Cremige Selleriesuppe mit Sellerie-Croutons & gerösteten Sonnenblumenkernen – vegane Selleriecremesuppe

Hallo Herbst – Hallo Soulfood

Der Herbst ist da: auf in die neue Jahreszeit! Zeit für Spaziergänge, Zuhause einmummeln, Lesen, Tee trinken und Suppe löffeln. Herbstzeit ist Soulfood-Zeit und für mich beginnt die Suppenzeit. Ich liebe Suppen, experimentiere gerne mit Rezepten, tausche bei traditionellen Rezepten die Zutaten aus, variiere … Heute ist der Knollensellerie an der Reihe. Der Knollensellerie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Ich zeige euch ein leckeres Rezept mit einfacher Zubereitung. Etwas Schnippel Arbeit – kann man aber sehr gut vorbereiten.

Die meisten Zutaten stammen aus regionaler Herkunft, vom Biobauern oder vom Stadtbauernhof. Der Knollensellerie harmoniert gut mit Äpfeln. Dazu gebe ich noch etwas  Ingwer – für das gewisse Extra. Die Muskatnuss passt ideal zu deftigen Gerichten in der kalten Jahreszeit. Allerdings sollte man sie nur sparsam einsetzen, da der Geschmack sehr durchdringend ist und das Gericht einen unangenehmen Geschmack bekommt, wenn zu viel genommen wird.

Und anstatt Milch oder Sahne nehme ich Seidentofu und ruckzuck hat man eine vegane Selleriecremesuppe. Da Seidentofu mehr Wasser enthält als die üblichen Varianten, ist er weicher und man kann ihn als Milch- oder Sahneersatz für cremige Suppen nehmen. Ich habe es ausprobiert und somit meine erste vegane Suppe gezaubert und war begeistert. Wer die Suppe auf herkömmliche Art kochen möchte, nimmt anstatt Seidentofu Milch oder Sahne.

ZUTATEN für 4 Portionen

600 g Knollensellerie
1 große Zwiebel (100 g), klein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, grob gewürfelt
1 Kartoffel (100 g), grob gewürfelt
1 kl. Stk. Ingwer, ca. 1x1cm, klein gewürfelt
1 Stk. Petersilienwurzel (50 g), grob gewürfelt
1 säuerlicher Apfel (80 g)
500 ml Gemüsebrühe
200 g Seidentofu, alternativ Milch
Salz
Pfeffer
1 kl. Prise Muskatnuss
2 EL Apfelessig
frische glatte Petersilie, klein gehackt
2 EL Sonnenblumenkerne
Rapsöl

ZUBEREITUNG

Die Zwiebel und den Ingwer mit etwas Rapsöl in einem Topf glasig anbraten. Den Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten. Vom Sellerie eine Scheibe (ca. 30 g)  abschneiden,  in Miniwürfel schneiden und zur Seite legen – sie werden später für die Croutons benötigt. Sellerie, Kartoffel, Petersilienwurzel und den Apfel schälen, alles in grobe Würfel schneiden, dazugeben und mit anbraten.

Mit dem Apfelessig ablöschen, die Gemüsebrühe dazugeben und etwa 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Gegen Ende den Seidentofu dazugeben und kurz mitkochen. Wenn alle Zutaten weich sind wird die Suppe mit dem Stabmixer püriert. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und einer kleiner Prise von der Muskatnuss abschmecken.

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und beiseite stellen. Etwas Rapsöl in einer Pfanne auslassen und die Selleriewürfel kurz kross anbraten und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Kurz vor dem Servieren die frische Petersilie, die gerösteten Sonnenblumenkerne und die Sellerie-Croutons auf die Suppe geben – fertig!

Dies ist mein Beitrag zum Blogevent „Herbstgenuss“  von Zorra 1 x umrühren bitte aka Kochtopf und Britta von  Backmädchen1967.

Blog-Event CLXIX - Herbstgenuss (Einsendeschluss 15. November 2020)

Asiatische Möhren-Quittensuppe – ein Herbstrezept

Urgroßmutter‘s Kernobst im Pelz

Von Oktober bis November haben Quitten Saison. Ihr Duft ist so intensiv, dass man sie am liebsten direkt vom Baum essen würde. Aber Vorsicht: Roh sind sie ungenießbar! Gekocht, gebacken und gedünstet entfalten sie ein herrlich fruchtiges Aroma. Geschmacklich sind sie irgendwo zwischen Birnen, Äpfeln, Rosen und Zitronen anzusiedeln.

Am meisten werden die Quitten zu Gelee und Marmelade verarbeitet, in Spanien und Portugal gibt es das berühmte Quittenbrot oder Quittenkäse Dulce de Membrillo. Aber auch in herzhaften Speisen schmecken sie wunderbar. Und so landen sie heute in der Suppe! Sind alle Zutaten im Haus, dann steht dem Suppenvergnügen nichts mehr im Weg: eine Möhren-Quitten-Suppe. Sie ist schnell gekocht und schmeckt etwas fruchtig, leicht pikant mit angenehmer Säure.

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ZUTATEN

1 TL Koriandersaat

1 TL Currypulver

1 Stück Ingwer, walnussgroß

1 EL Butterschmalz

1 Schalotte, klein gewürfelt

300 g Quitten

400 g Möhren, grob gewürfelt

100 g Pastinaken, grob gewürfelt

600 – 700 ml Bio-Gemüsebrühe

50 – 100 ml Kokosmilch

1 Lauchzwiebel, in feine Ringe geschnitten

Chilifäden

Crème fraîche

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ZUBEREITUNG

Zuerst werden die Quitten gewaschen, halbiert, geviertelt, das Kerngehäuse entfernt und in grobe Würfel geschnitten.

Den Ingwer waschen und in kleine Würfel schneiden. Koriandersaat zerstoßen und zusammen mit dem Currypulver, Ingwer und der Zwiebel im Butterschmalz dünsten. Quitten, Möhren und Pastinake dazugeben, kurz mitdünsten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Ca. 25 min köcheln lassen. Alles pürieren. Evtl. passieren (schmeckt auf jeden Fall feiner), die Kokosmilch unterrühren, 2 min leicht aufkochen und mit einem Klecks Crème fraîche, Lauchzwiebelringen und Chilifäden servieren.

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Rezept-Inspiration: „Quitten-Kochbuch“ – bei Gudrun & Michael in Reutlingen entdeckt. Danke!

Weitere Quittenrezepte und schöne Fotos gibt es bei Rosen kocht!  – Vorbeischauen lohnt sich.

 

Frühlingssuppe: Bärlauchsuppe mit Kokosmilch

Bärlauch – Der wilde Bruder des Knoblauchs

Die Saison ist eröffnet! Der Bärlauch zählt mit seinem knoblauchartigen Aroma zu den  Highlights des Frühlings. Ob Bärlauch-Pesto oder Bärlauch-Butter – dieses heimische Wildkraut ist vielseitig, wunderbar würzig und gesund!

Die ersten zarten Blätter zeigt er bereits im März. Er wächst vor allem an schattigen Plätzen auf feuchten Waldböden. Ab Mai beginnt der Bärlauch zu blühen und die Erntezeit endet dann bald.

Heute gibt es eine leckere Suppe mit exotischem Kick. Milder, leicht bärlauchiger Geschmack, einfach und schnell zubereitet! Und wenn man noch Butterschmalz durch Öl ersetzt, hat man sogar eine vegane Bärlauch-Suppe!

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ZUTATEN

250 g Bärlauch

2 EL Butterschmalz

2 Kartoffeln, ca. 200 g, gewürfelt

1 Schalotte, ca. 50 g, gewürfelt

600 ml Gemüsefond

100 ml Kokosmilch

S+P

1 Spritzer Zitrone

Optional: Mit einigen klein gehackten Bärlauchblättern und gerösteten Brotwürfeln servieren!

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ZUBEREITUNG

Butterschmalz in einem Topf auslassen. Die Schalotte darin kurz anschwitzen, dann die Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mitrösten. Mit Gemüsefond ablöschen und ca. 20 min köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Bärlauchblätter gut waschen, grob zerkleinern und dazugeben. Die Kokosmilch unterrühren und ca. weitere 5 min köcheln lassen. Die Suppe pürieren und mit einem Spritzer Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Guten Appetit!

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Herbstlich genießen: Pastinakensuppe mit gerösteten Sonnenblumenkernen

Comeback: Ein altes Wintergemüse neu entdeckt!

Lange war die Wurzel in Vergessenheit geraten – längst ist die Pastinake wieder im kulinarischen Trend, dank den Bio-Landwirten. Das Wurzelgemüse schmeckt wunderbar gemüsig, würzig. etwas nussig und hat eine leicht süßliche Note. Mit Pastinaken lassen sich cremige und feine Suppen zaubern! Aber auch ein herbstliches Ofengemüse, Püree, ein aromatisches Wurzelgemüse ……

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 ZUATATEN

500 g Pastinaken

1 Kartoffel, gewürfelt

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

1 grüne Peperoni, gewürfelt

2 EL Butterschmalz

600-700 ml Gemüsefond

2 EL Zitronensaft

1 EL Senf

Salz + Pfeffer

3 EL Sonnenblumenkerne

2 Zweige glatte Petersilie

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ZUBEREITUNG

Die Pastinaken schälen und grob würfeln. Butterschmalz in einem Topf zerlassen. Die Pastinaken zusammen mit den Zwiebeln dazugeben und glasig andünsten. Die Kartoffel-  und Peperoniwürfel dazugeben und weitere 3-4 Minuten mitdünsten. Mit dem Fond ablöschen, Senf dazugeben, verrühren und ca. 15 Minuten kochen lassen. Zitronensaft dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. In der Zwischenzeit die Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne kurz rösten.

Die Suppe pürieren. Evtl. durch ein feines Sieb passieren. Mit gerösteten Sonnenblumenkernen und Petersilienblättchen servieren!

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Guten Appetit!