Bresaola-Röllchen mit Rucola und frisch gehobeltem Parmesan

Auf nach Italien! Heute geht es ins Valtellina-Tal.

Bresaola-Röllchen: das ist eine schöne Vorspeise oder ein kleines, leichtes Hauptgericht.

Bresaola, der luftgetrocknete Rinderschinken ist eine Spezialität aus der Lombardei im nördlichen Italien. Ursprünglich kommt er aus dem schönen Valtellina-Tal, das sich vom Comer See bis zum Stilfser Joch erstreckt –  der Bresaola della Valtellina. Heute wird Bresaola in der gesamten Provinz Sondrio in der Lombardei produziert. Mild und leicht würzig im Geschmack, schmeckt der feine italienische Schinken hauchdünn aufgeschnitten am besten. Zu kaufen gibt es ihn in jedem italienischen Feinkostladen oder in gut sortierten Supermärkten.

ZUTATEN für 16 Röllchen

100 g Bresaola oder 16 Scheiben

60 g grob gehobelter Parmesan

10 g fein gehobelter Parmesan

100 – 150 g Rucola

2 EL Kürbiskerne

1 Orange

Olivenöl

Salz

Pfeffer

ZUBEREITUNG

Die Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne anrösten, abkühlen lassen und grob zerhacken.

Eine Scheibe Bresaola auf ein Brett legen: mit dem grob gehobeltem Parmesan und Rucola belegen und fest aufrollen. Die fertigen Röllchen auf einer Platte anrichten und mit den gerösteten Kürbiskernen und feingehobeltem Parmesan bestreuen. Dazu schmeckt eine Orangen-Vinaigrette sehr lecker: Orange auspressen, mit etwas Olivenöl, frischem Pfeffer und einer Prise Salz eine Vinaigrette herstellen und die Bresaola-Röllchen damit beträufeln.

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Buon appetito!

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Gruenkohl Chips mit Sesam & Kuerbiskernen – Kale Chips

Der Grünkohl lässt es krachen –  mit einem knusprigen Grünkohl-Snack.

Grünkohl mit Pinkel (eine geräucherte, grobkörnige Wurst) –  ein typisches Wintergericht, vor allem in Norddeutschland sehr beliebt. Aber Grünkohl kann noch mehr: er kann es richtig krachen lassen! In den USA schon seit Jahres bekannt: die Kale Chips. Im Dezember hat auch mich der Kale-Hype erreicht und so wurde in der Küche gewerkelt, mehrere Gewürze ausprobiert – es gab jede Woche Grünkohl Chips:-) Kurzum – sie gehören nun auch zu den Lieblingsrezepten.

Extrem knusprig, zart und unschlagbar lecker sind diese Grünkohl Chips. Gesund sind sie auch noch, denn Grünkohl versorgt uns mit Vitaminen und Mineralstoffen, dazu noch kalorienarm. Man kann sie ganz leicht selber machen und im Glas mit Schraubverschluss 1-2 Wochen aufbewahren.

ZUTATEN

250 g Grünkohlblätter

1-2 EL Olivenöl

2 EL Sesam

2 EL Kürbiskerne, gehackt

1/4 TL Pfeffer

1/4 TL Salz

1/4 TL Paprika, süß

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ZUBEREITUNG

Die Blätter vom Strunk abtrennen, waschen und gut trocknen. Anschließend in kleine Stücke reißen. Die Blätter sollten nicht zu klein sein, da sie im Ofen noch etwas schrumpfen.

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 140° C Umluft vorheizen.

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Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen und die Blätter darin kräftig wenden – am besten mit den Händen. Auf einem Backblech (60x35cm) locker verteilen (sie sollten nicht übereinander liegen), damit sie gleichzeitig trocknen können und knusprig werden. Während der Backzeit (ca. 20-25 min) die Ofentür alle 5 min mit einem Holzlöffel einen Spalt breit offen halten, so kann der Wasserdampf entweichen. Tipp: Gegen Ende der Backzeit nach den zukünftigen Chips schauen: die zarten Blätter werden schnell braun und schmecken dann  nicht mehr so gut.

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Die knusprige Grünkohl-Variante!

Navet-würzig herbstliche Rübchensuppe

NAVET: wer.. was.. ist das? Ja, so stand ich da und habe mich gefragt: was ist das!?

Wer jetzt über den Bauern- und Wochenmarkt geht, kann die kugelförmigen Rüben mit weiß oder violett-weißer Färbung entdecken und sollte unbedingt zugreifen. Die Herbstrüben (auch unter dem Namen Navet, Navette, weiße Rüben bekannt) gibt es von Oktober bis Dezember und sind mit den Mairüben verwandt. Sie enthalten viele Mineralstoffe, bestehen zu 90% aus Wasser – kalorienarm sind sie auch noch.

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Wie schmeckt so eine Kugel? Lecker! Eine leichte bis mittlere Schärfe, erinnert ein wenig an Kohlrabi, Radieschen, Rettich – von jedem ein bisschen – fein im Geschmack. Man kann die Herbstrüben dünsten und glasieren. Sie eignen sich auch bestens für deftige Eintöpfe, Püree und Schmorgerichte. Selbst das Blattgrün kann man essen, es schmeckt sowohl im Salat (klein geschnitten) oder einfach wie Spinat zubereitet.

Und da ich ein Suppenkasper bin – ist eine kräftige Herbstsuppe daraus geworden! Der Herbst hat auch etwas kulinarisch Schönes!

dsc03813aEine hübsche Herbstrübe!

ZUTATEN

500 g Navet, schälen + grob würfeln

100 g Zwiebeln, klein hacken

3 Kartoffeln, schälen +  in Würfel schneiden

50 g Pastinake, in kleine Würfel schneiden

1 Chilischote grün, entkernen + klein hacken

ca. 400-500 ml Wasser

3 EL Bio-Gemüsebrühe (Würze)

150 ml Sahne

50 ml Milch

3 EL Rapsöl

Salz + Pfeffer

1 Prise Zucker

2 EL Kürbiskerne, geröstet

Etwas glatte Petersilie

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ZUBEREITUNG

Rapsöl erhitzen. Die gewürfelte Zwiebel, Pastinake und Chilischote ca. 5 min darin andünsten, dann die Kartoffelwürfel und Herbstrübenwürfel dazugeben und mit Wasser auffüllen.

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Die Gemüsebrühe dazugeben sowie Sahne und Milch, alles verrühren und ca. 15-20 min bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Währenddessen die Kürbiskerne in einer Pfanne rösten, abkühlen lassen und grob zerkleinern. Die Suppe pürieren. Mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Mit den gerösteten Kürbiskernen und etwas glatter Petersilie garniert servieren.

Die passende Suppe für triste Herbsttage.

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Es kann gelöffelt werden! Guten Appetit!

Rote Bete Carpaccio mit Ziegenfrischkäse & Kürbiskernen

Ein Klassiker – mal anders!

Viele denken bei Carpaccio zunächst an Rinder-Carpaccio. Überrascht doch mal eure Lieben mit dieser farbenfrohen Varianten.

Wer hätte das gedacht, dass die Rote Bete in meiner Küche überhaupt einmal einziehen wird! Als Kind habe ich sie gehasst. Irgendwann hat sich das geändert und heute finde ich sie total lecker! Frisch gekocht schmeckt sie am besten und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe.

Zu den Rote Bete Scheiben gesellen sich hier Rucola, Schnittlauch und Ziegenkäse. Und als Topping knusprige Kürbiskerne! Eine besondere Vorspeise!

Unglaublich lecker, einfach in der Zubereitung und so gesund.

ZUTATEN – Vorspeise für 2 Personen

400 g frische Rote Bete-Knollen

6 EL Olivenöl, zum Einpinseln der Platte/Teller

Rucola, eine Handvoll, klein geschnitten

20 g Schnittlauch, klein geschnitten

3 EL Olivenöl zum Einpinseln der Rote Bete

4 EL Kürbiskerne

150 g Ziegenfrischkäse – frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, dann kann er sein Aroma entfalten

Salzflocken – unbedingt!

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Eine tolle rote Knolle!

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ZUBEREITUNG

Rote Bete in kochendem Salzwasser etwa 30-40 Minuten (kommt auf die Größe der Knollen an) zugedeckt weich kochen. Die gegarten Knollen herausnehmen, abkühlen lassen, schälen (dabei Einweghandschuhe tragen – die rote Bete färbt sehr) und in sehr dünne Scheiben hobeln. Eine Platte mit Olivenöl einpinseln und die hauchdünnen Rote Bete Scheiben anrichten. Die Scheiben ebenso mit Olivenöl einpinseln. Den gewaschenen Rucola klein schneiden oder zupfen und in die Mitte der Platte legen. Die Kürbiskerne in einer Pfanne rösten, herausnehmen und abkühlen lassen. Den Ziegenfrischkäse mit einem Löffel nockenartig auf dem Carpaccio verteilen, Schnittlauch drüber geben und die gerösteten Kürbiskerne verteilen. Mit einer Prise Salzflocken bestreuen.

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Salzflocken Maldon coconutcucumber.com.JPG

Einfache Zutaten mit Wow-Effekt – eine gelungene Kombination.

Et voilà!

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Guten Appetit. Bin mal gespannt, wie es euch gefällt!