeit mit Tomatem. Dem Ende der Erdbeerzeit habe ich etwas hinterher getrauert, aber kaum sind sie weg, sind auch schon die Tomaten im Anmarsch. Vollreife, duftende, saftig-süße Tomaten und in den unterschiedlichsten Farben und Formen mit exotischen Namen frisch vom Markt: Datterinos, Ochsenherzen, San Marzano, Green Zebra, gelbes Birnchen, Black Cherry …
Wer sich für alte Sorten interessiert, sollte mal einen Blick auf die Seite der Tomatenretter werfen (www.tomatenretter.com). Hier ist man im Tomatenparadies. Hauptsache, hübsch haltbar, so werden Tomaten heute gezüchtet. Dagegen regt sich Widerstand: Die Tomatenretter aus Hamburg setzen auf Aroma, retten vom Aussterben bedrohte Sorten und erobern die Sortenvielfalt zurück. Klasse!!!!
Den Bericht über die Tomatenretter habe ich im aktuellen Johann Lafer Journal Sommer 2020 – Beitrag Genusswelt Tomaten entdeckt.

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ZUTATEN
1 kg gemischte Tomaten (z.B. Ochsenherz, San Marzano-Tomate, Kirschtomate, gelbe Wildtomate, Cocktailtomate, Black Cherry-Tomate)
6 EL weißer Balsamico-Essig
1 EL Zucker
6 EL Olivenöl
1 EL Leinöl
Parmesan
Griechisches Buschbasilikum (hat ein käftiges Aroma)
Pfeffer aus der Mühle

ZUBEREITUNG
Balsamico-Essig und Zucker in einen Topf geben und bis auf etwa 3 EL einkochen lassen. Abkühlen lassen.
Tomaten waschen, quer in dünne Scheiben schneiden und auf einem großen Teller anrichten.
Basilikum waschen und trocken schütteln. Olivenöl und Leinöl vermischen. Auf die Tomaten etwas Pfeffer geben. Essigsud und Öl darüber träufeln. Gehobelten Parmesan darüber geben und mit Basilikum garnieren.

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Im Monat August dreht sich bei Leckeres für jeden Tag alles um die Tomate.

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Weitere leckere Tomatenrezepte gibt es hier: 
Ina von Applethree mit Tomatensalat Rezept mit Zwiebeln * Caroline von Linal’s Backhimmel mit Schnelles Tomaten-Ciabatta * Stephie von kohlenpottgopurmet mit Tomaten-Tarte mit Basilikumfuellung * Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Tomaten-Quadrate mit falschem Blätterteig  * Volker von Volkermampft mit Kalte Tomatensuppe – Salmorejo Cordobés – die bessere Gazpacho * Sylvia von Brotwein mit Omelette mit Tomaten und Käse * Conny von Mein wunderbares Chaos mit Ziegenkäse Panna cotta mit confierten Tomaten * Ronald von Fränkische Tapas mit Nudeln mit Tomatensoße und Wienerla * Alexa von Keks und Koriander mit Tomaten-Galette * Silke von Blackforestkitchen mit Mediterran gefülltes Schweinefilet * Frances von carry on cooking mit Nudeln mit karamellisierten Ofentomaten

Fliederbeer-Mousse alias Holunderbeeren-Mousse mit buntem Beerenmix

Im Sommer sind die Beeren los

Fliederbeeren sind die schwarzen Beeren des Holunders und heißen eigentlich Holunderbeeren. Holunder wird im norddeutschen oft als Flieder oder Fliederbeere bezeichnet. Aus den Beeren kann man eeinen leckeren Holunderbeerensaft machen – allerdings benötigt man dazu schon einige von den schwarzen Beeren, ca. 1 kg Beeren für 1 l Saft. Einfacher geht es auch – man kann ihn auch kaufen. Im Gegensatz zum Holunderbeersaft ist der Holunderblüten-Sirup aus den Blüten des Holunders bekannter. Vor allem wegen seines ‚Einsatzes‘ im berühmten HUGO.

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Aber nun zum Dessert: Den Holunderbeer-Saft köcheln wir zu Sirup ein. Mit Joghurt und Sahne wird daraus ein cremiges Mousse gezaubert und on top die Beeren. Die Auswahl an heimischen Beerensorten ist im Sommer besonders groß. Ob Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Brombeeren oder Erdbeeren – sie lassen sich wunderbar zu einem leckeren Beerensalat verarbeiten und ihre unterschiedlichen Geschmacksnuancen von süß bis säuerlich sind hier für ein buntes Beeren-Mix ideal.

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ZUTATEN

  • 100 ml Holunderbeersaft
  • 100 ml Wasser
  • 60 g brauner Zucker
  • 400 ml Sahne
  • 200 g griech. Natur-Joghurt 10%
  • 500 – 600 g gemischte Beeren (Brombeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren)
  • Saft einer halben Orange

ZUBEREITUNG

Holunderbeersaft mit Zucker und Wasser in einen Topf geben. Unter Rühren zu Sirup einkochen, bis die Masse dickflüssig wird. Abkühlen lassen.

Joghurt und Holunderbeerensirup verrühren. Die Sahne steif schlagen und die Hälfte der Sahne unter die Joghurt-Sirup-Masse heben. Masse auf vier kleine Gläser verteilen.

Erdbeeren klein würfeln, Johannisbeeren abziehen, Brombeeren halbieren,  Blaubeeren dazugeben. Mit dem Orangensaft übergießen und vermischen.

Je Glas ca. 2-3 EL geschlagene Sahne auf der Holunder-Creme verteilen und dann den Beerenmix on top verteilen. Fertig.

Desserts im Glas lassen sich wunderbar vorbereiten.

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Inspiration: nach einem Rezept Holunder-Mousse von dm alverde und Patrick Rosenthal, hier etwas abgewandelt: weniger Zucker und on top die Sommerbeeren. Berry good!

A berry good time – dies wünschen sich Ina  und zorra für ihren Blogevent.  Ich denke, da kommen viele beerige Rezepte zusammen – wir befinden uns ja gerade in der besten Beerenzeit!

Blog-Event CLXV - A berry good time - alles mit Beeren! (Einsendeschluss 15. Juli 2020)

Südtiroler Wildkräuter Knödel mit gebräunter Butter & Parmesan

Sehnsucht nach Südtirol * Knödel à la Markus Thurner

Die Sehnsucht zu reisen treibt uns hinaus in die Welt. Dabei muss es keine Fernreise sein. Solange wir uns bis zu unserer nächsten Reise gedulden müssen, können wir in der Küche gefahrlos um den Globus kurven. Heute geht es gar nicht so weit weg: wir machen eine kulinarische Reise nach Südtirol. Die alpin-mediterrane Vielfalt der Südtiroler Küche nimmt sich das Beste aus zwei Welten: Aus Italien Pizza und Pasta bis hin zu der Südtiroler Alpenküche wie Kaspressknödel und Nocken oder Südtiroler Apfelstrudel, Kaiserschmarrn oder das bekannte Schüttelbrot. Heute gibt es Kräuterknödel nach einem Rezept aus einem Kochkurs im Hotel Pfösl in Südtirol mit Chefkoch Markus Thurner.  Perfekt, um die Wartezeit bis zur nächsten Reise über die Alpen zu überbrücken.

ZUTATEN für 8 Knödel

  • 1 Zwiebel, ca. 60 g
  • 200 g frische Wildkräuter, fein gehackt
  • 2 EL Butter
  • 2 Eier
  • 50 ml Milch
  • 8 Würfelstücke Gorgonzola
  • 1 EL Mehl
  • 150 g Knödelbrot, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Msp. Muskat
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle

Weiteres:

  • 40 g Parmesankäse, gerieben
  • 80 g Butter, gebräunt
  • Wer mag: Speckwürfel

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ZUBEREITUNG

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, klein schneiden und in der Butter dünsten. Die Milch kurz aufkochen.

Weißbrot in eine Schüssel geben. Kräuter, heiße Milch, Eier, Mehl, Salz & Pfeffer dazugeben und kräftig durchkneten. Etwa 15 Minuten ruhen lassen. Inzwischen  einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Mit nassen Händen Knödel formen und in die Mitte ein Stück Gorgonzolakäse geben.

Die Knödel in das kochende Salzwasser geben und 10 – 12 Minuten köcheln lassen. Die Knödel rausnehmen mit Parmesankäse und gebräunter Butter servieren. Soulfood pur!

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Tipp:

Klassische Variante: mit ausgelassenen Speckwürfeln.

Vegetarische Variante: mit frischen Wildkräutern und geschmorten Datteltomaten.

Das Blogevent Heim- & Fernweh-Küche“ von  Zorra vom Kochtopf.me   und Wilma von Pane-Bistecca   kam gerade passend um meine Südtiroler Knödel zu präsentieren.
Blog-Event CLXIII - Heim- & Fernweh-Küche (Einsendeschluss 15. Mai 2020)

Ingwer-Kurkuma-Zitronentee mit Minze & Honig

Immun-Booster

Ingwer-Zitronentee gehört zu einem meiner Lieblings-Heißgetränken. Die Kombination mit Pfefferminze und Kurkuma hat mir noch gefehlt. Als ich dieses Rezept in der Süddeutschen Zeitung (Ein Rezept von Maria Sprenger / Süddeutsche Zeitung Magazin) entdeckt habe, habe ich es sofort nachgekocht und möchte es euch gleich (mit kleinen Änderungen an der Rezeptur) vorstellen.

Jede dieser Zutaten hat ihren eigenen sehr dominanten Geschmack – und doch harmonieren sie erstaunlich gut, wenn sie mit kochendem Wasser übergossen werden. Honig verbindet die einzelnen Aromen durch eine angenehme Süße. Das Ergebnis ist zugleich erfrischend, scharf und wärmend.

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Die Zitrone als Vitamin C–Lieferant stärkt die Abwehrkräfte, Pfefferminze unterstützt die Verdauung. Der Honig ist ein bewährtes Hausmittel gegen Halsschmerzen und der Ingwer wärmt durch seine Schärfe von innen, Kurkuma bringt den Stoffwechsel auf Trab und soll entzündungshemmend wirken.

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ZUTATEN für eine große Kanne Tee

1 Liter Wasser

1 unbehandelte Zitrone

3 cm Ingwerwurzel

½ TL Kurkuma-Pulver

1 EL Honig

3 Stängel frische Pfefferminze

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ZUBEREITUNG

Wasser aufkochen. In der Zwischenzeit eine Hälfte der Zitrone in dünne Scheiben schneiden, die andere auspressen.

Ingwer in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit den Zitronenscheiben und der Minze in eine Teekanne oder ein großes Teesieb geben. Mit kochendem Wasser übergießen. Kurkuma dazugeben, einrühren und zwanzig Minuten ziehen lassen. Den Zitronensaft zugeben und 1 Esslöffel Honig unterrühren. Schmeckt – ohne oder mit Erkältung und ist eine kleine Geheimwaffe gegen Erkältung & Co.!

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Weitere Rezepte mit Ingwer und Kurkuma findet ihr hier:

Erfrischender Zitronen-Ingwer-Tee

Kurkuma Latte / Goldene Milch / Golden Milk

Cheers  – auf die Gesundheit!

Blog-Event CLXII - Zum Wohl! (Einsendeschluss 15. April 2020)

#stayathome – Laßt uns virtuell anstoßen! Zusammen schaffen wir das: Die Bloggerinnen von zimtkringel und kochtopf.me richten den Blogevent Zum Wohl! aus.

Wintersalat: Postelein-Salat mit Burrata & karamellisierten Zwiebeln

Vitaminreiches Salatkraut  – saisonal & regional

Postelein, auch bekannt als Portulak/Winterportulak, zählt zu dem ersten essbaren Grün, das im Frühling im Freiland geerntet wird. Gesund ist er auch noch: er enthält viel Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren. Er hat einen erfrischenden, fein säuerlichen und leicht nussigen Geschmack und kommt dem Feldsalat sehr nah. Die herzförmigen, fleischigen Blätter und Stängel können als Salat, Gemüse oder Würzkraut – Gehackte Blätter als frisches Gewürz  – verwendet werden.

Im Moment hat der Postelein Saison. Das heißt, wenn ihr ihm begegnet: Zugreifen! Ich habe ihn heute mit karamellisierten Zwiebeln, getrockneten Tomaten und Burrata zubereitet. Und wer möchte, gibt noch geröstete Pinienkerne dazu. Lecker!

Wer mehr über die Einsatzmöglichkeiten von Postelein erfahren möchte – klick hier:

Refreshing Smoothie: Smoothie mit Postelein, Apfel & Orange

Cremige Postelein-Suppe

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ZUTATEN für 2 Personen als Vorspeise

200 g Postelein
1 kleine Rote Zwiebel
1 EL Butter
1 EL Brauner Zucker
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
40 ml Balsamico
1 Burrata (je nach Größe evtl. 2)

ZUBEREITUNG

Den Postelein putzen, die Wurzelbunde abschneiden und waschen. Die Rote Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe darin glasig dünsten. Mit dem Zucker bestäuben und karamellisieren. Anschließend mit dem Balsamcio ablöschen. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden, dazugeben und kurz mitziehen lassen.

Den Salat mit Pfeffer & Salz und 1 EL Olivenöl würzen, auf einer Platte anrichten und die Marinade darüber geben. Burrata kurz abtropfen lassen, teilen und mit anrichten.

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Wer sagt denn, dass es im Winter keinen Salat gibt?! Katha von katha.kocht und Zorra von kochtopf sind mit dem aktuellen Blogevent Wintersalate auf der Suche nach winterlichen Salatrezepten. Da schicke ich doch gleich mal mein Postelein-Salat ins Rennen.
Blog-Event CLXI - Wintersalate (Einsendeschluss 15. März 2020)

Cedri-Zitronen Carpaccio mit Parmesan & Walnüssen

Carpaccio di cedri –  eine extra Portion Vitamin-C genießen!

Die Cedrozitrone ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Zitrusfrucht. Zum einen ist sie unter vielen unterschiedlichen Namen bekannt: In Italien unter Cedro, bei uns eher als Zedratzitrone oder Cedratzitrone. Zum anderen wird das wenige Fruchtfleisch von einer dicken Schicht des weißen Mesokarps umgeben.

Zum ersten Mal hab ich diese Wuchtbrummen in Italien auf einem Markt gesehen und später einen Insalata di Cedri gegessen. Zitronensalat – kam mir erst ein bisschen ungewöhnlich vor. Aber schließlich ist man im Urlaub auch auf kulinarischer Entdeckungsreise. Der Salat war total lecker und das Rezept landete auf meiner Nachkochliste!

Wieder zuhause gab es nirgendwo diese dicken, knubbeligen Zitronen. Sie sind gar nicht so leicht zu bekommen. Wenn man Glück hat, gibt es sie beim italienischen Feinkosthändler oder man bestellt sie in Italien oder bringt sie nach einem Urlaub gleich mit. Wir bestellen immer mit vielen Leuten zusammen als Einkaufsgemeinschaft direkt bei einem Bio-Erzeuger Orangen, Zitronen, Öl, etc. z.B.  hier: Le Galline Felici.

Wenn man sie dann endlich bekommen hat, wird man mit einem intensiven Duft belohnt – dem Duft der Königin der Zitronen und einem aromatisch fruchtigen Geschmack. Das Aroma der außergewöhnlichen Zitrone harmoniert sowohl mit Süßspeisen, im Obstsalat in Form von Mini-Würfelchen, als auch mit herzhafteren Zutaten. Wenn Cedri-Zeit ist, sind die Cedris Dauergast bei uns.

ZUTATEN für eine Vorspeise für 4 Personen

1 Cedrizitrone à 400 g
5-6 EL Olivenöl – bei Bedarf auch gerne etwas mehr  🙂
40 g Parmesan, gehobelt
20 g Walnüsse, grob zerhackt
Saft einer halben Zitrone
6 Stiele glatte Petersilie
Optional: Salzflocken / Pfeffer aus der Mühle

Cedri Zitrone Zedrat coconutcucumber.com DSC05945

ZUBEREITUNG

Die Zitrone waschen, gut abtrocknen, die Enden abschneiden und die Zitrone in hauchdünne Scheiben schneiden – wie Carpaccio. (Wem die Scheiben zu groß sind, halbiert am besten am Anfang die Frucht und schneidet sie dann in hauchdünne Scheiben). Dann gibt man die Scheiben in eine Schüssel und vermischt sie mit dem Olivenöl und dem Zitronensaft und lässt das ganze am besten mehrere Stunden ziehen. Das weiße schwammige Mesokarp-Gewebe zieht etwas von der Marinade auf.

Carpaccio di Cedri Zitronen Carpaccio coconutcucumber.com DSC02322

Die Zitronenscheiben auf einen großen Teller legen und bei Bedarf noch etwas Olivenöl darüber träufeln. Mit dem gehobelten Parmesan garnieren. Die Petersilie grob hacken und darauf verteilen. Zum Schluss die Walnuss-Stückchen dazugeben und servieren. Einfach, schnell gemacht und unglaublich lecker.

Carpaccio di Cedri Zitronen Carpaccio coconutcucumber.com DSC02309

Zitrusfrüchte haben gerade Hochsaison! So kam der Blogevent Zitrusfrüchte von 1 x umrühren bitte aka Kochtopf gerade richtig, denn just kam gerade eine Kiste mit Cedrizitronen bei mir an.

Blog-Event CLX - Zitrusfrüchte (Einsendeschluss 15. Februar 2020)