Zucchini-Joghurt-Dip mit Walnüssen

… Geröstetes Brot dazu. Mhm! Grissinis, Fladenbrot, Baguette…

Schmeckt auch sehr gut zu gegrilltem Fleisch, Fisch, Grillgemüse, Kartoffeln … die Liste könnte endlos weitergeführt werden … ! Ob Vorspeise oder Beilage zum Grillen oder einfach nur so! Dippen macht einfach Spaß.

Und hier: der Zucchinischwemme kulinarisch begegnen!

ZUTATEN

1 Zucchini (250 g )

1 grüne Peperoni, entkernt + klein gehackt

1 Mini-Knoblauchzehe

150 g Naturjoghurt 3,8%

2 EL Olivenöl

10 g glatte Petersilie, klein gehackt

5 Walnusshälften, klein gehakt

Salz + Pfeffer

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ZUBEREITUNG

Zucchini waschen, trockentupfen und in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchiniwürfel darin bei geringer Hitze glasig dünsten. Währenddessen den Knoblauch schälen, klein hacken und ebenfalls hinzufügen. Die klein gehackte Peperoni dazugeben und kurz mitdünsten. ¾ des Pfanneninhalts pürieren. Anschließend Joghurt, Petersilie, einen Teil der gehackten Walnüsse dazugeben und den restlichen Pfanneninhalt hinzufügen und verrühren (nicht pürieren). Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Rest der gehackten Walnüssen dekorieren.

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Weitere Lieblingsbegleiter:

Guacamole

Tomaten-Dip – sun dried tomato dip

Maraq Bilaash – somali tomato sauce

Gurken Joghurt Dip mit Minze

Kräuterbutter mit Schuss

Buntes Ofengemüse

Frisches Gemüse in einer Farbenvielfalt, dass das Auge nur so lacht…

Freitags oder samstags  – der Abholtag des Ernteanteils auf dem Stadtbauernhof: anwesend waren Zappho-Kürbis, Zucchini, Paprika, Chilischote, Petersilie, Selleriekraut und Zwiebeln.

Zuhause angekommen, haben wir uns überlegt ein buntes Ofengemüse daraus zu machen.

Und schon geht es los: Gemüse putzen, waschen und schnippeln. Bei  vielen Sorten kann die Schale dran bleiben, da auch in der Schale oft mehr Vitamine stecken als im Fleisch. Das gilt zum Beispiel für Kartoffeln, Zucchini, Möhren und den Zappho-Kürbis.

Gemüse vom Blech ist einfach vorzubereiten, eignet sich bestens für Festivitäten aller Art und passt hervorragend zum BBQ. Ob ihr Fisch dazu macht oder Würstchen grillt – alles passt. Oder als vegetarisches Hauptgericht mit einem Dip dazu – mit Gurkenjoghurt oder Kräuterquark kaum zu übertreffen.

Also: ran ans Gemüse!

ZUTATEN für ein vegetarisches Hauptgericht (für ca. 5-6 Personen) oder als partytaugliche Beilage

1 Zappho-Kürbis, ca. 700 g

4 Möhren

600 g Kartoffeln

Zucchini, ca. 500 g

1 Paprika rot

1 Paprika grün

6 Zwiebeln

2 Zwiebeln rot

1 Chilischote rot

6 Zehen Knoblauch

6 Zweige Rosmarin

je 1 Handvoll Petersilie und Sellerie > Blätter abzupfen

2 EL Kräuter der Provence (getrocknet)

14 EL Olivenöl

Pfeffer und Salz

2 EL Crema di Balsamico

6 EL Balsamico

2 EL Olivenöl

3 Zweige Strauch-Basilikum „Magic Mountain“ – zur Dekoration

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ZUBEREITUNG

Alle Gemüsesorten mit Schale (Möhren, Paprika, Zucchini, Kürbis, Kartoffeln, Chilischote) gut waschen.

Die Kartoffeln achteln bzw. in Spalten schneiden. Die Zucchini längs aufschneiden, ggfs. entkernen und in 1 ½ cm dicke Scheiben schneiden. Die Paprikaschoten vierteln und entkernen. Möhren in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Zapphokürbis halbieren, entkernen, in Spalten schneiden und diese teilen.

Die Zwiebeln schälen und vierteln. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Die Chilischote halbieren, entkernen und in Würfel schneiden.

Alles mit Olivenöl und den Rosmarinzweigen mischen. Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern der Provence würzen. Das Gemüse auf ein Backblech oder eine Auflaufform geben und etwa 1-2 Stunden marinieren.

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Ofen vorheizen (Umluft: 200 °C, mittlere Schiene) und im heißen Ofen ca. 40 min garen, je nach Backofen evtl. noch weitere 5 min.

Die letzten 10 min die frischen Kräuter dazugeben und alles vermischen.

Auflaufform mit Gemüse rausholen mit Balsamico + 2 EL Olivenöl beträufeln, alles mischen, Crema di Balsamico dazu. Eventuell noch mit Pfeffer und Salz nachwürzen, abschmecken und mit dem Strauchbasilikum dekorieren.

Und schon fertig!

Dazu passt z.B.: Gurken-Joghurt mit Minze. Probiert es aus.

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Auch wenn der Sommer uns bald verlässt… die Gemüsesorten sind im Moment sehr farbenfroh.

Guacamole

Guacamole – schon der Name klingt nach Urlaub, Ferien, Sonne …

Der mexikanische Avocado-Dip ist meist der Renner auf jedem Buffet. Selbst gemacht schmeckt Guacamole am besten – zum Beispiel zu Tacos, Tortilla-Chips, knusprigem Fladenbrot, Baguette, Gemüse, (Grill)Fleisch und zu allem anderen, was gedippt werden kann.

ZUTATEN

1 reife Avocado

1 Tomate, entkernen und sehr klein würfeln (3-4 Stückchen zum Dekorieren aufheben)

Salz + frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 kleine rote Zwiebel, sehr klein würfeln

1 Chilischote rot, sehr klein würfeln oder Chiliflocken

1 Limette

Petersilie/Koriander

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ZUBEREITUNG

Die gewürfelten Zwiebeln, Tomaten und Chilischote in eine Schüssel geben.

Die Avocado halbieren, den Kern entnehmen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch herausnehmen. Mit einer Gabel die Avocado auf einem Teller zerdrücken und in eine Schüssel geben. Die Limette ausdrücken und sofort über die Avocadocreme geben und verrühren, damit sie nicht braun wird. Zwiebel-, Tomaten- und Chilistückchen dazugeben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig ist die Guacamole! Mit Petersilien- oder Korianderblättern und 3-4 Tomatenstückchen garnieren.

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Buen Provecho!

Kalbskotelett mediterran vom Grill trifft Kräuterbutter

Sommer, Sonne, Grillen! Grillen gehört zum Sommer einfach dazu.

Was kommt heute auf den Grill? Zart und saftig sind sie – die Kalbskoteletts! Fernab von Schwein, Rind, Würstchen & Co. sind sie ein kulinarisches Highlight!

Ich esse wenig Fleisch – und wenn, möchte ich ein gutes Stück Fleisch – vom Metzger oder Bioladen. Heute stelle ich euch Kalbskotelett mediterran vor:

ZUTATEN

6 Kalbskoteletts ca. 2,5/3 cm dicke Scheiben

6 Rosmarinzweige

4 Oreganozweige

ca. 1-2 EL Kräuter der Provence, getrocknet

Saft einer Zitrone

ca. 10 EL gutes Olivenöl

Pfeffer, frisch gemahlen

2 Knoblauchzehen, entkeimt und in Scheiben geschnitten

> ihr könnt auch andere Kräuter verwenden – das, was gerade da ist:-) Probiert es aus!

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Olivenöl,  Pfeffer, Knoblauch, Zitronensaft und alle Kräuter in eine große Schüssel geben und die Koteletts einzeln darin wenden. Anschließend kommen sie mit der Marinade in einen Gefrierbeutel und für ca. 4-5 Stunden in den Kühlschrank.  Idealerweise kauft ihr morgens das Fleisch, mariniert es und abends kommt es auf den Grill.

Ca. 1  Stunde vor dem Grillen die Koteletts aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Raumtemperatur annehmen können. Aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen. Wenn sie auf den Grill kommen, sollten die Knoblauchscheiben und Kräuterzweige entfernt werden.

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Nur wenige Minuten auf jeder Seite grillen – Vorsicht: Kalbfleisch kann sehr schnell zäh werden, wenn es zulange auf dem Grill ist!

Vom Grill nehmen und wenige Minuten ruhen lassen – kurz in Alufolie packen oder wenn ihr Platz auf dem Grill habt an der Seite (ohne Hitze) ruhen lassen. Mit einer Scheibe selbstgemachter Kräuterbutter  und einem kleinen Rosmarinzweig servieren. Laßt es euch schmecken …. so schmeckt der Sommer!

 

Sun-Dried Tomato Dip – Tomaten Dip

Dips sind ja sehr gesellige Kerle und möchten überall dabei sein. Sie passen zu allen Festivitäten und dürfen auf keinem Grillfest fehlen. Schnell und unkompliziert hergestellt sind sie vielseitig kombinierbar: vorneweg mit Baguette, geröstetes  Brot,  Knusperbrot, Grissinis oder dem leckeren italienischen Knabbergebäck  – den „Tarallis“.

Sun-Dried Tomato Dip – ein mediterraner Genuss!

ZUTATEN

1 Frischkäse à 175 g

8 eingelegte getrocknete Tomaten, in kleine Würfel schneiden

1-2 EL Tomatenmark

1 EL Olivenöl

Pfeffer schwarz, frisch gemahlen

3 Blätter Petersilie und 1 getr. Tomate (ganz klein gehackt) – zur Dekoration

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ZUBEREITUNG

Den Frischkäse in eine Schüssel geben. Tomaten, Tomatenmark, Olivenöl und Pfeffer dazu und pürieren. In ein schönes Glas abfüllen. Das war es schon! Laßt es euch schmecken.

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Et voilà:

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Kräuterbutter

Kräuterbutter mit Schuss

Meine Kräuterbutter hat mir schon immer sehr gut geschmeckt. Bis ich vor Jahren die Kräuterbutter im Restaurant „Le Bouchon“ in Saarbrücken probiert habe. Hier gibt es  vorneweg immer Kräuterbutter mit Baguette. Und gerade diese Kräuterbutter hat immer besonders geschmeckt! Ich bin aber nicht dahinter gekommen, was es ausmacht. Dann habe ich Frau Schauenburg gefragt und besagte Zutat war Ricard – ein Anisschnaps.

Seitdem kommt in meine Kräuterbutter noch ein Schuss Ricard hinzu. Das macht es aus!

Ich nehme die Kerrygold-Butter, da sie – selbst direkt aus dem Kühlschrank –  stets streichfähig ist.  Mit frischen Kräutern aus dem Garten – am liebsten Petersilie – ob kraus oder glatt – finde ich sie am besten. Sollte nicht genug Petersilie zur Verfügung stehen, mische ich auch Schnittlauch drunter.

Der Knoblauch sollte sehr klein gehackt werden und der Keim muss entfernt werden (damit wird ein guter Teil des unangenehmen Duftanteils im Knoblauch eliminiert).

ZUTATEN

250 g Kerrygold-Butter

eine gute Handvoll gehackte Petersilie

2 Zehen Knoblauch, sehr klein gehackt

Salz

Pfeffer

1 Messerspitze Paprika

1 Spritzer Zitrone

1 EL  RICARD (gerne auch etwas mehr)

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ZUBEREITUNG

Die Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Alle Zutaten gut vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ab in den Kühlschrank damit und nicht vergessen sie wieder rechtzeitig vor dem Verzehr rauszunehmen!

Schmeckt sehr gut auf frischem Baguette oder geröstetem Brot! Ein idealer Begleiter zu gegrilltem Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Folienkartoffeln, Grillgemüse….

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Und … mit meinem Kräuterbutter-Rezept habe ich beim Kerrygold-Butterwettbewerb 2016  den 1. Platz ergattert!

Am Anfang habe ich mich kaum getraut, so was Alltägliches und Einfaches wie eine Kräuterbutter anzubieten. Aber manchmal  sind die  Grundrezepte die besten.

Butterkönig 2016
(C) Andreas Costanzo