Gruenkohl Chips mit Sesam & Kuerbiskernen – Kale Chips

Der Grünkohl lässt es krachen –  mit einem knusprigen Grünkohl-Snack.

Grünkohl mit Pinkel (eine geräucherte, grobkörnige Wurst) –  ein typisches Wintergericht, vor allem in Norddeutschland sehr beliebt. Aber Grünkohl kann noch mehr: er kann es richtig krachen lassen! In den USA schon seit Jahres bekannt: die Kale Chips. Im Dezember hat auch mich der Kale-Hype erreicht und so wurde in der Küche gewerkelt, mehrere Gewürze ausprobiert – es gab jede Woche Grünkohl Chips:-) Kurzum – sie gehören nun auch zu den Lieblingsrezepten.

Extrem knusprig, zart und unschlagbar lecker sind diese Grünkohl Chips. Gesund sind sie auch noch, denn Grünkohl versorgt uns mit Vitaminen und Mineralstoffen, dazu noch kalorienarm. Man kann sie ganz leicht selber machen und im Glas mit Schraubverschluss 1-2 Wochen aufbewahren.

ZUTATEN

250 g Grünkohlblätter

1-2 EL Olivenöl

2 EL Sesam

2 EL Kürbiskerne, gehackt

1/4 TL Pfeffer

1/4 TL Salz

1/4 TL Paprika, süß

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ZUBEREITUNG

Die Blätter vom Strunk abtrennen, waschen und gut trocknen. Anschließend in kleine Stücke reißen. Die Blätter sollten nicht zu klein sein, da sie im Ofen noch etwas schrumpfen.

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 140° C Umluft vorheizen.

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Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen und die Blätter darin kräftig wenden – am besten mit den Händen. Auf einem Backblech (60x35cm) locker verteilen (sie sollten nicht übereinander liegen), damit sie gleichzeitig trocknen können und knusprig werden. Während der Backzeit (ca. 20-25 min) die Ofentür alle 5 min mit einem Holzlöffel einen Spalt breit offen halten, so kann der Wasserdampf entweichen. Tipp: Gegen Ende der Backzeit nach den zukünftigen Chips schauen: die zarten Blätter werden schnell braun und schmecken dann  nicht mehr so gut.

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Die knusprige Grünkohl-Variante!

Tomaten-Mango-Suppe mit Parmesan

Tomate küsst Mango!

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Heute gibt es was zum Löffeln. Nein, noch keine Kürbissuppe – obwohl der Kürbis schon da ist. Kalendermäßig ist der Herbst da. Aber es gab heute noch so schöne und aromatische Tomaten auf dem Markt. Und so habe ich mich für die Tomaten-Mango-Suppe entschieden.

Tomate und Mango? Schmeckt das? Aber klar – sie ergänzen sich in dieser Suppe wunderbar. Mango, Curry und Kurkuma geben der Suppe einen leicht exotischen Touch. Also – ran an die Töpfe!

ZUTATEN für 4 Portionen

1 reife Mango (ca. 350 g)

600 g reife Tomaten, grob gewürfelt

1 Zwiebel, klein gehackt

1 kleine Knoblauchzehe, klein gehackt

10 g Ingwer, klein gehackt

1-2 EL Bio-Butterschmalz

1 EL Tomatenmark

1 EL Gemüsebrühe-Würze (ohne Geschmacksverstärker)

1 EL brauner Rohrzucker

1 TL Currypulver (Asialaden)

Das echte Curry stammt aus Indien und Sri Lanka. Hier heißt es „Masala“ und ist eine Mischung aus bis zu 30 Gewürzen. Also kauft was Gutes – es lohnt sich!

1 MS Kurkuma (Asialaden)

250 ml Wasser

30 g Parmesan, frisch gerieben

2 EL Sesam, geröstet

Salz + Pfeffer

Einige Blätter glatte Petersilie zum Dekorieren

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ZUBEREITUNG

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Butterschmalz andünsten. Currypulver und Kurkuma dazugeben und kurz rösten – bis alles eine goldgelbe Farbe bekommt.

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Tomaten dazugeben und mit Wasser auffüllen. Gemüsebrühe, Tomatenmark und Zucker dazugeben und etwa 15 min bei mittlere Hitze köcheln lassen. Inzwischen die Mango schälen. 3/4 der Frucht grob würfeln und in die Suppe geben, Parmesan dazu und weitere 10 min köcheln lassen. 1/4 der Frucht in Mini-Würfel schneiden – ist für die Deko. Sesam in einer Pfanne kurz rösten und beiseite stellen.

Die Suppe pürieren.

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Abschmecken – noch etwas Salz, Pfeffer?

Mit den Mini-Mango-Würfeln anrichten, ein Blatt Petersilie oder Koriander dazu, etwas Sesam – et voilà.

Tomaten Mango Suppe DSC05691aDazu passt Baguette.

Lasst es euch schmecken! Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen.