Tapenade in gruen: gruene Olivenpaste

Würziger Oliven-Dip – ein mediterraner Snack

Tapenade ist eine würzige Olivenpaste und stammt aus der südfranzösichen Küche. Hauptbestandteile sind entsteinte Oliven, Anchovis und Kapern (tapenos) – daher auch der Name Tapenade. An ihr führt in Südfrankreich kein Weg vorbei. Sie wird als Brotaufstrich, Dip oder Begleiter zu Vorspeisen verwendet und passt wunderbar zu geröstetem Brot. Sehr vielseitig einsetzbar!
Wir zeigen, wie man Tapenade à la Coconut & Cucumber macht: ganz ohne Anchovis und Kapern! Eine Handvoll Zutaten (Oliven von guter Qualität und Geschmack sind hier das A+O) – und sie ist blitzschnell hergestellt.

ZUTATEN
150 g grüne Oliven, entsteint
50 g getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
1 kleine Zehe Knoblauch
15 ml Olivenöl
1 MS Chiliflocken
1 MS Oregano, getrocknet
1 Spritzer Zitrone
Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

Die getrockneten Tomaten grob zerkleinern, zusammen mit den Oliven und dem Knoblauch pürieren. Chiliflocken, Oregano, Salz und frischen Pfeffer dazugeben und noch einmal pürieren. Mit Zitrone abschmecken. Zum Schluss das Olivenöl unterheben. Fertig ist die Tapenade! Etwas Baguette oder getoastete Baguettescheiben dazu.

Schnelle Küche, schnelle Rezepte ist das Thema diesen Monat von Leckeres für jeden Tag

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Buntes Ofengemüse

Frisches Gemüse in einer Farbenvielfalt, dass das Auge nur so lacht…

Freitags oder samstags  – der Abholtag des Ernteanteils auf dem Stadtbauernhof: anwesend waren Zappho-Kürbis, Zucchini, Paprika, Chilischote, Petersilie, Selleriekraut und Zwiebeln.

Zuhause angekommen, haben wir uns überlegt ein buntes Ofengemüse daraus zu machen.

Und schon geht es los: Gemüse putzen, waschen und schnippeln. Bei  vielen Sorten kann die Schale dran bleiben, da auch in der Schale oft mehr Vitamine stecken als im Fleisch. Das gilt zum Beispiel für Kartoffeln, Zucchini, Möhren und den Zappho-Kürbis.

Gemüse vom Blech ist einfach vorzubereiten, eignet sich bestens für Festivitäten aller Art und passt hervorragend zum BBQ. Ob ihr Fisch dazu macht oder Würstchen grillt – alles passt. Oder als vegetarisches Hauptgericht mit einem Dip dazu – mit Gurkenjoghurt oder Kräuterquark kaum zu übertreffen.

Also: ran ans Gemüse!

ZUTATEN für ein vegetarisches Hauptgericht (für ca. 5-6 Personen) oder als partytaugliche Beilage

1 Zappho-Kürbis, ca. 700 g

4 Möhren

600 g Kartoffeln

Zucchini, ca. 500 g

1 Paprika rot

1 Paprika grün

6 Zwiebeln

2 Zwiebeln rot

1 Chilischote rot

6 Zehen Knoblauch

6 Zweige Rosmarin

je 1 Handvoll Petersilie und Sellerie > Blätter abzupfen

2 EL Kräuter der Provence (getrocknet)

14 EL Olivenöl

Pfeffer und Salz

2 EL Crema di Balsamico

6 EL Balsamico

2 EL Olivenöl

3 Zweige Strauch-Basilikum „Magic Mountain“ – zur Dekoration

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ZUBEREITUNG

Alle Gemüsesorten mit Schale (Möhren, Paprika, Zucchini, Kürbis, Kartoffeln, Chilischote) gut waschen.

Die Kartoffeln achteln bzw. in Spalten schneiden. Die Zucchini längs aufschneiden, ggfs. entkernen und in 1 ½ cm dicke Scheiben schneiden. Die Paprikaschoten vierteln und entkernen. Möhren in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Zapphokürbis halbieren, entkernen, in Spalten schneiden und diese teilen.

Die Zwiebeln schälen und vierteln. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Die Chilischote halbieren, entkernen und in Würfel schneiden.

Alles mit Olivenöl und den Rosmarinzweigen mischen. Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern der Provence würzen. Das Gemüse auf ein Backblech oder eine Auflaufform geben und etwa 1-2 Stunden marinieren.

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Ofen vorheizen (Umluft: 200 °C, mittlere Schiene) und im heißen Ofen ca. 40 min garen, je nach Backofen evtl. noch weitere 5 min.

Die letzten 10 min die frischen Kräuter dazugeben und alles vermischen.

Auflaufform mit Gemüse rausholen mit Balsamico + 2 EL Olivenöl beträufeln, alles mischen, Crema di Balsamico dazu. Eventuell noch mit Pfeffer und Salz nachwürzen, abschmecken und mit dem Strauchbasilikum dekorieren.

Und schon fertig!

Dazu passt z.B.: Gurken-Joghurt mit Minze. Probiert es aus.

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Auch wenn der Sommer uns bald verlässt… die Gemüsesorten sind im Moment sehr farbenfroh.

Kalbskotelett mediterran vom Grill trifft Kräuterbutter

Sommer, Sonne, Grillen! Grillen gehört zum Sommer einfach dazu.

Was kommt heute auf den Grill? Zart und saftig sind sie – die Kalbskoteletts! Fernab von Schwein, Rind, Würstchen & Co. sind sie ein kulinarisches Highlight!

Ich esse wenig Fleisch – und wenn, möchte ich ein gutes Stück Fleisch – vom Metzger oder Bioladen. Heute stelle ich euch Kalbskotelett mediterran vor:

ZUTATEN

6 Kalbskoteletts ca. 2,5/3 cm dicke Scheiben

6 Rosmarinzweige

4 Oreganozweige

ca. 1-2 EL Kräuter der Provence, getrocknet

Saft einer Zitrone

ca. 10 EL gutes Olivenöl

Pfeffer, frisch gemahlen

2 Knoblauchzehen, entkeimt und in Scheiben geschnitten

> ihr könnt auch andere Kräuter verwenden – das, was gerade da ist:-) Probiert es aus!

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Olivenöl,  Pfeffer, Knoblauch, Zitronensaft und alle Kräuter in eine große Schüssel geben und die Koteletts einzeln darin wenden. Anschließend kommen sie mit der Marinade in einen Gefrierbeutel und für ca. 4-5 Stunden in den Kühlschrank.  Idealerweise kauft ihr morgens das Fleisch, mariniert es und abends kommt es auf den Grill.

Ca. 1  Stunde vor dem Grillen die Koteletts aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Raumtemperatur annehmen können. Aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen. Wenn sie auf den Grill kommen, sollten die Knoblauchscheiben und Kräuterzweige entfernt werden.

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Nur wenige Minuten auf jeder Seite grillen – Vorsicht: Kalbfleisch kann sehr schnell zäh werden, wenn es zulange auf dem Grill ist!

Vom Grill nehmen und wenige Minuten ruhen lassen – kurz in Alufolie packen oder wenn ihr Platz auf dem Grill habt an der Seite (ohne Hitze) ruhen lassen. Mit einer Scheibe selbstgemachter Kräuterbutter  und einem kleinen Rosmarinzweig servieren. Laßt es euch schmecken …. so schmeckt der Sommer!

 

Sun-Dried Tomato Dip – Tomaten Dip

Dips sind ja sehr gesellige Kerle und möchten überall dabei sein. Sie passen zu allen Festivitäten und dürfen auf keinem Grillfest fehlen. Schnell und unkompliziert hergestellt sind sie vielseitig kombinierbar: vorneweg mit Baguette, geröstetes  Brot,  Knusperbrot, Grissinis oder dem leckeren italienischen Knabbergebäck  – den „Tarallis“.

Sun-Dried Tomato Dip – ein mediterraner Genuss!

ZUTATEN

1 Frischkäse à 175 g

8 eingelegte getrocknete Tomaten, in kleine Würfel schneiden

1-2 EL Tomatenmark

1 EL Olivenöl

Pfeffer schwarz, frisch gemahlen

3 Blätter Petersilie und 1 getr. Tomate (ganz klein gehackt) – zur Dekoration

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ZUBEREITUNG

Den Frischkäse in eine Schüssel geben. Tomaten, Tomatenmark, Olivenöl und Pfeffer dazu und pürieren. In ein schönes Glas abfüllen. Das war es schon! Laßt es euch schmecken.

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Et voilà:

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Antipasto di zucca – marinierter Zappho-Kürbis

Schön in Schale: Zappho-Kürbis, der Sommerkürbis!

Er ist neu in meiner Küche – Herzlich Willkommen! Auch er war in einer Wochenlieferung des Stadtbauernhofs. Was tun mit dem Neuling? Da ich ein Vorspeisen-Liebhaber bin (kann man zweifelsohne im Blog ersehen) habe ich ihn zuerst zu einer Antipasto verarbeitet. Als Gemüse hat er auch schon seinen Einsatz gehabt und zur Suppentauglichkeit wird er demnächst auch noch geprüft. Zappho ist zwar botanisch ein Kürbis, wird aber wie Zucchini verwendet. Entsprechend wird die Schale mitgegessen, geschmacklich geht es Richtung Zucchini und Erbsen.

ZUTATEN

1 Zappho-Kürbis

1 Knoblauchzehe (in Scheiben geschnitten)

1 TL Honig

1 EL Balsamico

ca. 18 EL gutes Olivenöl (gerne auch mehr)

Salz und gemahlenen Pfeffer

5 Stiele Petersilie, klein gehackt

etwas Olivenöl zum Braten

Petersilie zum Dekorieren

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Ein hübscher Kerl!

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ZUBEREITUNG

Den Kürbis abspülen, abtrocknen und in Scheiben schneiden. 2 EL Olivenöl  in einer beschichteten Pfanne erhitzen und zuerst die Knoblauchscheiben ganz kurz darin schwenken, herausnehmen und dann die Kürbisscheiben von jeder Seite goldbraun braten. Rausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Mit etwas Salz und gemahlenem Pfeffer bestreuen.

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Marinade: 18 EL Olivenöl mit Honig und Balsamico verrühren, Knoblauchscheiben dazu und die Kürbisscheiben darin einlegen. Mindestens 3 Stunden ziehen lassen, am besten einen Tag vorher zubereiten.

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Auf einem großen Teller oder einer Platte anrichten und fertig ist eine tolle Vorspeise!

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