Mango Tapioka Trifle mit Kokosmilch – Perlenpudding

Che Xoai Bot Bang – sweet, smooth & delicious

Heute endet unsere kulinarische Reise nach China. Es gibt ein traditionelles Dessert und zwar den Kokos-Mango-Pudding mit Tapioka-Perlen – sehr fruchtig, schnell gemacht und läßt sich auch gut vorbereiten!

Mit Melissa, meiner Kochpartnerin für die chinesische Küche, habe ich bisher einige ihrer Lieblingsrezepte gekocht:

Siu Yuk Knuspriger südchinesischer Schweinebauch – cantonese crackling & crispy pork belly

Mapo Tofu – südchinesischer scharfer Tofu mit Hackfleisch

Eggplant Mapo – Auberginen auf Szechuan-Art

… Fortsetzung.. nicht ausgeschlossen 🙂

ZUTATEN für 4 kleine Dessertgläschen

Tapioka

2 EL Sago/Tapioka ungekocht  (kl. Stärkekügelchen) – ergibt  8 EL gekochter Sago

300 ml Wasser

200 ml Kokosmilch, ungesüßt

1 TL Bio-Vanillepulver

1TL Bio-Zimt

Mangopüree

1 reife Mango, in grobe Würfel schneiden und einige kleine Würfelchen zum Dekorieren aufheben

1 TL Limettensaft

1 TL brauner Zucker

2 EL Kokosmilch

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ZUBEREITUNG

Wasser zum Kochen bringen. Tapioka langsam einfüllen und ca. 10 min bei mittlerer Hitze kochen und dabei ständig rühren – ansonsten klebt er am Boden an.

Nach 10 Minuten ist in jedem Tapioka-Kügelchen in der Mitte ein kleiner weißer Punkt zusehen, dann bitte für ca. 3 min den Topf mit einem Deckel abdecken. Anschließend die Tapioka-Kügelchen über einem Metallsieb abgießen und in einer Schüssel mit kaltem Wasser abkühlen lassen.

Vanillepulver und Kokosmilch vermischen.

Die abgekühlte Tapioka abseihen und die Tapioka-Kügelchen in die Kokosmilch-Mischung zugeben und verrühren.

Mangostückchen in eine Schüssel geben und pürieren. Limettensaft, Kokosmilch, brauner Zucker und Zimt dazugeben und gut verrühren.

Dann geht es ans Schichten: Mangopüree, Kokos-Tapioka-Mischung, etwas Mangopüree wieder und einige Mangowürfelchen zur Dekoration.

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Frühlingssuppe: Bärlauchsuppe mit Kokosmilch

Bärlauch – Der wilde Bruder des Knoblauchs

Die Saison ist eröffnet! Der Bärlauch zählt mit seinem knoblauchartigen Aroma zu den  Highlights des Frühlings. Ob Bärlauch-Pesto oder Bärlauch-Butter – dieses heimische Wildkraut ist vielseitig, wunderbar würzig und gesund!

Die ersten zarten Blätter zeigt er bereits im März. Er wächst vor allem an schattigen Plätzen auf feuchten Waldböden. Ab Mai beginnt der Bärlauch zu blühen und die Erntezeit endet dann bald.

Heute gibt es eine leckere Suppe mit exotischem Kick. Milder, leicht bärlauchiger Geschmack, einfach und schnell zubereitet! Und wenn man noch Butterschmalz durch Öl ersetzt, hat man sogar eine vegane Bärlauch-Suppe!

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ZUTATEN

250 g Bärlauch

2 EL Butterschmalz

2 Kartoffeln, ca. 200 g, gewürfelt

1 Schalotte, ca. 50 g, gewürfelt

600 ml Gemüsefond

100 ml Kokosmilch

S+P

1 Spritzer Zitrone

Optional: Mit einigen klein gehackten Bärlauchblättern und gerösteten Brotwürfeln servieren!

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ZUBEREITUNG

Butterschmalz in einem Topf auslassen. Die Schalotte darin kurz anschwitzen, dann die Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mitrösten. Mit Gemüsefond ablöschen und ca. 20 min köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Bärlauchblätter gut waschen, grob zerkleinern und dazugeben. Die Kokosmilch unterrühren und ca. weitere 5 min köcheln lassen. Die Suppe pürieren und mit einem Spritzer Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Guten Appetit!

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Süßkartoffelsuppe mit Ingwer & Kokosmilch à la Maxwell

Eine Kartoffelsuppe, die eigentlich keine ist …

Süßkartoffeln wer­den ge­le­gent­lich auch Bata­te ge­nannt und sind ei­gent­lich gar keine Kartoffeln. Sie gehören zur Familie der Windengewächse, die Kartoffeln zählen dagegen zu den Nachtschattengewächsen.

Diese asiatisch angehauchte Süßkartoffel-Suppe mit Kokosmilch und Ingwer ist wärmend und hat eine angenehme Schärfe. Der süßliche Geschmack der Süßkartoffel und dazu die Kokosmilch – eine gelungene Kombination. Unheimlich lecker und ruckzuck fertig! Das Rezept stammt von Maxwell Omini, einem Superkoch aus Saarbrücken.

ZUTATEN für 4 Personen

500 g Süßkartoffeln

½ l Kokosmilch

½ l Gemüsebrühe

1 Zwiebel

1 daumengroßes Stück Ingwer

½ Bund Frühlingszwiebeln

1 rote Chilischote

Salz + Pfeffer

Etwas Öl

Roter Pfeffer

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ZUBEREITUNG

Zwiebel und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und grob würfeln. Zwiebel und Ingwer in etwas Öl andünsten. Die Kartoffelwürfel dazugeben, mit der Brühe ablöschen und ca. 10-15 min köcheln lassen. Anschließend die Suppe pürieren, die Kokosmilch dazugeben und kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Frühlingszwiebel und Chili waschen und in feine Ringe schneiden und die Suppe damit garnieren. Mit etwas rotem Pfeffer bestreuen.

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Dazu passt auch sehr gut eine Fischeinlage wie z.B. Dorade, Zander oder Jakobsmuschel!

PINK Latte – Beetroot Cappuccino

Pretty in Pink

Nach Matcha Latte und Kurkuma Latte (Golden Milk) habe ich im letzten Jahr etwas Neues entdeckt: PINK Latte. Grundbestandteil ist Milch, Mandel- oder Kokosmilch. Und die tolle Farbe verdankt die Latte der Superknolle Rote Bete. Die Knolle enthält jede Menge wichtiger Vitamine und Nährstoffe, wie Vitamin C, Eisen, Folsäure …. Gesund, schmeckt lecker und ist auch noch hübsch anzusehen.

ZUTATEN

250 g frische Rote Bete

3 EL Wasser

1/2 TL Aroniapulver

1 MS Honig

300 ml Milch

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ZUBEREITUNG

Die rohe Rote Bete schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Wasser pürieren. Die pürierte Masse ausdrücken. Ich empfehle Einmalhandschuhe zu tragen –  Rote Bete färbt!  Zu dem Saft der pürierten Rote Bete Aroniapulver und Honig dazugeben. Nun die Milch aufkochen, aufschäumen, in eine Tasse oder Glas geben und den Saft vorsichtig einfließen lassen.

Pink Latte Beetroot Cappuccino DSC08862a

Aus der pürierten Masse kann man z.B.  ein Dip mit Schafskäse oder Frischkäse herstellen!

Spinatsuppe mit Kokosmilch, Knoblauchsrauke & Wachtelei

Oh, wie schön grün ist der Blattspinat. Das grüne Kraftgemüse mit Popeye-Effekt hat gerade Saison.

Er ist ein Frühlingsbote, der junge Spinat: sattes Grün, sehr aromatisch, kalorienarm und vielseitig einsetzbar: ob als Pastafüllung, in Aufläufen, Gemüse, in einer Quiche oder Tarte versteckt oder wie hier – als cremige Suppe und mit Kokosmilch verfeinert.

Direkt vom Stadtbauernhof in den Topf – frischer geht es nicht.  Eine leckere Gemüsesuppe, die nach 25 min zum Löffeln bereitsteht.

Feld mit Blattspinat Stadtbauernhof Saarbrücken DSC00223a.JPGFeld mit Blattspinat – Stadtbauernhof Saarbrücken

ZUTATEN für 2 – 4 Portionen

250 – 300 g Spinat (gewaschen und ohne Stiele)

2 Kartoffeln (150 g)

2 Schalotten

4-8 Wachteleier

120 ml Weißwein

150 ml Kokosmilch

450 ml Gemüsefond

2 EL Ghee

1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Einige Spritzer Zitronensaft

ca. 8 – 10 Knoblauchsrauke-Blättchen

Salz und Pfeffer

Einige Knoblauchsrauke-Blüten zum Dekorieren

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ZUBEREITUNG

Zunächst den Spinat waschen, die Stiele abschneiden und max. 1 min in kochendem Salzwasser blanchieren, abseihen und mit eiskaltem Wasser abschrecken. Den Spinat abtropfen lassen und das restliche Wasser mit der Hand auswringen.

Schalotten und Kartoffeln schälen und würfeln. Ghee in einem Topf zerlassen und die Schalotten darin glasig dünsten. Kartoffelwürfel zugeben und kurz mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und den Gemüsefond zugießen. Kurz aufkochen und zugedeckt bei  mittlerer Hitze 15 min köcheln lassen. Wenn die Kartoffeln weich sind, Kokosmilch und Spinat zugeben und weitere 3 bis 4 min bei schwacher Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Wachteleier in kochendem Wasser ca. 3 min kochen. Anschließend in Eiswasser oder unter kaltem fließendem Wasser abschrecken. Zitronensaft, eine Prise Muskatnuss und die Blättchen der Knoblauchsrauke dazugeben und die Suppe pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einem Wachtelei und einer Blüte der Knoblauchrauke servieren.

Et Voilà!

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