Zucchini-Joghurt-Dip mit Walnüssen

… Geröstetes Brot dazu. Mhm! Grissinis, Fladenbrot, Baguette…

Schmeckt auch sehr gut zu gegrilltem Fleisch, Fisch, Grillgemüse, Kartoffeln … die Liste könnte endlos weitergeführt werden … ! Ob Vorspeise oder Beilage zum Grillen oder einfach nur so! Dippen macht einfach Spaß.

Und hier: der Zucchinischwemme kulinarisch begegnen!

ZUTATEN

1 Zucchini (250 g )

1 grüne Peperoni, entkernt + klein gehackt

1 Mini-Knoblauchzehe

150 g Naturjoghurt 3,8%

2 EL Olivenöl

10 g glatte Petersilie, klein gehackt

5 Walnusshälften, klein gehakt

Salz + Pfeffer

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ZUBEREITUNG

Zucchini waschen, trockentupfen und in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchiniwürfel darin bei geringer Hitze glasig dünsten. Währenddessen den Knoblauch schälen, klein hacken und ebenfalls hinzufügen. Die klein gehackte Peperoni dazugeben und kurz mitdünsten. ¾ des Pfanneninhalts pürieren. Anschließend Joghurt, Petersilie, einen Teil der gehackten Walnüsse dazugeben und den restlichen Pfanneninhalt hinzufügen und verrühren (nicht pürieren). Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Rest der gehackten Walnüssen dekorieren.

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Weitere Lieblingsbegleiter:

Guacamole

Tomaten-Dip – sun dried tomato dip

Maraq Bilaash – somali tomato sauce

Gurken Joghurt Dip mit Minze

Kräuterbutter mit Schuss

Homemade Apfelmus

Auf ins Grüne:  Im September stand die Haupt-Apfelernte an.

Es ist toll über die Streuobstwiesen zu gehen und Äpfel zu pflücken. Wir haben die alten Apfelsorten gepflückt, die auch lagerfähig sind. Mit reicher Beute sind wir nach Hause. Hier angekommen, wurden zuerst mal die guten und die schlechteren Äpfel sortiert. Aus den Schlechteren – sprich die, die kleine Macken haben, wurde gleich Apfelmus gekocht.

Ich liebe die alten Apfelsorten – weil sie mich an meine Kindheit erinnern und oft verträglicher sind als die neuen Sorten. Die neuen Apfelsorten sind zwar hübscher anzusehen und süßer, können aber Allergien auslösen. Neben wichtigen Vitaminen und Polyphenolen enthalten alte Apfelsorten mehr wertvolle Ballaststoffe wie Zellulose oder Pektin. Mit gekauftem Apfelmus kann man mich überhaupt nicht locken: viel zu viel Zucker!

Ein bisschen Zeit braucht man für das Schnippeln, aber gekocht ist das Ganze blitzschnell und das fertige Mus ist einfach lecker! Selbstgemacht schmeckt einfach besser.

ZUTATEN für ca. 3 Gläser

2 kg säuerliche Äpfel

100 ml Wasser

150 ml Bio-Apfelsaft naturtrüb

90 g Zucker

1 MS Bio Vanillepulver

2 EL Zitronensaft

1 Zimtstange

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ZUBEREITUNG

Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Apfelviertel grob würfeln und in einen Topf geben. Zitrone auspressen und 2 EL Zitronensaft mit den Äpfeln mischen. Wasser, Apfelsaft, Zucker und Vanillepulver zu den Äpfel in den Topf geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 min köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Nach 10 min die Zimtstange zugeben und weitere 10 min köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder das Apfelmus umrühren. Nach 20 min ist das Apfelmus noch leicht stückig. Ich mag es so am liebsten. Ihr könnt nun die Zimtstange entfernen, Apfelmus in ausgekochte Gläser abfüllen. Ungeöffnete Gläser halten ca. 2 Wochen im Kühlschrank. Wer es feiner haben möchte: einfach das Mus durch ein grobmaschiges Sieb drücken oder wenn ihr eine flotte Lotte habt – dann alles durch die flotte Lotte jagen. Wer es etwas süßer mag, kann noch etwas Apfelsaft zugeben.

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Das Mus schmeckt warm sehr gut, aber auch kalt. Passt zu: Hefezopf, frischem Brot oder Brötchen, Kartoffelpuffer, Reibekuchen, Crêpes, Milchreis, Grießbrei, Kaiserschmarren, Pfannkuchen, Joghurt ….

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Dip: Gurken-Joghurt mit Minze

Gurken-Joghurt mit Minze – ein Klassiker in der arabischen Küche!  Mit diesem Dip grüßt der Orient. Eine gelungene Abwechslung zu Tzatziki!

Dieser leckere Dip ist in wenigen Minuten zubereitet und passt zu Hühnchen, Couscous, Reisgerichten, Tabouleh, Falafel, Kebab, Hackfleisch, gefüllten Weinblättern, Fladenbrot, gegrilltem Gemüse, scharfen Gerichten und zu Curries. Ideal auch an heißen Tagen – als erfrischende Kaltschale.

ZUTATEN

500 g Joghurt mild 3,5% (muss sein!)

100 ml Wasser

1 Gurke, fein gewürfelt

3 EL getrocknete Minze

1 Knoblauchzehe auspressen

Salz

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ZUBEREITUNG

Die Gurke waschen, längs aufschneiden, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Joghurt mit Wasser verrühren. Die getrocknete Minze und die Gurkenwürfel dazugeben und verrühren. Dann die Knoblauchzehe auspressen, unterrühren und mit Salz abschmecken.

Joghurt mildert die Schärfe und die Minze macht den Dip frisch. Das Salz erst kurz vor dem Servieren dazugeben.

Der Dip darf nicht zu dick und nicht zu dünn sein. Die Wassermenge variiert mit der Dicke des Joghurts.

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Perfekt für viele Gerichte. Der Klassiker ist ideal zum Dippen und er bringt etwas orientalisches Flair in eure Küche.

Laßt es euch gut gehen!

Beerentrifle mit Schmand-/Joghurtcreme und karamellisierten Mandeln

Ein Trifle ist Schicht für Schicht ein Genuss!

Zum Weglöffeln gut! Jogi, Schmand, Beeren und karamellisierte Mandelstifte sorgen dafür. Seit 2005 begleitet mich dieser Nachtisch und ist sehr, sehr beliebt bei uns. Das Originalrezept war mal in einer Zeitschrift und ich habe es etwas abgewandelt.

Fruchtig, frisch & joghurtcremig kommt es daher: ein Beerendessert im Glas für 4 Personen.

ZUTATEN

600 g Beeren (Erdbeeren, Blaubeeren/Heidelbeeren und Brombeeren gemischt)

90 g Zucker

300 g Naturjoghurt, mind. 3,5%

150 g Schmand/Crème fraîche

100 g Mandelstifte

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Beerenparade

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ZUBEREITUNG

Die gewaschenen Früchte mit 2 EL Zucker mischen. Die Erdbeeren vierteln, dazugeben und alles kurz vermischen.

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Joghurt mit Schmand/Crème fraîche und 2 EL Zucker vermischen.

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Den restlichen Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und leicht bräunen lassen. Vorsicht – das geht sehr schnell!!

Die Mandelstifte dazugeben und mit dem Karamell schnell vermischen.

Die karamellisierten Mandelstifte auf Butterbrot- oder Backpapier abkühlen lassen und mit den Fingern zerkleinern. Wenn ihr zu lange wartet werden die Mandelstifte hart – dann hilft nur noch ein Stampfer, Nudelholz oder Hammer:-) Macht aber nichts! Alles in ein Geschirrtuch geben und mit einem Gerät eurer Wahl die Mandeln grob zerstoßen.

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Ihr könnt gerne mehr Mandeln karamellisieren – die gehen immer weg. Sie sind einfach unwiderstehlich!

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Ab ins Glas: Die Beerenmischung mit der Joghurt-/Schmandcreme und den karamellisierten Mandeln im Glas schichten. Die Gläser sollten nicht zu groß sein.

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Schmeckt unheimlich gut – hier besteht Suchtgefahr!

Versunkener Himbeerkuchen

Beerenhunger?

Für Tage wenn es schnell gehen muss. Oder man Lust auf einen beerigen Kuchen hat. Aber wenn man außer Bananen, Kiwis und TK-Himbeeren nichts Fruchtiges im Haus hat, habe ich hier ein Rezept für einen fruchtigen, saftigen Himbeerkuchen. Blitzschnell zusammengerührt und das Ergebnis: einfach köstlich, frisch und soooo saftig! Gestern gebacken und heute ist nichts mehr davon da …

ZUTATEN

100 g Rohrohrzucker (Vollrohrzucker ist zu dominant im Geschmack)

1 Pk  Bourbon-Vanillezucker

150 g weiche Butter

3 Eier

100 g Buttermilch

2 EL griechischer Joghurt

220 g Mehl

1 Pk Vanille-Puddingpulver

3 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Miniprise Bio-Vanillepulver (z.B. Sonnentor)

200 g TK-Himbeeren ohne Zucker (nicht Auftauen!)

Puderzucker

Himbeerpüree:  100 g TK Himbeeren ohne Zucker (auftauen lassen), etwas Puderzucker, 1 EL Zitronensaft  > pürieren

1 Becher Sahne > schlagen

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Die Himbeere … eine tolle Frucht!DSC06217a

ZUBEREITUNG

Butter,  Zucker, Vanillezucker, Vanillepulver und Salz schaumig rühren. Eier nach und nach zugeben.  Buttermilch zugeben. In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver und Puddingpulver vermischen und zu der  Butter-Masse geben und kurz unterrühren. Eine Kastenform (ca. 26 cm) fetten (oder eine Silikonform nehmen – die braucht man nicht zu fetten) und den Boden mit der Hälfte des Teiges bedecken. Darauf die Hälfte der Himbeeren verteilen. Den Rest des Teiges darauf verteilen, die restlichen Himbeeren verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 175° Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 50 min backen. Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen und mit frischen Himbeeren dekorieren.

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Und schon fertig! Ein Stück vom Kuchenglück …

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Dazu passt frisch geschlagene Sahne mit Himbeerpüree! Mmmmh.

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Ihr Lieben, lasst es Euch gut gehen!