Schokoladiger Zucchini-Nusskuchen

Gemüse im Kuchen?! Ja klar, der beliebte Möhrenkuchen ist ja bereits ein Klassiker.

Noch gibt es Zucchini en masse! Wohin mit den Zucchinis?

In den Kuchen – wie wäre es damit? Klingt zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber 1 x probiert sind alle Bedenken beseitigt. Geschmacklich fallen die Zucchini nicht auf, sie macht den Kuchen fluffig, er hält sich länger frisch und die gehobelten Nüsse sorgen für den gewissen Crunch. Also, ab ins Beet … Zucchini ernten …

ZUTATEN

220 g Bio Mascobado Vollrohrzucker

1 P Bourbon-Vanillezucker

3 Eier

180 ml Sonnenblumenöl (geschmacksneutrales Öl)

350 g Zucchini geraspelt (incl. der Schale)

80 g gemahlene Haselnüsse (oder auch Walnüsse)

40 g gehobelte Haselnüsse

280 g Mehl

1 TL Backpulver

1 TL Natron

3 TL Kakao

1 Prise Salz

Dunkle Schokoglasur

3 EL Schokoraspel zartbitter (optional)

Puderzucker

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ZUBEREITUNG

Zuerst die Zucchini waschen, trockentupfen, raspeln und auswringen. Die Eier schaumig aufschlagen, dann den Zucker, Vanillezucker und Salz hinzufügen und verrühren. Sonnenblumenöl langsam dazugeben, so dass sich die Eimasse und das Öl gut verbinden können. Anschließend die gemahlenen und gehobelten Nüsse sowie die geraspelten Zucchini dazugeben. Mehl, Kakao, Backpulver und Natron in einer Schüssel vermischen. Die Mehlmischung sieben und kurz unterheben.

Eine Springform (26cm) einfetten, ausstäuben und den Teig einfüllen. Bei 180° (Ober- + Unterhitze) 45-50 Minuten backen, nach 40 min den Kuchen mit Alufolie abdecken (sonst wird er zu dunkel). Stäbchenprobe nicht vergessen.

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Den Kuchen nach dem Backen circa 10 Minuten abkühlen lassen und erst dann vorsichtig vom Rand lösen. Wenn er ausgekühlt ist, mit der Schokoglasur bestreichen, die Schokoraspeln verteilen und mit etwas Puderzucker bestäuben.

 

 

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Dazu einen Klecks Schlagsahne – perfekt!

 

Sauerrahmtarte mit Erdbeeren

Endlich ist sie wieder da – die Erdbeerzeit! Eine Tarte im Beerenglück.

Viele frische Erdbeeren, Erdbeerpüree und ein wenig Tarte dazu! Was fruchtig-frisches für die Kaffeetafel, auch als Dessert geeignet mit einem cremigen Genuss bei nur 10% Fett! Schnell zubereitet. die meiste Zeit verbringt die Tarte im Backofen:-)

Wer mag, kann die Tarte auch mit frischen Himbeeren, Heidelbeeren oder einer Beerenmischung servieren.

ZUTATEN

500 g Sauerrahm 10%

250 g Speisequark 40%

2 TL Vanillezucker

100 g Zucker

4 große Eier

3 EL Weizengrieß

1 TL Maisstärke

750 g Erdbeeren, davon 250 g für das Erdbeerpüree

Erdbeerpüree

250 g Erdbeeren

2 EL Puderzucker

1 Spritzer Zitronensaft

Etwas Butter zum ausbuttern der Tarteform + 1 EL Semmelbrösel

Puderzucker und Erdbeeren zum Verzieren

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ZUBEREITUNG

Den Ofen auf 170° C (Ober- + Unterhitze) vorheizen. Sauerrahm mit Quark gut verrühren. Zucker und Eier nach und nach dazugeben, verrühren und anschließend die restlichen Zutaten einarbeiten. Eine Tarteform (ca. 22 cm Durchmesser) ausbuttern und die Semmelbrösel in der Form verteilen. Die Sauerrahmmasse einfüllen und für ca. 50 min in den Backofen stellen. Nach ca. 40 min nachschauen und evtl. den Kuchen für die restliche Zeit mit Alufolie abdecken. Die Tarte im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen.

250 g Erdbeeren mit einem Spritzer Zitronensaft und 2 EL Puderzucker pürieren. Die restlichen Erdbeeren in Scheiben schneiden.

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Zu dem Kuchen Erdbeerpüree und Erdbeeren servieren.

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Lieblings-Rhabarberkuchen – Rührkuchen mit Rhabarber

Rhabarber ein Obst oder Gemüse?

Rhabarber ist eine Gemüsesorte, einfach gesagt ein sehr aromatisches Blattstielgemüse und  schmeckt je nach Sorte (leicht) säuerlich und erfrischend.

Im April beginnt die Rhabarbersaison und nach dem Johannistag am  24. Juni geht sie zu Ende.

Dieser Rhabarberkuchen ist ein gern gesehener Gast bei uns: traumhaft saftig mit aufrecht stehendem Rhabarber – ein Senkrechtstarter! Dazu passt selbstgemachte Vanillesauce oder Schlagsahne.

ZUTATEN

150 g Süßrahmbutter

140 g feiner Zucker

3 Eier

1 Prise Salz

150 g Mehl

50 g Stärkemehl

2 TL Backpulver

1 kg Rhabarber, in 5 cm lange Stücke geschnitten

30 g feiner Zucker

etwas Puderzucker

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ZUBEREITUNG

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Die Butter schaumig rühren. Zucker und Eier nach und nach abwechselnd dazugeben und zu einer lockeren Schaummasse rühren. Eine Prise Salz dazugeben. Das mit Backpulver vermischte Mehl sieben und zügig einarbeiten, so dass ein weicher Teig entsteht, der breit und schwer vom Löffel fällt.

Teig in die gefettete Springform füllen. Die Rhabarberstückchen senkrecht dicht an dicht in den Teig stecken. Etwas Zucker darüber streuen. Circa 50-60 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen. Erst wenn es absolut trocken bleibt, ist der Kuchen gar. Den Kuchen nach dem Backen circa 5 Minuten abkühlen lassen und erst dann vorsichtig vom Rand lösen. Wenn er ausgekühlt ist, mit Puderzucker bestreuen.

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Dazu passt selbstgemachte Vanillesauce oder Schlagsahne.

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Etwas abgewandelt nach einem Rezept von Elke Maria Koßmann aus 2013, ZDF Drehscheibe. Mehr zu EMK:  http://emk-gaestetafel.de/

 

 

Apfelkuchen vom Blech mit Buchweizenmehl und Mandelblättchen

Ob Sommer oder Winter – ein leckerer Apfelkuchen geht immer. Und dazu noch glutenfrei!

Buchweizen: schmeckt wie Getreide – ist aber keines! Es ist eine alte Nutz- und Heilpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse und somit auch frei von Gluten und Weizenlektinen. Nahe Verwandte sind Rhabarber und Sauerampfer. Buchweizenmehl ist etwas dunkel und hat einem nussigen, fein würzigen Geschmack. Mein Lieblings-Buchweizenmehl kommt direkt aus unserer Nachbarregion Luxemburg, das „Ourdaller“Silberbuchweizenmehl mit einem sehr milden nussigen Geschmack. Es gibt verschiedene Arten von Buchweizen und was er alles kann – hier weiß Modesta Bersin bestens Bescheid. Sie hat sich intensiv mit dem Buchweizen auseinandergesetzt und u.a. ein Buch mit Buchweizen als Hauptdarsteller geschrieben.

Und nun zu meinem Apfelkuchen ohne Weizenmehl!

ZUTATEN

200 g Butter

200 g Rohrohrzucker

1 EL Vanillezucker

4 Eier

100 ml zimmerwarme Milch

300 g Silberbuchweizenmehl

1 TL Backpulver

6 Äpfel (700-800 g)

Etwas Zitronensaft

60 g Mandelblättchen

1 TL Vollrohrzucker

½ TL Zimt

3 EL Aprikosenmarmelade

1-2 EL lauwarmes Wasser

1-2 EL Buchweizenmehl zum Ausstäuben der Backform

 

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ZUBEREITUNG

Butter mit Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben und verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und im Wechsel Mehlmischung und Milch dazugeben.

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und nochmals halbieren. Die Apfelspalten in eine Schüssel geben und mit etwas Zitronensaft vermischen. In der Zwischenzeit ein Backblech (ca. 46x32cm) mit Butter einfetten und ausstäuben. (Damit sich der Kuchen nach dem Backen besser aus der Backform löst, bestäube ich die Backform nach dem Einfetten mit ca. 1-2 EL Mehl. Tipp: Beim Ausstäuben der Backform mit gemahlenen Mandeln oder Nüssen anstatt Mehl bekommt der Kuchen ein besonderes Aroma.

Die Apfelspalten gleichmäßig dicht an dicht auf dem Teig verteilen. Mit etwas Zucker und Zimt bestreuen und die Mandelblättchen verteilen. Und ab in den Backofen: bei ca. 175°, Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene, ca. 35 min backen. Die Aprikosenmarmelade mit etwas Wasser (lauwarm) verrühren und mit einem Pinsel auf den fertigen Kuchen streichen.

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Mit etwas Puderzucker bestreuen. Noch etwas Schlagsahne dazu?!

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Danke an Modesta – durch sie habe ich das Buchweizenmehl kennengelernt! http://silberbuchweizen.de/

Apfel-Streuselkuchen mit Maronen

Best friends: Streusel – Äpfel – Maronen – Nüsse

2012 bin ich beim Blättern im „Feinschmecker“ über ein Rezept gestolpert: Streuselkuchen – Stop! Das ist was für mich! – vom Elstar-Apfel mit Maronen – Mmh, tolle Zutaten, klingt sehr verlockend und lecker! Schwierigkeitsgrad: leicht. Nachteil: Zubereitungszeit: 1 ½ Stunden. Bei aller Liebe – aber das war mir zu viel! Nach einigen Rezept-Umarbeitungen gehört er nun schon seit langem zu meinen Kuchen-Lieblingen mit Vermerk: ***** „Suchtgefahr“!

Ich kann euch versprechen: hier bleibt kein Krümel übrig!

ZUTATEN

Apfelmischung

5 – 6 rote Äpfel, waschen, entkernen, in 1×1 cm große Würfel schneiden + mit etwas Zitronensaft beträufeln

50 g gemahlene Mandeln

50 g Rosinen (nach Belieben)

80 g gehackte Pekannusskerne

80 g gegarte + gehackte Maronen

1 Prise Zimt

Alle Zutaten vermischen.

Streusel

125 g gewürfelte kalte Butter

125 g Zucker

150 g Weizenmehl

100 g gemahlene Mandeln

Mark von einer Vanilleschote

1 Prise Salz

Alle Zutaten zu einem bröseligen Teig verkneten. Tipp: Zuerst in der Küchenmaschine, dann mit den Händen.

Rührteig

250 g weiche Butter

120 g Zucker

Mark von einer Vanilleschote

7 Eigelb

200 g Weizenmehl

30 g Maisstärke

7 Eiweiß mit 100 g Zucker cremig geschlagen

> alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben

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ZUBEREITUNG

Butter, Zucker + Vanillemark in einer Küchenmaschine oder mit einem Handmixer cremig aufschlagen. Nach und nach die Eigelbe zufügen und 1-2 Minuten weiterschlagen. Mehle mischen und unter die Eimasse geben. Eiweiß unterheben.

Das Backblech (z.B. 40x33cm) mit Backpapier auslegen. Die Masse mit einem Spatel auf das Backpapier streichen. Die Apfelmasse darauf verteilen und mit den Streuseln bedecken.

Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 170° (Umluft) ca. 30 min backen.

Kuchen mit Puderzucker bestreuen.

Dazu passt Apfelmus-Schlagsahne: Sahne schlagen und etwas Apfelmus unterrühren.

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Nehmt euch Zeit zum Verkrümeln!apfelstreuselkuchen-mit-maronen-dsc07535b

Originalrezept: DER FEINSCHMECKER 09/2012 – Streuselkuchen vom Elstar-Apfel mit Maronen

Frohe Weihnachten * Merry Christmas * Joyeux Noël * Feliz Navidad * Buon Natale – Mürbeteig Weihnachtsplaetzchen mit Beschriftung

Für alle Plätzchenliebhaber: Ein besonderes Geschenk aus dem Backofen!

Die Plätzchen können mit Namen, Wünschen, Grüßen versehen oder auch als Geschenkanhänger benutzt werden. Und das funktioniert auch nicht nur zur Weihnachtszeit. Als Mitbringsel zum Geburtstag, zur bestandenen Prüfung, und und und … der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mit Mürbeteig klappt es super. Nehmt ein Ausstecherförmchen eurer Wahl, ein Text-Präge-Set (gab es mal von Brigitte-Keks + Städter) – das Rezept kommt hier:

ZUTATEN

250 g Mehl

50 g Zucker

1 P Vanillezucker

100 g Bio Honigmarzipan-Rohmasse

150 g Butter

1 Eigelb

Etwas Mehl zum Ausrollen

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ZUBEREITUNG

Mehl, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben. Den Marzipan reiben und dazugeben,  Butterflöckchen darauf verteilen und das Ei dazugeben. Damit sich der Teig gut verarbeiten lässt, sollten Fett und Eier direkt aus dem Kühlschrank kommen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten – am besten mit der Hand, in Frischhaltefolie packen und ca. 30 min in den Kühlschrank legen. Den Teig auf einer wenig bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen. Die Plätzchen ausstechen und mit Namen, etc. versehen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Ofen auf 175°C Ober-und Unterhitze vorheizen und die Plätzchen ca. 8-12 min (je nach Ofen) backen.

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Und schon fertig:

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Ich wünsche euch eine schöne und gemütliche Weihnachtszeit.

Kürbis-Speck-Muffin / Mini-Kürbis-Gugelhupf

Hokkaido – ein Kürbis erobert den Backofen.

Nicht nur süß schmecken Muffins lecker, wie diese Variante mit Speck, Käse und Kürbis zeigt. Und auch den Kürbis kann man sowohl süß als auch herzhaft zubereiten. Der Kürbis kann noch mehr als Suppe und ist wirklich ein Allrounder! So lässt er sich z.B. wunderbar in den köstlich pikanten Muffins verarbeiten und kommt schön würzig daher.

Passt sehr gut zum Aperitif. Auch ein toller Snack für Zwischendurch. Würzig herzhafte Muffins machen sich bestens als Fingerfood auf einem Buffet oder als Vorspeise – serviert mit einem kleinen Salat.

ZUTATEN

160-180 g Kürbisfleisch Hokkaido, fein geraspelt

150 g Cheddarkäse herzhaft, fein geraspelt

250 g Magerquark

130 ml Milch

80 ml Sonnenblumenöl

1 Zwiebel (ca. 20 g), kurz andünsten

50 g Speck, kurz andünsten

4 Eier

1 TL Salz

1 TL Cayennepfeffer

1 Bund bzw. eine Handvoll klein gehackte Petersilie

300 g Mehl

½ P Backpulver (ca. 2,5 TL)

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ZUBEREITUNG

Magerquark, Milch, Sonnenblumenöl, Eier, Salz und Cayennepfeffer mit dem Mixer verrühren. Käse, Kürbisfruchtfleisch, Speckwürfel, Petersilie und Zwiebeln dazugeben und vermischen. Mehl und Backpulver mischen und kurz unter die Masse rühren.

Die Backform könnt ihr euch auswählen. Ob Guglhupf, Muffin oder Kuchenblech  – es funktioniert alles. Ofen vorheizen. Den Teig in die Backförmchen füllen. Auf der untersten Schiene bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 min goldbraun backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

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Et voila, da sind sie in verschiedenen Formen: Muffin, Mini-Guglhupf, kleine Rauten, Kuchenstückchen – wie es gerade passt!

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Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!

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Inspiration: Das Rezept stammt ursprünglich aus der Zeitschrift LIVING AT HOME, November 2014 – wurde mehrfach nachgebacken und nach meinem Geschmack abgewandelt.

Ein Weihnachtsplätzchen-Klassiker: Spritzgebäck

Willkommen in der Weihnachtsbäckerei!

Dritter Adventssonntag und noch keine Weihnachtsplätzchen in Sicht:-(  Das geht ja gar nicht! Aber wenn man sich auch im November nach Südostasien aufmacht – demnächst ist hier mit kulinarischen Leckereien aus Laos und Kambodscha zu rechnen – muss man sich jetzt mit der Weihnachtsbäckerei richtig sputen.

Ich liebe Spritzgebäck. Es schmeckt immer so wunderbar nach Kindheit. Mmh! Der Plätzchen-Klassiker darf an Weihnachten nicht fehlen. Vor allem das Spitzgebäck mit Schoko-Glasur!

An „guter“ Butter wurde früher nicht gespart. Auch in diesem alten Familienrezept ist sie reichlich vorhanden! Und zur Herstellung wird bei uns schwer aufgetischt: Der Fleischwolf darf wieder aus dem Keller. Mit den verschiedenen Aufsätzen kann man schnell und einfach schöne Teigschlangen produzieren und auf dem Backblech formen. Am liebsten mag ich das Stern- und das Zickzackmuster. In Zartbitterkuvertüre getaucht schmecken sie dann richtig gut. Richtig schön traditionell, fein und köstlich.

Es ist so schön, wenn das ganze Haus nach selbstgebackenen Plätzchen duftet.

ZUTATEN

375 g Butter

250 g Zucker

2 P Vanillezucker

130 g Mandeln (je 65 mit Haut + ohne Haut), mahlen

1 Ei

500 g Mehl

Schokoglasur feinherb oder hochwertige Zartbitterkuvertüre

ZUBEREITUNG

Tag 1: Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Anschließend in Frischhaltefolie einpacken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Tag 2 : jetzt kommt der Fleischwolf zum Einsatz! Aufbauen und einen Aufsatz nach Wunsch anbringen.

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Den Teig 20 min bevor es los geht aus dem Kühlschrank holen und portionsweise in den Fleischwolf geben.

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Aus den Teigschlangen Ringe oder S formen oder einfach nur Stangen und auf ein mit  Backpapier belegtes Blech legen.

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Den Backofen vorheizen. Die Backzeit ist relativ kurz und hängt ganz von eurem Backofen ab: 200 °C, Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene, ca. 8-10 min. Die Plätzchen herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.

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Die erste Ladung ist fertig. Noch fehlt die Schokoglasur.

Kuvertüre oder Schokoglasur nach Packungsanleitung im Wasserbad erhitzen.

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Dann das Spritzgebäck an einem Ende in die Glasur tauchen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

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Ich wünsche euch einen wunderschönen 3. Adventssonntag mit vielen leckeren Plätzchen!

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Findet man bei euch auch Spritzgebäck auf dem Plätzchenteller?

Torta Crostata mit Zwetschgenmus

Torta Crostata à la Paola!

Was wäre la dolce vita ohne dolci?

In Italien isst man gerne Kuchen zum Dessert. Z. B. eine Crostata. Crostata ist eine italienische Kuchenspezialität aus Mürbeteig. Klassischerweise wird sie mit Marmelade oder Ricotta gefüllt. Sie ist in Italien sehr beliebt, gibt es in zig Varianten und ist sehr schnell zubereitet. Dieses Rezept habe ich von einer Fahrradtour und kulinarischen Entdeckungsreise mitgebracht. Mit Freunden aus Berlin und Italien radelten wir durch die Emilia Romagna (Modena, Bologna, Parma, Ferrara.. ). Die Provinz Emilia-Romagna gilt als das Gourmetparadies Italiens. Hier gibt es die besten Schinken wie Parmaschinken, Culatello, Parmigiano, ausgereiften Balsamico, Pasta, und, und, und ….

Paola hatte damals auf der Radtour eine Crostata dabei und mittags gab es nach einem tollen Picknick ein Stück Crostata. Bellissimo! Seitdem gehört die Crostata zu einem meiner Lieblingsrezepte.

Ich backe die Crostata mit selbstgemachtem Zwetschgenmus, kennengelernt habe ich sie mit Aprikosenmarmelade. Letztendlich könnt ihr dafür aber die Sorte nehmen, die euch am besten schmeckt – aber sie sollte nicht zu süß sein.

ZUTATEN

300 g Butter

200 g Zucker

1 – 2 Eier (je nach Größe)

500 g Mehl

1 Prise Salz

500 – 600 g Zwetschgenmus oder Marmelade

> Klassischerweise gehört noch ein TL Zitronenabrieb in den Teig. Da ich es nicht mag, laß‘ ich es weg…

Für ein Riesenblech: 1 kg Mehl, 3 Eier, 600 g Butter, 400 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 kg Zwetschgenmus/Marmelade

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ZUBEREITUNG

Zuerst Zucker, Salz und Butter verrühren. Im 2. Schritt Mehl und Eier verrühren. Dann beides zusammenfügen. Den Teig in Klarsichtfolie verpacken und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

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Backblech (ca. 30×40 cm) mit Backpapier auslegen. Etwas mehr als die Hälfte des Teiges dünn ausrollen und in das Backblech legen. Mus oder Marmelade darauf verteilen.

Den restlichen Teig ebenfalls ausrollen, mit einem Teigrädchen ca. 1,5 – 2 cm breite Streifen schneiden und die Crostata gitterartig mit den Streifen belegen.

Bei ca. 180° Ober- und Unterhitze – ca. 25-30 min backen.

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.. einfach köstlich!

Ihr Lieben, genießt noch den schönen Sonntag. Bis bald!

Apfel-Cantuccini-Muffins

Wie versprochen – da bin ich wieder und es geht weiter mit einem Apfelrezept nach dem englischen Sprichwort ‘one apple a day keeps the doctor away‘ …

Also – ran an die Äpfel: Die Apfel-Cantuccini-Muffins sind knusprig und fluffig! Tja, wie schafft man das? Das Öl macht die Muffins schön fluffig und die Cantuccini machen sie knusprig.

Das beliebte Mandelgebäck aus der Toskana stammt aus der italienischen Provinz Prato  nahe Florenz. Cantuccini enthalten neben Mandeln, Mehl und Zucker auch verschiedene Gewürze wie Kardamom, Nelken und Sternanis. Sie werden doppelt gebacken, damit der Teig besonders knusprig wird.

Und nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen – hier das leckere Rezept:

ZUTATEN

2 Äpfel, ca. 300 g

150 g Cantuccini

70 ml Sonnenblumenöl

80 g Zucker

1 P Vanillezucker

1 Prise Salz

150 g Mehl

3 TL Backpulver

3 Eier

200 g Schmand

1 Spritzer Zitrone

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ZUBEREITUNG

Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Apfelviertel in sehr kleine Stücke schneiden und mit einem Spritzer Zitronensaft beträufeln. Die Cantuccini in der Küchenmaschine oder in einem Gefrierbeutel grob zerkleinern – 100 g kommen in den Teig und 50 g für das Topping beiseite stellen.

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Mehl mit Backpulver, Prise Salz und 100 g zerdrückten Cantuccini vermischen und die Apfelstückchen dazugeben.

Zucker, Vanillezucker, Öl, Schmand und die Eier verrühren. Die Mehlmischung kurz unterrühren.

Die Muffinform (16er) mit Papierförmchen auslegen, den Teig einfüllen und mit den restlichen 50 g Cantuccini bestreuen.

Bei 180° Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) ca. 20 min backen.

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20 Minuten später:

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Genießt den Nachmittag! Eventuell schon mit den Apfel-Cantuccini-Muffins:-)